Englisch · Klasse 6–7 · aktualisiert
Adverbien im Englischen: Bildung und Gebrauch
Du lernst, englische Adverbien nach Funktion, Bildung, Satzposition und Steigerung zu erkennen und einzusetzen.
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Kurz gesagt
Ein Adverb beschreibt zum Beispiel, wie, wann, wo oder wie oft etwas geschieht: „She often sings.“ Viele Adverbien der Art und Weise enden auf „-ly“, etwa „carefully“. Die Satzposition hängt von der Art des Adverbs ab.
Englische Adverbien beschreiben meist, wie, wann, wo oder wie oft etwas geschieht. Sie können außerdem ein Adjektiv, ein anderes Adverb oder einen ganzen Satz näher bestimmen. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Endung, sondern vor allem das Bezugswort. Auf dieser Seite lernst du, Adjektiv und Adverb zu unterscheiden, häufige Adverbien zu bilden, sinnvoll im Satz zu platzieren und zu steigern.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Ein Adjektiv beschreibt ein Nomen oder Pronomen und sagt, wie eine Person oder Sache ist. Ein Adverb beschreibt dagegen oft eine Handlung. Es kann auch ein Adjektiv, ein anderes Adverb oder eine ganze Aussage näher bestimmen. Suche zuerst das Bezugswort. Beschreibt der Ausdruck ein Nomen oder Pronomen, brauchst du meist ein Adjektiv. Beschreibt er ein Verb, Adjektiv oder anderes Adverb, brauchst du meist ein Adverb.
Definition
Bezugswort
Das Bezugswort ist das Wort oder die Aussage, die genauer beschrieben wird. Suche zuerst dieses Bezugswort; dann kannst du die passende Wortart wählen.
| Adjektiv | Adverb |
|---|---|
| „Mandy is a careful girl.“ – „careful“ beschreibt „girl“. | „Mandy drives carefully.“ – „carefully“ beschreibt „drives“. |
| „She is very careful.“ – „careful“ beschreibt „she“. | „She drives extremely carefully.“ – „extremely“ beschreibt „carefully“. |
Beispiel: Beispiel
- 1In „The quick runner runs quickly“ sehen die Formen ähnlich aus, haben aber verschiedene Aufgaben.
- 2„quick“ steht vor dem Nomen „runner“ und beschreibt den Läufer: Adjektiv.
- 3„quickly“ beschreibt die Handlung „runs“: Adverb.
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Adverbien der Art und Weise sagen, wie eine Handlung geschieht. Häufig entsteht ihre Form aus einem Adjektiv plus „-ly“. Ein stummes Schluss-„e“ bleibt meist erhalten: „nice → nicely“ und „safe → safely“. Bei „shy → shyly“ bleibt das „y“. Sonderformen sind „good → well“, „fast → fast“, „hard → hard“ und „late → late“. Wörter wie „friendly“, „silly“, „lonely“ und „ugly“ sind trotz „-ly“ Adjektive; für eine Handlungsweise kannst du umschreiben.
Ein angehängtes „-ly“ kann die Bedeutung ändern: „Mary works hard“ bedeutet, dass sie sich anstrengt; „Mary hardly works“ bedeutet, dass sie kaum arbeitet. „She works late at night“ meint spät in der Nacht; „She has been working at night lately“ meint in letzter Zeit. „The school is near“ bedeutet nahe; „It is nearly nine o'clock“ bedeutet beinahe neun Uhr. Entscheide nach Bedeutung und Satzfunktion, nicht nur nach der Endung.
| Bildung | Adjektiv | Adverb |
|---|---|---|
| meistens: „+ -ly“ | careful | carefully |
| -y → -ily | happy | happily |
| -le → -ly | terrible | terribly |
| -ic → -ically | fantastic | fantastically |
Merke: „Hardly“ bedeutet kaum. Wenn jemand sich sehr bemüht, heißt es „tries hard“, nicht „tries hardly“.
Beispiel: Vergleiche die Aussagen:
- 1„He tries hard to improve his English.“ – Er bemüht sich sehr.
- 2„He hardly tries to improve his English.“ – Er bemüht sich kaum.
- 3Die beiden Sätze sehen ähnlich aus, drücken aber beinahe das Gegenteil aus.
