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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Schalldämpfung

Unter Schalldämpfung wird im Gegensatz zur Schalldämmung die Behinderung der Schallausbreitung durch Absorption von Luftschall verstanden.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Wirkungsweise
  2. 2. Physikalische Mechanismen und Materialien
  3. 3. Abgrenzung zur Schalldämmung

Bedeutung und Wirkungsweise

Schalldämpfung, auch Schallabsorption, ist die Behinderung der Ausbreitung von Luftschall durch dessen Absorption. Dabei wird Schallenergie in nicht hörbare Wellen von Schwingungsenergie, meist Turbulenzen, umgewandelt. Dadurch wird die Schallreflexion an Grenzflächen wie Wänden verringert.

Sie ist ein Merkmal der Raumakustik. Schalldämpfende Bauteile werden eingesetzt, um akustische Eigenschaften eines Raums gezielt zu verbessern, beispielsweise die Nachhallzeit. Schalldämpfstoffe sind Baustoffe, in denen sich Schall wegen der Schalldissipation stark abschwächt.

Physikalische Mechanismen und Materialien

Die Dämpfung entsteht unmittelbar an Grenzflächen. Dazu gehören die viskose Reibung in der hydrodynamischen Grenzschicht sowie Vorgänge in der thermischen Grenzschicht des Fluids: Durch Wärmetransport von und zur Wand ist die thermische Zustandsänderung beim Schallvorgang dort nicht mehr verlustfrei, also nicht isentrop beziehungsweise nicht adiabat.

Wie stark die Dämpfung wirkt, hängt unter anderem von der Größe der Oberfläche ab. Besonders wirksam absorbieren poröse Materialien mit offenen Poren, großer innerer Oberfläche und großer Tiefe Luftschall.

Abgrenzung zur Schalldämmung

Schalldämmung bedeutet, dass sich Luft- oder Körperschall durch Reflexion an einzelnen Unstetigkeitsstellen weniger in angrenzende Räume ausbreitet. Sie wird durch das Schalldämm-Maß R in dB gekennzeichnet.

Schalldämpfung und Schalldämmung sind Grundlagen der Bauakustik.

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