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T-Puzzle
Tangram geht es beim T-Puzzle nicht in erster Linie darum, verschiedene Figuren zu legen, obwohl auch dies – wenn auch nicht sehr variantenreich – möglich ist.
Überblick
Das T-Puzzle ist ein Geduldsspiel und Legespiel für eine Person. Das Erscheinungsjahr ist unbekannt; als Alter wird „ab 6 Jahren“ angegeben, und die Dauer hängt vom Können der spielenden Person ab.
Ziel ist es, aus vier Teilen den Buchstaben „T“ zu legen. Obwohl die Ausgangssituation einfach wirkt, dauert die Lösung oft lange. Anders als bei Legespielen wie Tangram geht es beim T-Puzzle nicht hauptsächlich darum, viele verschiedene Figuren zu legen. Weitere Figuren sind zwar möglich, aber nicht sehr variantenreich.
Geschichte
Der genaue Ursprung des T-Puzzles ist unbekannt.
Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Puzzle zu Werbezwecken verwendet. Das älteste bekannte Spiel wurde 1903 in die Teeboxen von „White Rose Ceylon Tea“ gelegt, der in New York von Seeman Brothers vertrieben wurde. Auf dem längsten Puzzleteil stand die englische Spielanleitung: „Arrange these four pieces of cardboard so as to form a perfect T.“ Das bedeutet: „Ordne diese vier Pappkartonteile so an, dass ein perfektes T entsteht.“ Dabei enthält der Satz im Englischen ein Wortspiel mit „T“ und „tea“, also „Tee“.
Aufbau
Zur Konstruktion wird der Buchstabe „T“ mit der Breite a auf Papier oder ein dünnes Holzbrett gezeichnet und ausgeschnitten. Die Breite a ist dabei die einheitliche Breite der Balken beziehungsweise Teile.
Ein erster Schnitt teilt den Buchstaben in drei Teile. Ein zweiter Schnitt verläuft parallel zum ersten Schnitt im Abstand a. Dadurch entstehen insgesamt vier Puzzleteile.
Spielregeln und Schwierigkeit
Die vier Teile werden gemischt und eventuell umgedreht. Erst danach sollte die spielende Person die Teile sehen. Die Aufgabe besteht darin, aus diesen vier Teilen wieder den Buchstaben „T“ zu legen.
Schwierig wird das Rätsel vor allem dadurch, dass alle vier Teile die gleiche Breite a haben. Außerdem versuchen viele zuerst, die Ecke im mittleren Teil zu füllen, was das Finden der Lösung erschwert.
Varianten
Neben der Standardfigur, also dem Buchstaben „T“, gibt es einige weitere Lege-Varianten. Der Artikel nennt als Beispiele die Form eines Hauses, die Form eines Pfeils und die Form zweier versetzter Balken.
Diese Varianten zeigen, dass die Teile nicht nur zum Legen des „T“ verwendet werden können. Dennoch steht beim T-Puzzle die Lösung der Standardfigur im Mittelpunkt.