Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Liste von Abkürzungen (Computer)
OHCI, Open Host Controller Interface ; OLAP, Online Analytical Processing ; OLE, Object Linking and Embedding ; OLED, Organic Light Emitting Diode ; OLSR, Optimized …
Inhalt6 Abschnitte
Gegenstand und Nutzung der Liste
Der Artikel ist ein alphabetisch geordnetes Nachschlageverzeichnis technischer Abkürzungen aus dem IT-Bereich. Die Einträge umfassen Hardware, Software, Programmiersprachen, Datenbanken, Netzwerke, Internetdienste, Dateiformate, Sicherheitsverfahren, Telekommunikation und betriebliche IT. Eine Abkürzung kann je nach Fachgebiet mehrere Bedeutungen haben; deshalb nennt der Artikel teilweise mehrere Auflösungen und verweist auf weiterführende Begriffe.
Für die Prüfungsvorbereitung ist der Kontext entscheidend. Beispielsweise bedeutet „API“ entweder „Application Programmers/Programming Interface“ oder „Adaptive Planungsintelligenz“, „CSS“ entweder „Cascading Style Sheets“ oder „Content Scramble System“ und „PAP“ entweder „Password Authentication Protocol“, „Printer Access Protocol“ oder „Programmablaufplan“. Einige Begriffe stehen für deutsche und englische Bezeichnungen, etwa „EDV“ für „Elektronische Datenverarbeitung“ und „DFÜ“ für „Datenfernübertragung“.
Abkürzungen von A bis D
Im Bereich A bis D finden sich viele Grundlagen der Informatik. „CPU“ bedeutet „Central Processing Unit“, also die zentrale Recheneinheit; ihre arithmetisch-logische Einheit wird als „ALU“ bezeichnet. „ASCII“ steht für „American Standard Code for Information Interchange“, „API“ für eine Programmierschnittstelle und „AI“ für „Artificial Intelligence“, auf Deutsch „Künstliche Intelligenz“ beziehungsweise „KI“. „GUI“ ist die „Graphical User Interface“, während „CUI“ eine zeichenorientierte Benutzerschnittstelle bezeichnet.
Wichtige Netzwerk- und Internetbegriffe sind „ARP“ („Address Resolution Protocol“), „DHCP“ („Dynamic Host Configuration Protocol“), „DNS“ („Domain Name System“), „FTP“ („File Transfer Protocol“), „HTTP“ („Hypertext Transfer Protocol“) und „HTTPS“ („Hypertext Transfer Protocol Secure“). „LAN“, „MAN“ und „WAN“ bezeichnen lokale, städtische und weitreichende Netzwerke: „Local Area Network“, „Metropolitan Area Network“ und „Wide Area Network“. „DSL“ steht für „Digital Subscriber Line“, „ADSL“ für die asymmetrische Variante und „DVB“ für „Digital Video Broadcasting“.
Bei Hardware und Speichern nennt die Liste unter anderem „RAM“ („Random-Access Memory“), „ROM“ („Read Only Memory“), „DRAM“ („Dynamic Random Access Memory“), „DIMM“ („Dual Inline Memory Module“), „HDD“ („Hard Disk Drive“), „SSD“ („Solid-State-Drive“), „USB“ („Universal Serial Bus“), „PCIe“ („Peripheral Component Interconnect Express“) und „GPU“ („Graphics Processing Unit“). „BIOS“ bedeutet „Basic Input/Output System“, „UEFI“ „Unified Extensible Firmware Interface“. Speicher- und Verarbeitungsreihenfolgen werden durch „FIFO“ („First In – First Out“) und „LIFO“ („Last In – First Out“) bezeichnet.
Für Softwareentwicklung und Datenverarbeitung sind „C“, „C++“, „COBOL“, „BASIC“, „JavaScript“, „SQL“ („Structured Query Language“) und „CRUD“ („Create, Read, Update, Delete“) vertreten. „CRC“ bezeichnet die „Cyclic Redundancy Check“, ein Verfahren zur Ermittlung von Übertragungsfehlern. „DDoS“ steht für „Distributed Denial of Service“, „DRM“ für „Digital Rights Management“, „DOM“ für „Document Object Model“ und „DVD“ für „Digital Versatile Disc“.
Abkürzungen von E bis H
Die Abschnitte E bis H enthalten weitere Begriffe zu Betriebssystemen, Unternehmenssoftware, Datenformaten und Hardware. „EDP“ bedeutet „Electronic Data Processing“, die deutsche Entsprechung ist „EDV“. „ERP“ steht für „Enterprise Resource Planning“, „CRM“ für „Customer-Relationship-Management“, „ETL“ für „Extract, Transform, Load“ und „EVA“ für „Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe“, das EVA-Prinzip. „ECMA“ ist die „European Computer Manufacturers Association“, „IEEE“ in einem späteren Abschnitt das „Institute of Electrical and Electronics Engineers“.
