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Strauchsavanne
Die Strauchsavanne (auch: Strauchsteppe) ist je nach Betrachtungsweise eine Ökozone, ein Zonobiom oder eine Vegetationszone der Tropen, vornehmlich der …
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Merkmale und Einordnung
Die Strauchsavanne, auch Strauchsteppe genannt, ist je nach Betrachtungsweise eine Ökozone, ein Zonobiom oder eine Vegetationszone der Tropen, vor allem der Trockenen Tropen. Sie ist eine Vegetationsformation, die überwiegend von Sträuchern, kleinen knorrigen Bäumen und hohen Savannengräsern geprägt ist. Die Bäume erreichen höchstens etwa zehn bis fünfzehn Meter. Häufig entsteht die Strauchsavanne auf Flächen, die lange brachliegen; dadurch ist sie besonders durch Buschfeuer gefährdet.
Zu den charakteristischen Baumarten gehören Arten aus den Ordnungen der Schmetterlingsblütenartigen und der Heidekrautartigen. Beispiele sind Afzelia africana, der Néré-Baum und der Karitébaum (Vitellaria paradoxa).
Abgrenzung zu anderen Savannentypen
Seit den 1950er-Jahren wird der Begriff Savanne stärker untergliedert. Ein wichtiges Einteilungskriterium ist der zunehmende Anteil von Bäumen pro Flächeneinheit. Die grobe Reihenfolge lautet: baumlose Grassavanne, Strauchsavanne, Baumsavanne und Savannenwald.
Die Strauchsavanne weist grundsätzlich eine niedrigere Baumdichte als die Baumsavanne auf. Ein Savannenwald besitzt mindestens 50 % Baumdichte. Damit liegt die Strauchsavanne zwischen der weitgehend baumlosen Grassavanne und den baumreicheren Savannentypen.