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Phonographie (Linguistik)

Die tatsächliche Korrespondenz von Lauten und Buchstaben bzw. Phonemen und Graphemen zueinander innerhalb eines bestimmten Schriftsystems.

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Begriff und Bedeutung
  2. 2. Laut-Buchstaben-Zuordnung

Begriff und Bedeutung

Phonographie, auch Fonografie, bezeichnet in der Schriftlinguistik zwei verwandte Konzepte. Erstens ist sie die grundsätzliche Eigenschaft bestimmter Schriftsysteme, mit den Lauten der gesprochenen Sprache zu korrespondieren und nicht unmittelbar mit deren Inhalten oder Bedeutungen. Zu diesen lautbezogenen Schriftsystemen gehören Alphabetschriften, Konsonantenschriften und Silbenschriften.

Zweitens bezeichnet Phonographie die konkrete Zuordnung von Lauten und Buchstaben beziehungsweise von Phonemen und Graphemen innerhalb eines bestimmten Schriftsystems.

Laut-Buchstaben-Zuordnung

Die Laut-Buchstaben-Zuordnung, auch Phonem-Graphem-Korrespondenz genannt, beschreibt den Zusammenhang zwischen gesprochenen Lauten und geschriebenen Schriftzeichen. Eine Orthographie legt dafür Regeln fest. Diese Regeln können komplex sein und bestimmen, wie Grapheme als Phoneme gelesen werden beziehungsweise wie Phoneme schriftlich durch Grapheme wiedergegeben werden.

Für die deutsche Sprache ist die Laut-Buchstaben-Zuordnung im Regelwerk des Rats für deutsche Rechtschreibung in § 1 bis § 32 beschrieben.

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