Bei Speicher- und Firmwaretechniken werden „EEPROM“ („Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory“), „EPROM“ („Erasable Programmable Read Only Memory“), „EFI“ („Extensible Firmware Interface“), „FAT“ („File Allocation Table“), „exFAT“ („Extended File Allocation Table“), „Ext2“ („Second extended Filesystem“) und „NTFS“ („New Technology File System“) genannt. „ECC“ bedeutet „Error-correcting code“.
Zu Grafik, Audio und Video gehören „EGA“ („Enhanced Graphics Adapter“), „VGA“ („Video Graphics Array“), „GIF“ („Graphics Interchange Format“), „JPEG“ („Joint Photographic Experts Group“), „FLAC“ („Free Lossless Audio Codec“), „MP3“ („MPEG-1 Audio Layer 3“), „MPEG“ („Moving Picture Experts Group“), „AVI“ („Audio Video Interleave“) und „HDMI“ („High Definition Multimedia Interface“). „FPS“ kann „Frames per Second“, also Bilder pro Sekunde, oder „First-Person Shooter“ bedeuten.
Für Internet und Web sind „HTML“ („Hypertext Markup Language“), „CSS“ („Cascading Style Sheets“), „URL“ in einem späteren Abschnitt und „HTTP“ zentrale Beispiele. „GUI“ steht für eine grafische Benutzerschnittstelle, „GNOME“ für „GNU Network Object Model Environment“, „GPL“ für „GNU General Public License“ und „GCC“ für „GNU Compiler Collection“. Die Liste führt auch „GNU“ als rekursives Akronym „GNU's Not Unix“.
Abkürzungen von I bis P
In den Abschnitten I bis P stehen viele Begriffe zu Internet, Kommunikation, Programmierung und Unternehmensanwendungen. „IP“ bedeutet „Internet Protocol“, „TCP“ „Transmission Control Protocol“ und „TCP/IP“ die Kombination aus „Transmission Control Protocol / Internet Protocol“. „UDP“ steht für „User Datagram Protocol“. „ICMP“ ist das „Internet Control Message Protocol“, „IPSec“ „Internet Protocol Security“, „VPN“ „Virtual Private Network“ und „VoIP“ „Voice over IP“. „ISP“ bezeichnet einen „Internet Service Provider“, „IRC“ den „Internet Relay Chat“ und „IMAP“ das „Internet Message Access Protocol“.
Bei Web- und Datenaustauschformaten werden „XML“ („Extensible Markup Language“), „JSON“ („JavaScript Object Notation“), „PDF“ („Portable Document Format“), „CSV“ („Character Separated Values, Comma Separated Values“), „PNG“ („Portable Network Graphics“) und „SVG“ („Scalable Vector Graphics“) genannt. „API“ bezeichnet eine Programmierschnittstelle, „SDK“ ein „Software Development Kit“, „JDK“ ein „Java Development Kit“, „JRE“ eine „Java Runtime Environment“ und „JVM“ eine „Java Virtual Machine“.
Datenbanken und Modellierung umfassen „DBMS“ („Database management system“), „RDBMS“ („Relational Database Management System“), „ODBC“ („Open DataBase Connectivity“), „OLAP“ („Online Analytical Processing“), „OLTP“ („Online Transaction Processing“), „OOP“ („Objektorientierte Programmierung“), „OOA“ („Objektorientierte Analyse“) und „OOD“ („Objektorientierte Design“). „MVC“ bedeutet „Model View Controller“. „REST“ steht für „Representational State Transfer“, „RPC“ für „Remote Procedure Call“ und „RMI“ für „Remote Method Invocation“.
Wichtige Sicherheitsbegriffe sind „AES“ („Advanced Encryption Standard“), „DES“ („Data Encryption Standard“), „RSA“ („Rivest, Shamir, Adleman“), „PGP“ („Pretty Good Privacy“), „PKI“ („Public Key Infrastructure“), „SSL“ („Secure Sockets Layer“), „TLS“ („Transport Layer Security“), „SSH“ („Secure Shell“) und „S/MIME“ („Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions“). „RAID“ bedeutet „Redundant Array of Independent Disks“, ursprünglich „Redundant Array of Inexpensive Disks“.
Abkürzungen von Q bis T
Von Q bis T behandelt die Liste vor allem Übertragungsqualität, Hardware, Betriebssysteme, Netzwerke und Dienste. „QoS“ bedeutet „Quality of Service“. „RAM“, „ROM“, „RAID“, „RISC“ („Reduced Instruction Set Computer“), „CISC“ („Complex Instruction Set Computer“) und „SIMD“ („Single Instruction Multiple Data“) bezeichnen Speicher-, Prozessor- oder Verarbeitungsprinzipien. „GPU“ steht für „Graphics Processing Unit“, „FPGA“ für „Field Programmable Gate Array“ und „FPU“ für „Floating Point Unit“ beziehungsweise Gleitkommaeinheit.
