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Rafael Ball

Rafael Ball studierte die Fächer Biologie, Slawistik und Philosophie an den Universitäten Mainz, Warschau und Smolensk. 1994 wurde er am Institut für …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Rafael Ball: Bibliothekar und Fachgebiete
  2. 2. Ausbildung und berufliche Stationen
  3. 3. Veröffentlichungen und Schwerpunkte

Rafael Ball: Bibliothekar und Fachgebiete

Rafael Ball (* 10. Mai 1964 in Mainz) ist ein deutscher Bibliothekar. Bekannt ist er für Ideen zur Bibliothek der Zukunft, zur Wissenschaftskommunikation, zur Bibliometrie und zur heutigen Rolle des gedruckten Buches.

Bibliometrie bezeichnet die Analyse wissenschaftlicher Veröffentlichungen anhand von Daten, Fakten und Methoden. Wissenschaftskommunikation umfasst die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte.

Ausbildung und berufliche Stationen

Ball studierte Biologie, Slawistik und Philosophie an den Universitäten Mainz, Warschau und Smolensk. 1994 wurde er am Institut für Allgemeine Botanik der Universität Mainz zum Dr. rer. nat. promoviert.

Von 1994 bis 1996 besuchte er die Bibliotheksfachschule in Frankfurt am Main; sein Bibliotheksreferendariat absolvierte er an der Universitätsbibliothek Freiburg. Von 1996 bis 1998 leitete er die Benutzerservices der Zentralbibliothek im Forschungszentrum Jülich und übernahm ab 1998 deren Leitung. Von 2008 bis 2015 war er Direktor der Universitätsbibliothek Regensburg. Seit dem 1. März 2015 leitet er die ETH-Bibliothek Zürich. Außerdem ist er Chefredakteur der Zeitschrift B.I.T.online.

Veröffentlichungen und Schwerpunkte

Balls Dissertation trägt den Titel „Die Entwicklung der Vorstellungen von der Photosynthetischen Einheit und den Photosystemen im Spannungsfeld von Struktur und Funktion“ (Mainz 1994).

Zu seinen Arbeiten über Bibliometrie gehören „Bibliometrische Analysen – Daten, Fakten und Methoden“ (2005), „Bibliometrie“ (2014), „Bibliometrie im Zeitalter von Open und Big Data“ (2015), „An Introduction to Bibliometrics – New Development and Trends“ (2018) und das von ihm herausgegebene „Handbook bibliometrics“ (2021, ISBN 978-3-11-064227-8).

Weitere Themen seiner Veröffentlichungen sind Bibliotheken und Wissenschaftskommunikation, etwa „Was von Bibliotheken wirklich bleibt“ (2013), „Vernetztes Wissen. Online. Die Bibliothek als Managementaufgabe“ (2015, herausgegeben mit Stefan Wiederkehr) sowie „Wissenschaftskommunikation im Wandel – von Gutenberg bis Open Science“ (2021).

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