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Kalottenmodell
Das Kalottenmodell gehört – wie das Stäbchenmodell und das Bändermodell – zu den räumlichen Molekülmodellen, die zur dreidimensionalen Veranschaulichung der …
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Grundidee und Darstellung
Das Kalottenmodell ist ein räumliches Molekülmodell zur dreidimensionalen Veranschaulichung der Struktur von Molekülen. Wie das Stäbchenmodell und das Bändermodell macht es sichtbar, wie Atome in einem Molekül angeordnet sind. Die englische Bezeichnung lautet „Space-filling model“ („raumfüllendes Modell“).
Atome verschiedener Elemente werden durch verschiedenfarbige Kugelausschnitte, die Kalotten, dargestellt. Die Größenverhältnisse der Atome, Bindungswinkel und Bindungslängen entsprechen den tatsächlichen Verhältnissen. Die Atomgrößen richten sich dabei nach den Van-der-Waals-Radien, also den für nicht gebundene Atome verwendeten Radien. Dadurch entsteht ein anschauliches, je nach Ausführung auch bewegliches Modell, das die räumliche Form eines Moleküls zeigt.
Das Kalottenmodell wurde 1934 vom Schweizer Physiker Herbert Arthur Stuart als Weiterentwicklung des Stäbchenmodells entwickelt. Eine verbreitete Ausführung ist das CPK-Modell (Corey-Pauling-Koltun). Auch viele Programme zur Darstellung von 3D-Strukturen unterstützen Kalottenmodelle.
Farbcodierung der Atome
Die Farben folgen dem CPK-Modell. Wasserstoff wird weiß, Kohlenstoff schwarz, Stickstoff blau und Sauerstoff rot dargestellt. Phosphor ist violett, Schwefel gelb und Chlor grün.