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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Protonendonator

Der Vorgang der Protonenübertragung wird Protolyse genannt. Durch die Abgabe eines Protons wird eine Säure zu einem Protonenakzeptor und somit zu einer Base.

Protonendonator und Säure-Base-Paare

Ein Protonendonator ist ein chemischer Stoff, der ein Proton an einen Reaktionspartner abgibt. Dieser Reaktionspartner heißt Protonenakzeptor. Nach der Säure-Base-Definition von Johannes Nicolaus Brønsted und Martin Lowry aus dem Jahr 1923 sind Säuren Protonendonatoren, während Basen Protonenakzeptoren sind. Basen nehmen das Proton mit einem freien Elektronenpaar auf.

Die Übertragung eines Protons nennt man Protolyse. Dabei ändern sich die Rollen der beteiligten Stoffe: Gibt eine Säure ein Proton ab, wird sie selbst zu einem Protonenakzeptor und damit zu einer Base. Nimmt eine Base ein Proton auf, wird sie zu einem Protonendonator und damit zu einer Säure.

Säuren und Basen, die durch eine solche Protonenabgabe und Protonenaufnahme miteinander verbunden sind, nennt man konjugierte oder korrespondierende Säure-Base-Paare. Diese Begriffe erweiterten die frühere Säure-Base-Definition.

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