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Heinrich Marsmann
Marsmann studierte Chemie an der Universität Göttingen mit dem Diplom ... Wasserstoffbrückenbindung. Als Post-Doktorand war er bis 1969 bei J. R. van …
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Heinrich Christian Marsmann
Heinrich Christian Marsmann (* 1938 in Rostock) ist ein deutscher Chemiker der Anorganischen Chemie. Sein Schwerpunkt liegt auf der Kernresonanzspektroskopie, besonders auf Untersuchungen von Heterokernen. Heterokerne sind dabei Atomkerne anderer Elemente als Wasserstoff und Kohlenstoff. Außerdem beschäftigt er sich mit der Siliziumchemie, darunter Siloxanen und dem Sol-Gel-Prozess.
Ausbildung und wissenschaftliche Tätigkeit
Marsmann studierte Chemie an der Universität Göttingen. Dort erwarb er 1964 das Diplom und promovierte 1966 mit einer Arbeit über die Deutung von OH-Schwingungsbanden in Infrarotspektren einfach gebauter Hydroxyde mit Wasserstoffbrückenbindung.
Bis 1969 arbeitete er als Post-Doktorand bei J. R. van Wazcr in St. Louis bei Monsanto sowie an der Vanderbilt University. 1973 habilitierte er sich an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 1975 war er Professor an der Universität Paderborn; 2004 wurde er emeritiert. 1979 war er Gastprofessor an der TU Graz.
Schriften und Bearbeitungen
Zu Marsmanns Schriften zählt „29 Si NMR Spectroscopic Results“ in Jean-Pierre Kitzinger und Heinrich C. Marsmann: „Oxygen 17 and Silicon 29“ (Springer, 1981).
Er bearbeitete außerdem die deutsche Ausgabe von Joseph Lambert: „Spektroskopie: Strukturaufklärung in der organischen Chemie“ (2. Auflage, Pearson 2012).