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Informatica Feminale

Die Informatica Feminale (IF) ist ein bundesweit ausgerichtetes Projekt, das 1997 im Studiengang Informatik an der Universität Bremen begründet wurde und …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Ziel und Aufbau der Sommeruniversität
  2. 2. Angebote und Nutzen
  3. 3. Übernahme an anderen Hochschulen
  4. 4. Verwandte Angebote und Finanzierung

Ziel und Aufbau der Sommeruniversität

Die Informatica Feminale (IF) ist ein bundesweit ausgerichtetes Projekt, das 1997 im Studiengang Informatik der Universität Bremen begründet wurde. Sie wird jährlich als zweiwöchige Sommeruniversität für Frauen veranstaltet.

Sie bringt Wissenschaftlerinnen, Studentinnen aller Informatikstudiengänge, Schülerinnen sowie ausgebildete Frauen zusammen, die sich für Informatik oder verwandte Themen interessieren. Für Vortragende ist sie auch ein Ort, an dem neue Konzepte für das Informatikstudium erprobt werden können. Dozentinnen und Teilnehmerinnen kommen aus dem In- und Ausland. Die Organisation übernimmt ein Team des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen.

Angebote und Nutzen

Das Programm umfasst Workshops, Seminare, Vorlesungen, Exkursionen und Vorträge. Behandelt werden unterschiedliche Themengebiete, zum Beispiel Robotik, Programmierung, Design, Web-Technologien, Projektmanagement, Linux / Open Source und Soft Skills. Soft Skills sind überfachliche Fähigkeiten, etwa für Zusammenarbeit und Kommunikation.

Bei erfolgreicher Teilnahme können ECTS-Punkte erworben werden. ECTS ist ein System zur Anrechnung von Studienleistungen. Das monoedukative Angebot, also ein Angebot nur für Frauen, eignet sich außerdem zum Netzwerken.

Übernahme an anderen Hochschulen

Das in Bremen entwickelte deutschlandweite Konzept wurde national und international übernommen. Seit 2001 gibt es die informatica feminale Baden-Württemberg. Seit 2003 werden an Universität und Fachhochschule Salzburg in Österreich die ditact_women’s IT summer studies angeboten. Seit 2005 gibt es den Computing Women Congress in Hamilton, Neuseeland.

Die Informatica Feminale Baden-Württemberg ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Sie findet jährlich im Wechsel an der Hochschule Furtwangen und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt.

Verwandte Angebote und Finanzierung

In Bremen wurde das Konzept zu einer Ingenieurinnen-Sommeruni für Frauen aus den Ingenieurwissenschaften weiterentwickelt. Das Netzwerk Frauen.Innovation.Technik (F.I.T), das auch die informatica feminale Baden-Württemberg anbietet, organisiert die Frühjahrshochschule meccanica feminale. Sie richtet sich an Studentinnen und interessierte Frauen aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Außerdem bietet F.I.T die Wanderausstellung „Patente Frauen“ an.

Die Informatica Feminale wird aus Mitteln der Universität Bremen und durch Sponsoring finanziert.

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