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Suchsel
Als Suchsel bezeichnet man eine Rätselform, bei der in einem mit Buchstaben gefüllten quadratischen oder rechteckigen Gitternetz Wörter bzw.
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Definition und Grundprinzip
Ein Suchsel ist ein Rätsel, bei dem Wörter oder Begriffe in einem quadratischen oder rechteckigen, mit Buchstaben gefüllten Gitternetz versteckt sind. Die Aufgabe besteht darin, diese Wörter zu finden. Umgangssprachlich heißt diese Rätselform auch Buchstabengitter, Wortsuchrätsel oder Buchstabensalat. „Buchstabensalat“ kann allerdings ebenfalls ein anderes Rätsel bezeichnen, bei dem ungeordnet verteilte Buchstaben zu sinnvollen Wörtern oder Begriffen zusammengesetzt werden.
Lernen und Unterhaltung
Suchsel werden im pädagogischen Bereich als Lernspiele eingesetzt, besonders in der Vorschule und im Grundschulalter. Sie sollen den Lernprozess festigen sowie die Konzentrationsfähigkeit und die visuelle Wahrnehmung fördern.
Beim Lesenlernen ist es wichtig, Texte mit den Augen abzutasten und Wörter sowie Satzteile in einer seitlichen Bewegung zu erfassen. Vor allem Suchsel, deren Wörter in Leserichtung versteckt sind, trainieren diese Augenbewegung. Außerdem fördern sie die Fähigkeit, das gesamte Wortbild auf einen Blick zu erkennen.
Auch beim Erlernen von Fremdsprachen kommen Suchsel zusammen mit anderen Buchstabenspielen zum Einsatz. Ihre Verwendung reicht dabei bis in die Erwachsenenbildung. Darüber hinaus erscheinen Suchsel in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in Rätselzeitschriften.
Richtung, Größe und Wortdichte
Der Schwierigkeitsgrad lässt sich durch mehrere Merkmale verändern:
- Suchrichtung: In der Grundform stehen die Wörter horizontal oder vertikal in der Leserichtung der jeweiligen Sprache, in den meisten Sprachen also von links nach rechts. Schwieriger wird das Rätsel, wenn Wörter auch diagonal oder entgegen der Leserichtung, beispielsweise von rechts nach links, vorkommen.
- Größe des Suchfelds: Je größer das Buchstabengitter ist, desto mehr Konzentration ist beim Suchen erforderlich.
- Wortanzahl: Bei gleichbleibender Feldgröße sinkt der Schwierigkeitsgrad, wenn mehr Wörter versteckt sind, weil dadurch ein größerer Teil des Gitters zu gesuchten Wörtern gehört. Das gemeinsame Verhältnis von Feldgröße und Anzahl der versteckten Wörter wird häufig als Wortdichte bezeichnet.
Wortwahl und Hilfen
Auch die Auswahl der Wörter beeinflusst die Schwierigkeit. Unbekannte Wörter verlangen vom Lösenden mehr Konzentration und können dadurch die Lernfähigkeit steigern. Bekannte Wörter dienen dagegen eher dazu, bereits Gelerntes zu festigen.
Zusätzlich können Hinweise gegeben werden. Dazu gehören beispielsweise die Anzahl der gesuchten Wörter oder eine vollständige Liste der im Gitter versteckten Wörter. Welche Hilfen vorhanden sind, hängt vom vorgesehenen Schwierigkeitsgrad ab.