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Iowa Writers’ Workshop

Der Iowa Writers' Workshop, offiziell das Program in Creative Writing, ist ein renommierter Studiengang für kreatives Schreiben an der University of Iowa.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Profil und Bedeutung
  2. 2. Pulitzer-Preisträger in der Belletristik
  3. 3. Pulitzer-Preisträger im Journalismus
  4. 4. Pulitzer-Preisträger in der Lyrik

Profil und Bedeutung

Der Iowa Writers’ Workshop, offiziell Program in Creative Writing, ist ein renommierter Studiengang für kreatives Schreiben an der University of Iowa. Kreatives Schreiben umfasst hier vor allem das Verfassen literarischer Prosa und Lyrik. Der Studiengang begann 1936 mit einer Versammlung von Dichtern und Prosa-Autoren unter der Leitung von Wilbur Schramm. Absolventen erhalten den akademischen Grad Master of Fine Arts (MFA).

Derzeitige Leiterin ist Lan Samantha Chang. Absolventen des Workshops gewannen zahlreiche Pulitzer-Preise, National Book Awards und weitere wichtige Literaturpreise. Im Jahr 2003 erhielt der Workshop als erste Institution die National Humanities Medal der National Endowment for the Humanities.

Pulitzer-Preisträger in der Belletristik

Unter den Absolventen und Dozenten des Workshops sind zahlreiche Pulitzer-Preisträger im Bereich Belletristik:

  • Robert Penn Warren: 1947 Pulitzer für All the King’s Men; ehemaliges Fakultätsmitglied.
  • Wallace Stegner: 1972 Pulitzer für Angle of Repose; MA 1932 und PhD in Englisch 1935.
  • James Alan McPherson: 1977 Pulitzer für Elbow Room; MFA 1969 und Fakultätsmitglied.
  • John Cheever: 1979 Pulitzer für The Stories of John Cheever; ehemaliges Fakultätsmitglied.
  • Jane Smiley: 1992 Pulitzer für A Thousand Acres; MA 1975, MFA in Englisch 1976 und PhD in Englisch 1978.
  • Philip Roth: 1998 Pulitzer für American Pastoral; ehemaliger Dozent.
  • Michael Cunningham: 1999 Pulitzer für Die Stunden (The Hours); MFA in Englisch 1980.
  • Marilynne Robinson: 2005 Pulitzer für Gilead; Dozent.
  • Paul Harding: 2010 Pulitzer für Tinkers.

Pulitzer-Preisträger im Journalismus

Tracy Kidder erhielt 1982 den Pulitzer in der Kategorie general nonfiction für The Soul of a New Machine. Er hatte 1974 den MFA erworben.

Pulitzer-Preisträger in der Lyrik

Besonders umfangreich ist die Liste der Pulitzer-Preisträger in der Lyrik:

  • Karl Shapiro: 1945 Pulitzer für V-Letter and Other Poems; ehemaliger Dozent.
  • Robert Lowell: 1947 Pulitzer für Lord Weary’s Castle und 1974 für The Dolphin; ehemaliger Dozent.
  • Robert Penn Warren: 1958 Pulitzer für Poems 1954–56, Now and Then, sowie 1980 für Poems 1976–78; ehemaliger Dozent.
  • W. D. Snodgrass: 1960 Pulitzer für Heart’s Needle; BA 1949, MA 1951 und MFA 1953.
  • John Berryman: 1965 Pulitzer für 77 Dream Songs; ehemaliger Dozent.
  • Anthony Hecht: 1968 Pulitzer für The Hard Hours; besuchte den Workshop ohne Abschluss.
  • Donald Justice: 1980 Pulitzer für Selected Poems; Absolvent und ehemaliger Dozent.
  • Carolyn Kizer: 1985 Pulitzer für Yin; ehemalige Dozentin.
  • Rita Dove: 1987 Pulitzer für Thomas and Beulah; MFA 1977.
  • Mona Van Duyn: 1991 Pulitzer für Near Changes; MA in Englisch 1943.
  • James Tate: 1992 Pulitzer für Selected Poems; MFA 1967.
  • Louise Glück: 1993 Pulitzer für The Wild Iris; ehemaliges Fakultätsmitglied.
  • Philip Levine: 1995 Pulitzer für The Simple Truth; MFA 1957 und ehemaliger Dozent.
  • Jorie Graham: 1996 Pulitzer für The Dream of the Unified Field; MFA in Englisch 1978 und ehemalige Dozentin.
  • Charles Wright: 1998 Pulitzer für Black Zodiac; MFA 1963.
  • Mark Strand: 1999 Pulitzer für Blizzard of One; MA 1962 und ehemaliger Dozent.
  • Robert Hass: 2008 Pulitzer für Time and Materials; häufiger Gastdozent.
  • Philip Schultz: 2008 Pulitzer für Failure; MFA in Englisch 1971.

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