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Stupa am Wagram

Der buddhistische Stupa am Wagram (auch Friedensstupa) ist ein 2019 erbautes Friedensdenkmal und Meditationshaus in Form eines Stupa auf der Geländestufe …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Lage
  3. 3. Entstehung und Konflikte
  4. 4. Bau und Maße

Überblick

Der Stupa am Wagram, auch Friedensstupa genannt, ist ein 2019 erbautes Friedensdenkmal und Meditationshaus. Er hat die Form eines buddhistischen Stupa und befindet sich auf der Geländestufe des Wagram in Grafenwörth, Niederösterreich. Eine große Buddha-Statue wurde am 24. September 2019 aufgestellt. Die Einweihung und Eröffnung erfolgten am 4. Juni 2023.

Lage

Der Stupa liegt in der Katastralgemeinde Feuersbrunn, westlich des Ortes Feuersbrunn und von Wagram am Wagram. Er befindet sich beinahe an der Gemeindegrenze von Grafenwörth zur Gemeinde Grafenegg, östlich des Verbindungswegs L7031 von Schloss Grafenegg nach Engabrunn. Nördlich liegt der Kremser Ast der Bahnstrecke Absdorf-Hippersdorf–Krems an der Donau, die zur Kaiser-Franz-Josephs-Bahn gehört. Die Bahnstation Wagram-Grafenegg liegt in der Nähe.

Entstehung und Konflikte

Nachdem frühere Projekte in Gföhl und Schwarzenbach nicht verwirklicht worden waren, erfolgte am 21. März 2016 der Spatenstich für den Neubau eines Stupa mit Seminarräumen in den Weingärten zwischen Engabrunn und Grafenegg in der Gemeinde Grafenwörth.

Gegner des Projekts forderten wie zuvor in Gföhl eine Bürgerbefragung. Sie verwiesen auf Fragen des Naturschutzes und des Verkehrs. Die Volksanwaltschaft sprach sich für die Aufhebung des Baubescheids und die sofortige Einstellung der Bauarbeiten aus.

Eine naturschutzrechtliche Überprüfung stellte fest, dass ein Wiedehopf-Brutpaar das Gebiet verlassen hatte. Daraufhin gab die Bezirkshauptmannschaft Tulln vorerst den Baubeginn frei. Die Erdaushubarbeiten begannen am 3. Oktober 2016 unter Protesten; eine Person wurde vorübergehend verhaftet. Im September 2019 war der Bau bis auf die Spitze fertiggestellt.

Bau und Maße

Der Stupa wurde nach den Plänen des Architekten Matthias Rainer errichtet. Bis zur Kuppel ist er 18,75 m hoch; einschließlich der Spitze beträgt seine Höhe 32,5 Meter.

Die Gartengestaltung übernahmen die Landschaftsplaner Gunter Hauser und Peter Kramer gemeinsam mit dem Bildhauer Hans Muhr.

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