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InterPM

Die Konferenz zur Zukunft im Projektmanagement (Abkürzung: interPM) war eine von 2003 bis 2010 einmal jährlich stattfindende wissenschaftliche Konferenz zum …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Einordnung
  2. 2. Arbeitsweise der Konferenz
  3. 3. Themen und Weiterentwicklung
  4. 4. Impulse und Veröffentlichungen

Bedeutung und Einordnung

Die interPM („Konferenz zur Zukunft im Projektmanagement“) war eine wissenschaftliche Konferenz zum Projektmanagement in Glashütten im Taunus. Sie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) und der Gesellschaft für Informatik (GI) ausgerichtet. Ihr Ziel war, Projektmanagement durch Erkenntnisse und Methoden aus anderen Disziplinen weiterzuentwickeln.

Anders als das PM-Forum, das sich eher an eine breite Gruppe von Projektmanagerinnen und Projektmanagern richtet, sollte die interPM vor allem Impulsgeber des deutschen Projektmanagements zusammenbringen. Kennzeichnend war ihr interdisziplinärer Ansatz: Fachleute aus unterschiedlichen Gebieten sollten neue Sichtweisen und Anregungen für Projektarbeit liefern.

Arbeitsweise der Konferenz

Im Mittelpunkt standen nicht nur Vorträge, sondern besonders Austausch und Diskussion. Nach einer Einführung zum jeweiligen Konferenzthema gab es vormittags Vorträge in mehreren thematisch geordneten Streams, also parallelen Themensträngen.

Am Nachmittag wurden Open-Space-Sitzungen durchgeführt. Bei dieser Methode bringen die Teilnehmenden selbst Themen und Fragen ein, erläutern sie und diskutieren sie anschließend in eigenen Räumen. So konnten Detailfragen aus Vorträgen ebenso wie aktuelle Fragen zum Konferenzthema gemeinsam geklärt werden. Die Konferenz lebte daher stark von der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. Der Konferenzbeitrag wurde von Beginn an auf Selbstkostenbasis berechnet.

Themen und Weiterentwicklung

Die Konferenzthemen zeigen die inhaltliche Entwicklung von allgemeinen Zukunftsfragen hin zu neuen Organisations- und Arbeitsformen im Projektmanagement. Dazu gehörten:

  • 2003: „Die Zukunft des Projektmanagements“
  • 2004: „Die Zukunft des Projektmanagements durch interdisziplinäre Ansätze“
  • 2005: „Entrepreneurship im Projektmanagement“
  • 2006: „Neue Methoden im Projektmanagement“
  • 2008: „Innovationen durch Projektmanagement“
  • 2009: „Projekte als Kulturerlebnis“
  • 2010: „Projektarbeit zwischen Effizienzdruck und Qualitätsanforderungen“
  • 2011: „Neu denken: vom Projekt- zum Netzwerkmanagement“
  • 2012: „IT-Projektmanagement 2012+ im Spagat zwischen Industrialisierung und Agilität?“

Der einleitende Text bezeichnet die interPM als jährlich von 2003 bis 2010 stattfindend, nennt aber zugleich Themen und Keynote Speaker für 2011 und 2012. Diese Angaben stehen im Quelltext nebeneinander. Inhaltlich verschmolz die interPM mit dem „Workshop Vorgehensmodelle“ der Gesellschaft für Informatik e. V.; seit 2014 wurde daraus die Konferenz „Projektmanagement und Vorgehensmodelle“.

Impulse und Veröffentlichungen

Die Konferenz wurde meist durch zwei Keynote Speaker eröffnet. Keynotes sind grundlegende Impulsvorträge, die das Thema der Veranstaltung aus einem anderen Fachgebiet beleuchten sollten. Beispiele sind Hermann Haken mit „Synergetik im Projektmanagement“ (2004), Gerd Gigerenzer mit „Bauchentscheidungen. Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition“ (2008) sowie Jutta Eckstein mit „Agilität: Aus den Fehlern der Industrialisierung lernen“ (2012).

Die jährlichen Konferenzbeiträge wurden regelmäßig im dpunkt.verlag veröffentlicht. Dadurch wurden die Vorträge und Diskussionsthemen der vergangenen Konferenzen in Tagungsbänden dokumentiert.

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