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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Virunga-Vulkane

Die Virunga-Vulkane (auch als Mfumbiro bzw. Mufumbiro bezeichnet) sind acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Lage und Vulkangruppen
  2. 2. Ausbrüche und Folgen
  3. 3. Bergregenwald, Gorillas und Schutz
  4. 4. Forschung an Berggorillas

Lage und Vulkangruppen

Die Virunga-Vulkane, auch Mfumbiro oder Mufumbiro genannt, sind acht Vulkane im Grenzgebiet von Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Sie liegen zwischen Eduardsee und Kiwusee und gehören zum Ostafrikanischen Grabenbruch.

Zur ausschließlich in der Demokratischen Republik Kongo gelegenen Gruppe gehören Nyiragongo (3462 m), Nyamuragira (3063 m) und Mikeno (4437 m). Die zentrale Gruppe bilden Karisimbi mit 4507 m als höchster Vulkan der Kette sowie Visoke (Bisoko) mit 3711 m; beide Gipfel liegen jeweils zur Hälfte in der Demokratischen Republik Kongo und in Ruanda. Zur östlichen Gruppe gehören Sabinyo (3634 m), der älteste Virunga-Vulkan im Dreiländereck, sowie Gahinga (3474 m) und Muhabura (4127 m), die jeweils zur Hälfte in Uganda und Ruanda liegen.

Ausbrüche und Folgen

Der Nyiragongo brach 1977 aus; dabei starben 2000 Menschen. Im Jahr 2002 floss flüssige Lava aus seinem Krater und überflutete Straßen der 20 km entfernten Stadt Goma. Es gab 147 Tote. Die rund 250.000 Einwohner Gomas waren betroffen; einige flohen nach Ruanda und Uganda.

Auch die Aktivitäten des Nyamuragira führten mehrfach zu Umsiedlungen. 2002 floss gleichzeitig mit dem Ausbruch des Nyiragongo Lava des Nyamuragira in Richtung Kiwusee und veränderte dessen Uferstruktur.

Bergregenwald, Gorillas und Schutz

Die Vulkane sind von tropischem Bergregenwald bedeckt und Lebensraum seltener Berggorillas. Diese kommen außerhalb dieses Gebietes nur noch im Bwindi-Nationalpark in Uganda vor.

Zum Schutz der Berggorillas gründete Prinz Albert 1925 den ersten afrikanischen Nationalpark, den Albert-Nationalpark. Dieser wurde 1969 in den Vulkan-Nationalpark in Ruanda und den Nationalpark Virunga in der DR Kongo geteilt.

Forschung an Berggorillas

Zwischen Karisimbi und Visoke lag das ehemalige Karisoke Research Center, eine Forschungsstation für Berggorillas. Dian Fossey gründete es 1967. Der Name „Karisoke“ setzt sich aus den Namen der beiden Vulkane zusammen, zwischen denen das Zentrum lag.

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