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Music & PC

Die Music & PC war ein Musikmagazin, das sich mit dem PC und seinen Fähigkeiten zur Produktion und Bearbeitung von Musik beschäftigte.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick und Zielgruppe
  2. 2. Entwicklung und Umbenennung
  3. 3. Themen und praktische Anleitung
  4. 4. Erscheinungsweise und Verbreitung

Überblick und Zielgruppe

Music & PC war ein deutschsprachiges Fachmagazin über Computer und Musikproduktion. Es erklärte, welche Hard- und Software für einen leistungsfähigen Musik-PC benötigt werden und wie man damit Musik produzieren und bearbeiten kann. Das Magazin erschien von 1997 bis 2010 alle zwei Monate.

Es richtete sich sowohl an erfahrene Profis als auch an ambitionierte Hobby-Musiker mit wenig technischem Vorwissen. Herausgeber war zunächst der Tetrix-Verlag in Eschwege und ab 2007 der Fachverlag Schiele & Schön in Berlin. Seit 2009 war Helge Beckmann Chefredakteur.

Entwicklung und Umbenennung

Seit etwa 1950 entwickelte sich die Produktion elektronischer Musik mit Computern. In den 1980er Jahren gewann die Digitalisierung von Musik stark an Bedeutung. Mitte der 1990er Jahre machten leistungsfähigere Computer sowie leichter zugängliche Hard- und Software die elektronische Musikproduktion auch für breite Bevölkerungsschichten erreichbar.

In dieser Phase erschien 1997 die erste Ausgabe der Zeitschrift unter dem Namen PC & Musik. Der Name betonte zunächst den PC, weil Musikaufnahme und -produktion per Computer noch als Besonderheit galt. Nach der Übernahme durch Schiele & Schön im Jahr 2007 wurde das Magazin in Music & PC umbenannt. Damit sollte die Musikproduktion stärker in den Mittelpunkt rücken; zugleich sollte der Name zeigen, dass technische Fortschritte die Arbeit mit Musikcomputern vereinfacht hatten.

Themen und praktische Anleitung

Der Schwerpunkt lag auf praktischen Mitteln und Methoden der Musikproduktion und Musikbearbeitung am Computer. Das Magazin testete und beschrieb relevante Hardware und Software, darunter digitale Instrumente, Synthesizer, Mikrofone, Kabel, Plug-ins, MIDI-Controller, Sampling-CDs und Software.

Regelmäßige Workshops erklärten komplexere Verfahren. Dazu gehörten Harddisk-Recording, also das Aufnehmen von Musik auf einer Festplatte, das Erstellen von MIDI-Signalen sowie die Bearbeitung von Musik mit verschiedenen elektronischen Mitteln. Außerdem berichtete Music & PC über Musik im Internet, Podcasts und MP3.

Bis Anfang 2009 enthielt das Heft eine CD mit multimedialen Ergänzungen zu Artikeln. Sie konnte Inhalte sichtbar und hörbar machen, etwa Klangunterschiede zwischen getesteten Röhrenmikrofonen. Mit Ausgabe 03/2009 wurde die CD eingestellt; die Materialien waren danach über Downloads auf der Homepage von Music & PC verfügbar.

Erscheinungsweise und Verbreitung

Music & PC erschien, schon unter dem früheren Namen PC & Musik, alle zwei Monate. Dieser Erscheinungsrhythmus blieb auch nach dem Relaunch bestehen. Das Fachmagazin war deutschlandweit erhältlich und konnte im Abonnement auch im Ausland bezogen werden.

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