Bei Netzwerken erscheinen „RADIUS“ („Remote Authentication Dial-In User Service“), „RDP“ („Remote Desktop Protocol“), „RIP“ („Routing Information Protocol“), „RSTP“ („Rapid Spanning Tree Protocol“), „SFTP“ („Secure File Transfer Protocol“), „SMTP“ („Simple Mail Transfer Protocol“), „SNMP“ („Simple Network Management Protocol“), „SSH“ und „SSL“. „SAN“ kann „Storage Area Network“ oder „System Area Network“ bedeuten; „NAS“ steht für „Network Attached Storage“, „NAT“ für „Network Address Translation“ und „NFS“ für „Network File System“.
Für Anwendungen, Dateien und Betriebssysteme sind „SaaS“ („Software as a Service“), „PaaS“ („Platform as a Service“), „IaaS“ („Infrastructure as a Service“), „SQL“, „LDAP“ („Lightweight Directory Access Protocol“), „LVM“ („Logical Volume Manager“), „VCS“ („Version Control System“) und „SVG“ wichtige Beispiele. „SMART“ bedeutet „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“, „SSD“ „Solid-State-Drive“ und „USB“ „Universal Serial Bus“.
Die Abschnitte enthalten außerdem „TFTP“ („Trivial File Transfer Protocol“), „TLS“ („Transport Layer Security“), „TPM“ („Trusted Platform Module“), „TTL“ („Time-to-live“ oder „Transistor-Transistor-Logik“), „TSP“ („Traveling Salesman Problem“), „TDP“ („Thermal Design Power“) und „TCO“ („Total Cost of Ownership“). Mehrdeutigkeit bleibt auch hier wichtig: „TS“ kann unter anderem „Timeserver“, „Terminal Server“, „TeamSpeak“ oder „Transport Stream“ bedeuten.
Abkürzungen von U bis Z
Die letzten Abschnitte enthalten zahlreiche Begriffe zu Benutzeroberflächen, Netzwerken, virtuellen Systemen, Webstandards und Dateiformaten. „UI“ bedeutet „User Interface“ oder „User Interaction“, „UXD“ „User Experience Design“, „UML“ „Unified Modeling Language“, „URI“ „Uniform Resource Identifier“ und „URL“ „Uniform Resource Locator“. „UUID“ steht für „Universally Unique Identifier“, „UID“ für „User Identifier“ oder „User Interface Design“.
Bei Netzwerken und Kommunikation werden „WLAN“ („Wireless Local Area Network“), „WWAN“ („Wireless Wide Area Network“), „VLAN“ („Virtual Local Area Network“), „VPN“ („Virtual Private Network“), „WAP“ („Wireless Application Protocol“), „WEP“ („Wired Equivalent Privacy“), „WPA“ („Wi-Fi Protected Access“), „WWW“ („World Wide Web“), „XMPP“ („Extensible Messaging and Presence Protocol“) und „XML-RPC“ („Extensible Markup Language Remote Procedure Call“) aufgeführt. „WYSIWYG“ bezeichnet Programme, bei denen das gedruckte Ergebnis genau so aussieht wie auf dem Bildschirm; die Abkürzung bedeutet „What You See Is What You Get“.
Für virtuelle und erweiterte Umgebungen stehen „VM“ für „Virtuelle Maschine“, „VNC“ für „Virtual Network Computing“, „VR“ für „Virtual Reality“, „AR“ für „Augmented Reality“, „MR“ für „Mixed Reality“ und „XR“ für „Extended Reality“. „VHDL“ ist eine „Very High Speed Integrated Circuit Hardware Description Language“, „VFS“ ein „Virtual Filesystem Switch“ und „VLAN“ ein virtuelles lokales Netzwerk.
Weitere wichtige Formate und Standards sind „XHTML“ („Extensible Hypertext Markup Language“), „XSD“ („XML Schema Definition“), „XSLT“ („XSL Transformation“), „XSS“ („Cross-Site-Scripting“), „YAML“ ist in diesem Artikel nicht aufgeführt, „ZFS“ bedeutet dagegen „Zettabyte File System“. „Y2K“ steht für „Year 2000“; bei „W2K“ wird „Windows 2000“ angegeben. Dabei erklärt der Artikel „2k“ als englische Abkürzung für 2 Kilo, also „2 × 1.000“ beziehungsweise „2.000“. Weitere Einträge wie „YAGNI“ („You Ain’t Gonna Need It“), „YaST“ („Yet another Setup Tool“) und „ZOI“ („Zero One Infinity“) zeigen, dass die Liste neben technischen Standards auch Entwicklungs- und Administrationsbegriffe enthält.