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Tod eines Handlungsreisenden (Film)

Death of a Salesman. Produktionsland, Vereinigte Staaten, Deutschland. Originalsprache, Englisch. Erscheinungsjahr, 1985 · Länge, 130 Minuten. Altersfreigabe.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Film und Vorlage
  2. 2. Konflikt und Handlung
  3. 3. Entstehung und Ausstrahlung
  4. 4. Rezeption und Auszeichnungen
  5. 5. Deutsche Stimmen

Film und Vorlage

Tod eines Handlungsreisenden (Originaltitel: Death of a Salesman) ist eine 1985 erschienene, preisgekrönte Fernseh-Verfilmung des gleichnamigen Dramas von Arthur Miller. Sie wurde von Volker Schlöndorff inszeniert, der auch das Drehbuch schrieb. Der 130 Minuten lange Film entstand als Produktion der Vereinigten Staaten und Deutschlands in englischer Sprache und ist ab FSK 12 freigegeben.

Die Hauptrollen spielen Dustin Hoffman als Willy Loman, Kate Reid als dessen Ehefrau Linda und John Malkovich als Sohn Biff. Weitere wichtige Figuren sind der zweite Sohn Harold „Happy“ Loman, Willys Bruder Ben und Charley. Die Verfilmung hält sich sehr detailgetreu an die literarische Vorlage.

Konflikt und Handlung

Im Mittelpunkt steht Willy Loman, ein alternder Handlungsreisender. Er will seine zunehmende Erfolglosigkeit nicht akzeptieren. Dadurch geraten er und seine Familie in eine schwierige wirtschaftliche Lage: Schulden und Kredite müssen zurückgezahlt werden, und der Familie droht zu verarmen.

Der wichtigste Familienkonflikt besteht zwischen Willy und seinem Sohn Biff. Biff versucht ebenfalls, als Handlungsreisender zu arbeiten, scheitert jedoch. Zusätzlich entdeckt er, dass sein Vater eine außereheliche Affäre hat. Willy hält Biff immer wieder seinen bereits toten Bruder Ben als Vorbild für Erfolg vor.

Willy halluziniert zunehmend. Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich für ihn, und er beginnt, mit Ben zu reden. Schließlich fasst Willy den Entschluss, Selbstmord zu begehen, um seiner Familie zu helfen. Er fährt mit einem von ihm manipulierten Wagen davon. Das Geld aus seiner Lebensversicherung ermöglicht der Familie anschließend, ihre Rechnungen zu begleichen.

Entstehung und Ausstrahlung

Gedreht wurde der Film im Frühjahr 1985 in den Kaufman Astoria Studios in New York. CBS sendete ihn erstmals am 16. August 1985. Seine Uraufführung war am 5. September 1985 bei der IFF in Venedig.

In Deutschland fand die Erstaufführung am 7. Mai 1986 im Neuen Arri in München statt. 1 Plus zeigte den Film am 1. Dezember 1987 zunächst in englischer Fassung; die ARD sendete ihn am 10. Januar 1988 in deutscher Fassung.

Rezeption und Auszeichnungen

Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete den Film als „filmisch unbedeutend“, hielt die von Dustin Hoffmans Schauspielkunst geprägte Adaption wegen ihrer aktuellen sozialkritischen Aufdeckungen und humanen Mahnungen aber für diskussionswert. Bei Rotten Tomatoes waren alle neun aufgeführten Kritiken positiv.

Dustin Hoffman erhielt 1986 den Golden Globe als Bester Darsteller in einer Fernsehserie sowie den Primetime Emmy Award als bester Hauptdarsteller. John Malkovich gewann einen Primetime Emmy Award als bester Nebendarsteller. Einen weiteren Primetime Emmy Award erhielten Robert J. Franco, John Kasarda und Tony Walton für die beste künstlerische Regie. Der Film und Beteiligte wurden außerdem mehrfach für Golden Globes und Primetime Emmys nominiert, unter anderem Volker Schlöndorff für die Regie, Kate Reid, Charles Durning, Alex North und Ruth Morley.

Deutsche Stimmen

In der deutschen Synchronfassung spricht Otto Sander Willy Loman, Christa Berndl Linda Loman und Heiner Lauterbach Biff Loman. Rolf Zacher ist die Stimme von Harold „Happy“ Loman, Lambert Hamel die von Charley und Armin Mueller-Stahl die von Ben Loman. Katharina Thalbach spricht die Frau in Boston.

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