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Renchtalsteig

Der Renchtalsteig ist ein 98 km langer Prädikatswanderweg im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Er führt in fünf Etappen um das Renchtal mit Start und Ziel …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Erste Etappe: Bottenau – Oppenau
  3. 3. Zweite Etappe: Oppenau – Bad Peterstal
  4. 4. Dritte Etappe: Bad Peterstal – Alexanderschanze
  5. 5. Vierte Etappe: Alexanderschanze – Allerheiligen-Wasserfälle
  6. 6. Fünfte Etappe: Allerheiligen-Wasserfälle – Burgruine Schauenburg

Überblick

Der Renchtalsteig ist ein 98 km langer Prädikatswanderweg im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Er führt in fünf Etappen um das Renchtal; Start und Ziel liegen bei Oberkirch. Der Weg wird vom Schwarzwaldverein betreut und ist mit einer blau-grünen Raute mit stilisiertem „rs“ auf weißem Grund markiert. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel, als geeignete Jahreszeit werden Frühling bis Herbst genannt.

Der Ausgangspunkt ist Bottenau auf 192 m, der Zielpunkt die Ruine Schauenburg. Der Höhenunterschied beträgt 863 m. Höchster Punkt ist der Schliffkopf mit 1056 m. Der Weg beginnt in den Weinbergen, führt über Schloss Staufenberg und den Mooskopf mit Moosturm auf der Südseite des Renchtals an Oppenau und Bad Peterstal vorbei zur Alexanderschanze. Nach der Renchquelle wird am Schliffkopf der höchste Punkt erreicht. Anschließend geht es zur Klosterruine Allerheiligen und den Wasserfällen und schließlich zurück zur Ruine Schauenburg.

Der Renchtalsteig wurde am 15. Januar 2011 erstmals vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert und am 22. Mai 2011 eröffnet.

Erste Etappe: Bottenau – Oppenau

Die erste Etappe ist 22,7 km lang. Sie beginnt am Rathaus Bottenau an der K 5369; dort besteht eine Busverbindung. Die wichtigsten Punkte sind:

  • St. Wendelin: nach 0,8 km, 255 m, Wallfahrtskapelle
  • Schloss Staufenberg: nach 3,5 km, 365 m, Weingut mit Weinstube
  • Brandstetter Kapelle: weitere 1,4 km, 319 m
  • Ofenloch: weitere 6,1 km, 592 m, Schutzhütte
  • Mooskopf: weitere 2,9 km, 872 m, Aussichtsturm Moosturm
  • Kalikutt: weitere 4,2 km, 503 m, Höhenhotel
  • Hugenhöfe bei Oppenau: weitere 3,8 km, 291 m; 0,4 km entfernt liegt der Bahnhof Oppenau

Von Bottenau führt der Weg über St. Wendelin auf aussichtsreichen Wegen zum Schloss Staufenberg. Bei der Brandstetter Kapelle beginnt der Anstieg zum Mooskopf, der zusammen mit dem Kandelhöhenweg erreicht wird. Vom Moosturm geht es stetig abwärts über Kalikutt zu den Hugenhöfen.

Zweite Etappe: Oppenau – Bad Peterstal

Die zweite Etappe ist 16,4 km lang und beginnt an den Hugenhöfen auf 291 m, 0,4 km vom Bahnhof Oppenau entfernt. Die Strecke verläuft über folgende Punkte:

  • Ibacher Holzplatz: nach 3,5 km, 745 m, Aussichtspunkt
  • Löcherbergwasen: weitere 3,7 km, 650 m, Wanderparkplatz mit Kiosk
  • Hermersberger Hütte: weitere 5,4 km, 825 m, Aussichtspunkt
  • Kurhaus Bad Peterstal: weitere 3,8 km, 400 m; 0,4 km entfernt liegt der Bahnhof Bad Peterstal

Von den Hugenhöfen führt der Renchtalsteig über den Ibacher Holzplatz zur Passhöhe Löcherbergwasen. Zusammen mit dem Querweg Gengenbach–Alpirsbach wird die Hermersberger Hütte erreicht. Dort beginnt der Abstieg nach Bad Peterstal.

