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Taghimmel
Zeitlich liegt der Taghimmel zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Der Übergang von der Dunkelheit der Nacht zur Helligkeit des Tages und umgekehrt heißt …
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Bedeutung und Erscheinung
Der Taghimmel bezeichnet den Himmel während des Tages, also zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Die Übergänge zwischen der Dunkelheit der Nacht und der Helligkeit des Tages heißen Dämmerung.
Bei wolkenlosem Himmel ist das Streulicht des Sonnenlichts blau. Dieser Farbton entsteht durch die Wellenlängenabhängigkeit der Rayleigh-Streuung.
Beobachtungen und Nutzung
Auch am Tag lassen sich mit relativ kleinen Fernrohren Gestirne beobachten: etwa die 50 hellsten Sterne sowie fast immer die inneren Planeten Venus und Merkur. Helle Sterne können oft sogar mit freiem Auge gesehen werden, wenn ihre ungefähre Stellung zur Sonne bekannt ist. Um die Jahrhundertwende trugen solche Beobachtungen zur Erforschung dieser Planeten und ihrer vermuteten Linienstrukturen bei.
Bei genauen Vorausberechnungen sind außerdem Mars, Jupiter, helle künstliche Erdsatelliten und besonders helle Kometen beobachtbar. Einen klaren Taghimmel nutzt auch die Geodäsie: Polarisazimute können gemessen werden, um Vermessungsnetze genau zu orientieren.