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Netzwerkdienst
Ein Netzwerkdienst ist eine abstrahierte Funktion, die von einem Computernetzwerk den Anwendern bzw. teilnehmenden Geräten bereitgestellt wird.
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Begriff und Funktionsweise
Ein Netzwerkdienst ist eine abgegrenzte Funktion, die ein Computernetzwerk seinen Anwendern oder den beteiligten Geräten bereitstellt. Aus Sicht der Nutzer bildet der Dienst eine in sich geschlossene Funktionskomponente. Technisch kann er durch ein einzelnes oder durch mehrere Netzwerkprotokolle der Anwendungsschicht umgesetzt werden.
Ein Beispiel ist das World Wide Web: Es ist ein vom Internet bereitgestellter Dienst und wird technisch mithilfe des Netzwerkprotokolls HTTP (Hypertext Transfer Protocol) realisiert.
Gemeinsame Nutzung von Ressourcen
Netzwerkdienste ermöglichen die gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen. Service-Anbieter stellen Dienste bereit, über die andere Arbeitsstationen auf diese Ressourcen zugreifen können. Die Arbeitsstationen oder Beteiligten, die solche Dienste anfordern und nutzen, heißen Service-Kunden.
Arbeitsweisen von Netzwerken
Bei Netzwerkbetriebssystemen werden grundsätzlich zwei Arbeitsweisen unterschieden:
- In server-zentrischen Netzwerken stellen zentrale Server Dienste und Ressourcen für andere Geräte bereit.
- In Peer-to-Peer-Netzwerken arbeiten die beteiligten Geräte als gleichrangige Teilnehmer.
Wichtige Netzwerkdienste
Welche Dienste verfügbar sind und wie sie genutzt werden, hängt vom eingesetzten Netzwerkbetriebssystem ab. Grundlegende Netzwerkfunktionen und zugehörige Protokollbeispiele sind:
- Adressierung: DHCP
- Verwaltung von IP-Adressen (IP-Adress-Management): IPAM
- Authentifizierung, also Prüfung der Zugangsberechtigung: RADIUS
- Konfiguration: TFTP
- Namensauflösung, also Zuordnung von Namen und Netzwerkadressen: DNS
- Bereitstellung von Datum und Uhrzeit: NTP
Weitere Beispiele sind Druckservices, Nachrichtenservices wie E-Mail, Anwendungsservices und Datenbankservices.