Dritte Etappe: Bad Peterstal – Alexanderschanze

Die dritte Etappe ist 19,3 km lang. Ausgangspunkt ist das Kurhaus Bad Peterstal auf 400 m, 0,4 km vom Bahnhof Bad Peterstal entfernt. Die Route führt über:

  • Palmspring: nach 4,6 km, 625 m, ehemaliges Waldhotel
  • See-Ebene: weitere 2,2 km, 942 m, Abzweigung zum Glaswaldsee
  • Lettstädter Höhe: weitere 1,6 km, 964 m, Schutzhütte
  • Sexauer Hütte: weitere 2,9 km, 769 m, Grillplatz mit Schutzhütte
  • Teufelskanzel: weitere 1,3 km, 944 m
  • Hildahütte: weitere 2,1 km, 915 m, Schutzhütte
  • Alexanderschanze: weitere 4,6 km, 968 m, Wanderparkplatz mit Busverbindung

Vom Kurhaus führt der Weg über den Holchen-Wasserfall zum ehemaligen Waldhotel Palmspring. Nach dem Aufstieg zur See-Ebene trifft der Renchtalsteig erstmals auf den Westweg. Mit Ausblick zum Glaswaldsee geht es zur Lettstädter Höhe und anschließend am Rappenschliff vorbei abwärts zur Sexauer Hütte. Durch die Teufelskanzel führt ein steiler Anstieg erneut zum Westweg. Von der Hildahütte verläuft ein aussichtsreicher Höhenweg zur Alexanderschanze an der B 28.

Vierte Etappe: Alexanderschanze – Allerheiligen-Wasserfälle

Die vierte Etappe ist mit 23,2 km die längste. Sie beginnt an der Alexanderschanze auf 968 m; dort gibt es einen Wanderparkplatz und eine Busverbindung. Die Zwischenziele sind:

  • Renchtalhütte: nach 5,8 km, 752 m, bewirtschaftete Hütte
  • Zuflucht: weitere 4,0 km, 954 m, Wanderparkplatz und Hotel
  • Lotharpfad: weitere 2,9 km, 930 m, Abzweigung zum Lotharpfad
  • Steinmäuerle: weitere 3,5 km, 1000 m, Wanderparkplatz
  • Schliffkopf: weitere 0,8 km, 1056 m
  • Allerheiligen: weitere 3,8 km, 637 m, Klosterruine und Klosterhof
  • Allerheiligen-Wasserfälle: weitere 2,4 km, 518 m, Wanderparkplatz mit Busverbindung

Von der Alexanderschanze führt der Weg an der Renchquelle vorbei zur Renchtalhütte und weiter aufwärts zur Zuflucht. Dort trifft er erneut auf den Westweg. Mit Ausblicken ins Lierbachtal und zu den Vogesen geht es zum Schliffkopf, dem höchsten Punkt des Renchtalsteigs. Danach beginnt der Abstieg zur Klosterruine Allerheiligen. Über Aussichtsfelsen oberhalb der Wasserfälle wird der Wanderparkplatz erreicht.

Fünfte Etappe: Allerheiligen-Wasserfälle – Burgruine Schauenburg

Die fünfte Etappe ist 16,4 km lang und beginnt am Wanderparkplatz bei den Allerheiligen-Wasserfällen auf 518 m; dort besteht eine Busverbindung. Der Weg führt über:

  • Allerheiligen: nach 1,3 km, 637 m, Klosterruine und Klosterhof
  • Sohlberg: weitere 4,5 km, 665 m, Wanderparkplatz
  • Simmerbacher Kreuz: weitere 2,8 km, 602 m
  • Rappenschrofen: weitere 0,4 km, 641 m, Aussichtspunkt
  • Schwalbenstein: weitere 4,9 km, 410 m, Husarendenkmal und Aussichtspunkt
  • Ruine Schauenburg: weitere 1,9 km, 375 m
  • Parkplatz Schauenburg: weitere 0,6 km, 320 m; 1,8 km vom Bahnhof Oberkirch entfernt

Vom Wanderparkplatz geht es an den Wasserfällen entlang zurück zur Klosterruine Allerheiligen. Über St. Ursula und den Sohlberg führt der Weg zum Simmersbacher Kreuz. Ein Stück des Felsenwegs verläuft zum Rappenschrofen und weiter zum Schwalbenstein mit Ausblick in die Rheinebene. Unterhalb der Ruine Schauenburg endet der Renchtalsteig beim Parkplatz.

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