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Maria Stuart (1959)

Maria Stuart ist die 1959 geschaffene Aufzeichnung des Deutschen Fernsehfunks einer Studioinszenierung von Hannes Fischer nach einem Trauerspiel von …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Inszenierung und Ausstrahlung
  3. 3. Besetzung und Einschätzung

Überblick

„Maria Stuart“ ist eine 1959 geschaffene Aufzeichnung des Deutschen Fernsehfunks (DDR) von Hannes Fischers Studioinszenierung. Grundlage ist Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ aus dem Jahr 1800. Der deutschsprachige Film hat eine Länge von 130 Minuten.

Inszenierung und Ausstrahlung

Die Erstausstrahlung erfolgte am 10. Mai 1959 im Programm des Deutschen Fernsehfunks, einen Tag nach Friedrich Schillers Todestag am 9. Mai 1805. Der Sender gedachte mit der repräsentativen Eigeninszenierung Schillers, eines Dichters der deutschen Klassik, anlässlich seines 200. Geburtstags im Jahr 1959.

Regie führte Hannes Fischer. Für die Dramaturgie war Maximilian Jäger verantwortlich; Szenenbild und Kostüme schuf Erich Geister. Die Kamera führten Klaus Dorner, Hanna Janowitz und Andrea Franz, die Bildregie übernahm Helmut Krätzig.

Besetzung und Einschätzung

Inge Keller spielte Maria Stuart, Ursula Burg Elisabeth. Weitere zentrale Rollen übernahmen Wilfried Ortmann als Robert Duley, Friedrich Richter als Georg Talbot, Kurt Steingraf als Wilhelm Cecil, Hans-Joachim Büttner als Amias Paulet und Ulrich Thein als Mortimer.

Erwin Reiche schrieb in der „Berliner Zeitung“, die Inszenierung zeuge vom Ernst und Können des Regisseurs. Fischer habe das „brausende Strömen“ des effektvollen Klassikers als Kammerspiel eingefangen, die Dramatik akustisch und optisch verdichtet und sie durch hervorragende Schauspieler anschaulich gemacht.

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