Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Sylvie Méron-Minuth

Kommunikationsstrategien von Grundschülern im Französischunterricht. Eine Untersuchung zu den ersten vier Lernjahren. Gunter Narr Verlag, Tübingen, 2009 …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Kurzprofil
  2. 2. Ausbildung und beruflicher Weg
  3. 3. Akademische Stationen und Forschung
  4. 4. Ausgewählte Veröffentlichungen

Kurzprofil

Sylvie Méron-Minuth ist eine französische Romanistin. Romanistik ist die Wissenschaft von romanischen Sprachen und Literaturen, zum Beispiel Französisch, Spanisch oder Italienisch. Seit 2023 ist sie Professorin für Romanistik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Didaktik bedeutet hier die Wissenschaft vom Lehren und Lernen, besonders im Fremdsprachenunterricht.

Bedeutend ist sie vor allem durch ihre Arbeit zur Didaktik der romanischen Sprachen. Ihre Forschung und Veröffentlichungen beschäftigen sich damit, wie Fremdsprachen gelernt und unterrichtet werden, besonders Französisch in Schule und Hochschule.

Ausbildung und beruflicher Weg

Méron-Minuth studierte Germanistik an der Université de Rennes II Haute-Bretagne. Außerdem studierte sie Germanistik und Romanistik auf Lehramt an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Schon während ihrer Studienzeit arbeitete sie als Lehrerin für Französisch als Fremdsprache und als Dozentin für die Didaktik der romanischen Sprachen an verschiedenen Institutionen und Universitäten.

Ihre Promotion schloss sie 2009 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ab. 2018 habilitierte sie sich an der Universität Augsburg. Ihre Venia Legendi, also die Lehrbefugnis an einer Universität, erhielt sie für die Didaktik der romanischen Sprachen.

Akademische Stationen und Forschung

Ab 2014 übernahm Méron-Minuth an der Universität Regensburg die Vertretung der Professur für Fachdidaktik der romanischen Sprachen. 2016 wechselte sie als Vertretungsprofessorin für Fachdidaktik Romanistik an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ab 2021 leitete sie als Vertretungsprofessorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe den Fachbereich Französisch.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mehrsprachigkeit und Mehrsprachigkeitsdidaktik, also das Lernen und Lehren mehrerer Sprachen, qualitativ-empirische Fremdsprachenforschung, kooperatives Lernen, projektorientiertes Forschen und Arbeiten, Biographieforschung, Kinder- und Jugendliteratur sowie die Didaktik des frühen Fremdsprachenlernens.

Neben wissenschaftlichen Büchern und Aufsätzen in Fachzeitschriften und Sammelbänden veröffentlichte sie auch Unterrichtsmaterialien für den Französischunterricht in Grundschulen sowie für die Sekundarstufen I und II.

Ausgewählte Veröffentlichungen

Zu ihren ausgewählten Schriften gehört „Kommunikationsstrategien von Grundschülern im Französischunterricht. Eine Untersuchung zu den ersten vier Lernjahren“, erschienen 2009 im Gunter Narr Verlag in Tübingen, ISBN 978-3-8233-6498-6.

Gemeinsam mit Senem Özkul veröffentlichte sie „Fremde Sprachen lehren und lernen. Aktuelle Fragen und Forschungsaufgaben“, Reihe „Inquiries In Language Learning“, Band 15, Lang, Frankfurt am Main, 2015, ISBN 978-3-6316-5598-6.

2018 erschien „Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht. Eine qualitativ-empirische Studie zu Einstellungen von Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrern“ in den „Giessener Beiträgen zur Fremdsprachendidaktik“ bei Narr Francke Attempto in Tübingen, ISBN 978-3-8233-8272-0.

Mit Christian Minuth veröffentlichte sie außerdem Arbeiten zu deutsch-französischen Paaren der Nachkriegszeit: „Comme s’il n’y avait pas assez de Français! Histoires de familles de couples franco-allemands de l’après-guerre (1945-1963)“, Éditions Maïa, Paris, ISBN 978-2-38441-637-0, sowie „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit (1945-1963)“, Springer VS, Wiesbaden, angekündigt für 2024.

Weiterlesen