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Winfriedschule Fulda

Die Winfriedschule Fulda ist ein G9-Gymnasium des Landkreises Fulda, das Schüler mit Beginn der Klasse 5 aufnimmt und in neun Jahren zur allgemeinen …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Schulprofil
  2. 2. Schwerpunkte und Sprachen
  3. 3. Profilklassen und Wahlunterricht
  4. 4. Kultur, MINT und Schulleben
  5. 5. Lage und bekannte Ehemalige

Schulprofil

Die Winfriedschule Fulda ist ein Gymnasium in Fulda, Hessen. Sie wurde 1922 gegründet und wird vom Landkreis Fulda getragen. Die Schule ist ein G9-Gymnasium: Schülerinnen und Schüler werden ab Klasse 5 aufgenommen und erreichen in neun Jahren die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur. Der Name der Schule bezieht sich auf Winfried Bonifatius, den Schulpatron und Gründer der Stadt Fulda.

Die Schule befindet sich in der Leipziger Straße 2 in 36037 Fulda. Geleitet wird sie von André Müller. In der Regel gibt es pro Jahrgang fünf Parallelklassen mit insgesamt etwa 120 Schülerinnen und Schülern. In der gymnasialen Oberstufe werden pro Jahrgang etwa 100 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Schwerpunkte und Sprachen

Die Winfriedschule ist Kulturschule des Landes Hessen und MINT-EC-Schule. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik; MINT-EC bezeichnet ein Netzwerk besonders profilierter Schulen in diesem Bereich. Außerdem hat die Schule ein ausdifferenziertes Sportprofil, unter anderem mit dem Angebot „Bewegte 5 und 6“ und kontinuierlichen Leistungskursangeboten im Fach Sport.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Fremdsprachenunterricht. Als erste Fremdsprache wird Englisch unterrichtet. Als zweite Fremdsprache werden Französisch oder Latein angeboten. Als dritte Fremdsprache können Italienisch, Russisch, Französisch oder Latein belegt werden.

Profilklassen und Wahlunterricht

An der Winfriedschule gibt es seit vielen Jahren MuKu-Klassen. Das sind Profilklassen für Schülerinnen und Schüler mit besonderer künstlerischer oder musischer Begabung. Für Lernende mit erweiterten Englischkenntnissen aus der Grundschule oder mit zweisprachigem Hintergrund gibt es außerdem eine E-PLUS-Klasse. In beiden Profilklassen werden die jeweiligen Profilfächer verstärkt unterrichtet.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 wählen die Schülerinnen und Schüler für zwei Jahre ein Wahlunterrichtsangebot, das curricular aufeinander aufbaut. Neben einer dritten Fremdsprache gibt es Angebote entsprechend den Profilen MINT-EC und Kulturschule. Schülerinnen und Schüler können zum Beispiel Darstellendes Spiel wählen; dieses Fach kann in der Oberstufe fortgeführt und bis zum Abitur belegt werden. Im MINT-Bereich zielt der Wahlunterricht besonders auf die Erweiterung von Kompetenzen beim Präsentieren. In diesem Bereich ist die Winfriedschule zertifizierte „Jugend präsentiert“-Schule.

Kultur, MINT und Schulleben

Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 bietet die Winfriedschule als Kulturschule einen Kulturnachmittag mit Kultur- und MINT-Angeboten an. In Klasse 5 und Klasse 6 gehören Tanz, Junge Kunst, Theater, Chor und Kreatives Schreiben zum Angebot; in Klasse 6 kommt außerdem Robotics hinzu.

Die künstlerische Arbeit zeigt sich unter anderem in zahlreichen Kunstausstellungen innerhalb und außerhalb der Schule. Die Winfriedschule wurde eingeladen, Schülerarbeiten für ein Jahr in den Räumen des Hessischen Kultusministeriums auszustellen. Im musikalischen Bereich gibt es zwei große Konzerte pro Schuljahr mit Chören und Instrumentalensembles wie Streicher- und Bläser-AG, Schulorchester und Big Band. Zusätzlich findet alle zwei Jahre eine Musical-Aufführung statt. Auch jährliche Theateraufführungen gehören zum Schulleben.

Lage und bekannte Ehemalige

Die Schule liegt verkehrsgünstig zwischen dem Schlossgarten und der Parkanlage am Frauenberg. Vom Bahnhof und vom Busbahnhof im Stadtzentrum ist sie in wenigen Minuten zu Fuß oder mit dem Stadtbus erreichbar.

Zu den ehemaligen Schülern gehören Bernd Goebel, geboren 1967, Philosoph; Michael Brand, geboren 1973, Mitglied des Deutschen Bundestages; Florian Illies, geboren 1971, Kunsthistoriker und Verleger des Rowohlt Verlags; sowie Wolfgang F. Kersten, geboren 1954, Kunsthistoriker.

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