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Information Rights Management
Information Rights Management (IRM) ist ein Ansatz in der Informatik, der den Zugriff auf digitale Informationen anhand von vorab zugewiesenen Schutzkategorien …
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Grundprinzip und Bedeutung
Information Rights Management (IRM) ist ein Ansatz der Informatik, der den Zugriff auf digitale Informationen mithilfe vorher festgelegter Schutzkategorien steuert. Dabei wirken sicherheitstechnische, IT-gestützte und prozessuale Maßnahmen zusammen. IRM ähnelt dem aus der Musik- und Filmindustrie bekannten Digital Rights Management (DRM), das dem umfassenden Schutz des Urheberrechts dient.
IRM kann außerdem einen dauerhaften Schutz gegen den unerwünschten Abfluss oder Verlust von Informationen unterstützen. Dieser Schutz wird als Data Leakage/Loss Prevention (DLP) bezeichnet.
Funktionsweise
IRM verschlüsselt die Inhalte von Dateien. Zusätzlich versieht der Eigentümer der Information einzelne Dateien mit Rechteinformationen, die als Metadaten gespeichert werden. Metadaten sind ergänzende Daten, die hier festlegen, wie mit dem Dateiinhalt umgegangen werden darf.
Ein IRM-System interpretiert diese Metadaten und schützt den Inhalt dadurch vor unerlaubtem Zugriff, Bearbeiten, Kopieren oder Weiterverbreiten.
Einsatz in IT-Infrastrukturen
Bei der Zentralisierung und Konsolidierung von IT-Infrastrukturen kann IRM Trennungs- und Schutzmechanismen abbilden, die zuvor durch eine physische Separierung von Systemen oder Informationen verwirklicht wurden.
Hersteller und Produkte
Mehrere Softwarehersteller bieten IRM-Lösungen an, deren Funktionsumfang und Implementierungstiefe stark variieren:
- Microsoft: Azure Information Protection
- Adobe: Experience Manager - Document Security
- secunet: SINA Workflow
- Opentext: Documentum