Teste dich
Die Position hängt von der Art des Adverbs und seinem Bezugswort ab. Das sind typische Muster, keine ausnahmslosen Gesetze. Häufigkeitsadverbien stehen meist vor dem Hauptverb, zum Beispiel „She often sings“; nach einer Form von „be“ stehen sie meist dahinter, etwa „She is often late.“ Adverbien der Art und Weise, des Ortes und der Zeit stehen häufig am Satzende. Treffen diese Angaben zusammen, ist Art und Weise – Ort – Zeit ein nützlicher Ausgangspunkt. Das Gradadverb „very“ steht direkt vor dem Wort, das es verstärkt, hier vor „beautifully“; Satzadverbien stehen oft am Anfang.
| Art | Leitfrage oder Funktion | typische Stellung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Art und Weise | Wie? | oft am Satzende | He finished the race quickly. |
| Zeit | Wann? | oft am Satzende | We will meet tomorrow. |
| Ort | Wo? | oft am Satzende | They are waiting outside. |
| Häufigkeit | Wie oft? | meist vor dem Hauptverb | She often sings. |
| Grad | Wie sehr? | direkt vor dem Bezugswort | The film is very funny. |
| Satzadverb | Haltung zur ganzen Aussage | häufig am Satzanfang | Luckily, it stopped raining. |
Beispiel: Beispiel
- 1Jenna always sings very beautifully at the concert every weekend.
- 2„always“: Häufigkeit
- 3„very“: Grad; es steht direkt vor „beautifully“
- 4„beautifully“: Art und Weise
- 5„at the concert“: Ort
- 6„every weekend“: Zeit
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Nach Wahrnehmungsverben wie „look“, „smell“ und „taste“ entscheidet die Bedeutung. Beschreibst du eine wahrgenommene Eigenschaft, steht ein Adjektiv: „The pizza tastes good.“ Geht es um die aktive Wahrnehmung, ist ein Adverb möglich: „The cook can taste well.“ „Well“ kann nach einem Verbindungsverb auch als Adjektiv „gesund“ bedeuten: „Linda looks well.“
Mit dem Komparativ vergleichst du zwei Handlungen, der Superlativ nennt die höchste Stufe. Viele Adverbien auf „-ly“ steigerst du mit „more/most“: „carefully – more carefully – most carefully“ und „beautifully – more beautifully – most beautifully“. Kurze oder unveränderte Adverbien erhalten häufig „-er/-est“: „fast – faster – fastest“, „hard – harder – hardest“ und „early – earlier – earliest“. Unregelmäßig sind „well – better – best“, „badly – worse – worst“ und „little – less – least“ im Sinn von „wenig“. Nicht jedes Adverb lässt sich sinnvoll steigern: Bei „now“, „somewhere“ oder „sometimes“ ergibt ein Vergleich meist keinen Sinn.
| Eigenschaft oder Eindruck | aktive Wahrnehmung |
|---|---|
| „The pizza tastes good.“ – Die Pizza schmeckt gut. | „The cook can taste well.“ – Der Koch kann gut schmecken. |
| „The flower smells good.“ – Die Blume riecht gut. | „The dog smells well.“ – Der Hund hat einen guten Geruchssinn. |
| „He looks strange.“ – Er sieht seltsam aus. | „He looks strangely.“ – Er schaut auf seltsame Weise. |
Beispiel: Beispiel
- 1Jenna sang more beautifully than Jim.
- 2„Beautifully“ endet auf „-ly“. Deshalb bildet „more beautifully“ den Komparativ. „Than“ leitet die zweite Seite des Vergleichs ein.
- 3Für die höchste Stufe heißt es: „Jenna sang the most beautifully.“
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Alles auf einen Blick
Adverbien
Funktion
Adverbien beschreiben oft Handlung, Zeitpunkt, Ort oder Häufigkeit
Bildung
Art und Weise oft mit „-ly“; „good → well“ und „fast → fast“ sind Sonderformen
Bedeutung
„hard“ bedeutet hart, „hardly“ kaum; „late“ und „lately“ unterscheiden sich
Position
Häufigkeit meist vor dem Hauptverb; Art und Weise, Ort und Zeit oft am Satzende
Wahrnehmung
Eigenschaft nach „look“, „smell“ oder „taste“ → Adjektiv; aktive Handlung → Adverb
Steigerung
„more/most“ bei vielen „-ly“-Adverbien, „-er/-est“ bei kurzen Formen
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Wie ordnest du mehrere Adverbien?
- 1Ausgangspunkt: „Jenna always sings very beautifully at the concert every weekend.“
- 2„Always“ nennt die Häufigkeit und steht vor „sings“.
- 3„Very“ verstärkt „beautifully“ und steht direkt davor.
- 4„At the concert“ nennt den Ort, „every weekend“ die Zeit; beide folgen hier auf die Art und Weise.
Fehler finden
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Fehler in Zeile 3In der letzten Zeile steht das Gradadverb hinter seinem Bezugswort. Richtig ist: „She sings very beautifully.“
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
Aus „happy“ wird . Aus „terrible“ wird . Das Adverb zu „good“ heißt . „Fast“ bleibt als Adverb fast.
Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback