Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Gottfried-Keller-Preis

Der Gottfried-Keller-Preis ist ein Schweizer Literaturpreis. Er wurde 1921, anlässlich Gottfried Kellers 102. Geburtstag, von der Martin-Bodmer-Stiftung …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ausgezeichnete von 1922 bis 1979
  3. 3. Ausgezeichnete seit 1981

Überblick

Der Gottfried-Keller-Preis ist ein Schweizer Literaturpreis. Die Martin-Bodmer-Stiftung stiftete ihn 1921 anlässlich des 102. Geburtstags von Gottfried Keller. In der Regel wird der Preis alle drei Jahre vergeben. Im Jahr 2026 war er mit 30.000 Schweizer Franken dotiert. Gleichzeitig verleiht die Stiftung Ehrengaben an verdiente Schriftsteller und literarische Übersetzer.

Ausgezeichnete von 1922 bis 1979

Die Preisträger waren 1922 Jakob Bosshart, 1925 Heinrich Federer, 1927 Charles Ferdinand Ramuz, 1929 Josef Nadler, 1931 Hans Carossa, 1936 Hermann Hesse, 1938 Ernst Gagliardi, 1943 Robert Faesi, 1947 Fritz Ernst, 1949 Rudolf Kassner, 1952 Gertrud von Le Fort, 1954 Werner Kaegi, 1956 Max Rychner, 1959 Maurice Zermatten, 1962 Emil Staiger, 1965 Meinrad Inglin, 1967 Edzard Schaper, 1969 Golo Mann, 1971 Marcel Raymond, 1973 Ignazio Silone, 1975 Hans Urs von Balthasar, 1977 Elias Canetti und 1979 Max Wehrli. Für 1933 nennt die Liste eine Festgabe an die Universität Zürich.

Ausgezeichnete seit 1981

Seit 1981 wurden ausgezeichnet: Philippe Jaccottet (1981), Hermann Lenz (1983), Herbert Lüthy (1985), Jacques Mercanton (1989), Erika Burkart (1992), Gerhard Meier (1994), Giovanni Orelli (1997), Peter Bichsel (1999), Ágota Kristóf (2001), Klaus Merz (2004), Fabio Pusterla (2007), Gerold Späth (2010), die Autorengruppe Bern ist überall (2013), Pietro De Marchi (2016), Adolf Muschg und Thomas Hürlimann (2019), Noëlle Revaz (2022), Fleur Jaeggy (2024) sowie Sophie Hunger und Christoph Marthaler (2026).

Weiterlesen