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Biologie · Klasse 8–9 · aktualisiert

Verhütung: Methoden, Sicherheit und STI-Schutz

Vergleiche Verhütungsmethoden nach Wirkprinzip, Anwendung, Schwangerschaftsschutz und Schutz vor STI.

0 von 10 Aufgaben gelöst

Verhütung: Methoden, Sicherheit und STI-Schutz

Kurz gesagt

Verhütung soll eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Barrieren, Hormone, Kupfer und Zyklusbeobachtung wirken auf unterschiedliche Weise. Schwangerschaftsschutz und Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen müssen getrennt geprüft werden; auch Anwendung und Verträglichkeit zählen.

Verhütung soll eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Dafür gibt es unterschiedliche Wirkprinzipien. Welche Methode passt, hängt unter anderem von Sicherheit, Anwendung, möglichen Nebenwirkungen und dem gewünschten Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI) ab.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Eine Verhütungsmethode sollte nach mehreren Kriterien beurteilt werden: Wie zuverlässig lässt sie sich anwenden? Wird sie bei jedem Geschlechtsverkehr gebraucht? Enthält sie Hormone? Welche Nebenwirkungen und Anwendungsfehler sind möglich? Schützt sie auch vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI)? Ist medizinische Beratung oder Behandlung nötig? Es gibt keine für alle Menschen passende Methode.

Verhütung ist gemeinsame Verantwortung. Wünsche und Grenzen müssen respektiert werden. Niemand darf zu einer sexuellen Handlung oder einer Verhütungsmethode gedrängt werden.

Merke: Eine hohe Sicherheit auf dem Papier genügt nicht: Eine Methode muss auch zur Person und zur Lebenssituation passen und korrekt angewendet werden können.

Teste dich

LeichtWelche Kriterien sind für eine Verhütungsmethode wichtig?

Alles auf einen Blick

Verhütung

  • Vergleich

    Wirkung, Anwendung, Nebenwirkungen und STI-Schutz gehören zur Wahl.

  • Barriere

    Kondom und Femidom halten Spermien zurück und senken STI-Risiken.

  • Hormone und Kupfer

    Sie wirken auf Zyklusvorgänge oder Spermien, schützen aber nicht vor STI.

  • Zyklusbeobachtung

    Sie erfordert Wissen und sorgfältige Auswertung.

  • Pearl-Index

    Er beschreibt beobachtete Schwangerschaften, nicht STI-Schutz.

  • Notfallverhütung

    Ihre Möglichkeiten hängen vom Zeitpunkt nach einer Panne ab.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Wie beurteilst du zwei Schutzwünsche?

  1. 1Eine Person möchte eine Schwangerschaft vermeiden und zugleich das STI-Risiko senken.
  2. 2Eine Kupferspirale kann Schwangerschaften verhindern, schützt aber nicht vor STI.
  3. 3Ein Kondom kann zusätzlich das STI-Risiko senken; auch sein Schutz ist nicht vollständig.
  4. 4Beide Kriterien werden getrennt betrachtet; für die persönliche Wahl ist fachliche Beratung sinnvoll.

Fehler finden

Was zeigt der Vergleich? In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Ein Kondom bildet eine . Die Pille gehört zu den Methoden. Bei der Temperaturmethode werden beobachtet. Coitus interruptus gilt als unsicher.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Verhütung

LeichtWas beschreibt der Pearl-Index?
MittelWelche Zuordnung ist richtig?
SchwerZwei Methoden haben denselben Pearl-Index. Was muss für einen Vergleich außerdem geprüft werden?

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