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Raus aus dem Haus – Living the American Dream

Raus aus dem Haus – Living the American Dream (Originaltitel: American Dreamer) ist eine US-amerikanische Tragikomödie von Paul Dektor.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ausgangssituation
  3. 3. Der Kauf und die Folgen
  4. 4. Konflikte und Wendung
  5. 5. Auflösung

Überblick

„Raus aus dem Haus – Living the American Dream“ ist eine US-amerikanische Tragikomödie von Paul Dektor aus dem Jahr 2022. Der Originaltitel lautet „American Dreamer“. Der Film ist 98 Minuten lang, wurde auf Englisch produziert und ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben.

In den Hauptrollen spielen Peter Dinklage als Dr. Phil Loder, Shirley MacLaine als Astrid Fanelli, Kimberly Quinn als Maggie, Danny Pudi als Craig, Matt Dillon als Dell, Danny Glover als Jerry und Michelle Mylett als Claire. Das Drehbuch stammt von Theodore Melfi, die Musik von Jeff Russo, die Kamera von Nicolas Bolduc und der Schnitt von Lisa Robison.

Die Premiere fand am 11. Juni 2022 beim Tribeca Film Festival statt. In Deutschland erschien der Film am 30. Januar 2025 direkt auf DVD.

Ausgangssituation

Dr. Phil Loder lebt eher untätig und arbeitet als schlecht bezahlter Hilfsdozent für Wirtschaftswissenschaften. Sein großer Wunsch ist es, ein eigenes Haus zu besitzen. In seiner Umgebung kosten die meisten Villen jedoch Millionenbeträge, die er sich nicht leisten kann.

Durch Zufall entdeckt er eine Anzeige: Eine ältere Dame bietet ein Anwesen im Wert von 5 Millionen Dollar für nur 240.000 Dollar an. Das Angebot hat zwei Bedingungen: Die bisherige Besitzerin behält ein lebenslanges Wohnrecht, und der Käufer muss bis dahin in der heruntergekommenen Einliegerwohnung wohnen.

Der Kauf und die Folgen

Loder nimmt das Angebot an, weil er an seinen Traum glaubt und annimmt, die bisherige Besitzerin sei gebrechlich und ohne Angehörige. Bestärkt wird er von seinem Freund Dell, einem Immobilienmakler, der sich von der Witwe Astrid beeinflussen lässt.

Nach dem Einzug merkt Loder schnell, dass die Lage schwieriger ist als gedacht. Die Einliegerwohnung ist stark renovierungsbedürftig, und laut Vertrag muss er alle Kosten selbst tragen. Astrid sitzt nicht im Rollstuhl, sondern ist gesund. Außerdem scheint sie viele Kinder zu haben. Eine von ihnen ist Maggie, eine Juristin. Sie erklärt Loder deutlich, dass ihm das Haus nie gehören werde, weil der Vertrag angefochten werde und vor Gericht kaum Bestand hätte.

Konflikte und Wendung

Loder hat sein gesamtes Erspartes in das Haus gesteckt und gerät dadurch in eine verzweifelte Lage. Astrids ständige spitze Bemerkungen belasten ihn, obwohl er sie mit der Zeit auch liebgewinnt. In seiner Verzweiflung überschreitet er mehrere Grenzen und wird schließlich von der Universität entlassen.

Gleichzeitig beginnt er eine Beziehung mit Maggie. Sie stellt ihm eine kleine Abfindung in Aussicht, und weil Loder kaum Alternativen hat, stimmt er zu. Als Astrid unerwartet stirbt, muss Loder kurzfristig aus seiner Wohnung ausziehen.

Auflösung

Während Loder bereits im Möbelwagen unterwegs ist, fährt er zufällig an Astrids Trauerfeier vorbei und nimmt spontan daran teil. Dort erfährt er, dass Astrid auf ihrem Gelände jedes Jahr Sommercamps für Kinder von Migranten und Bedürftigen veranstaltet hat. Viele dieser Menschen sehen sie bis ins Erwachsenenalter als Mutterfigur.

Auch Maggie ist bei der Feier. Zwischen ihr und Loder wird nichts gesagt, aber die Situation klärt sich: Loder wird der neue Hausbesitzer. Der Vertrag mit Astrid bleibt gültig, weil es keine leiblichen Kinder oder Anverwandten gibt. Loder erlaubt Astrids „Kindern“ weiterhin, das Gelände im Sinne der Verstorbenen zu nutzen. Am Ende lehnt er alle Angebote von Dell ab, das Anwesen mit großem Gewinn zu verkaufen.

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