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Gesellschaft. Wirtschaft. Politik
Politik – GWP ist eine Fachzeitschrift für Lehrerinnen und Lehrer sozialwissenschaftlicher Fächer, für Studierende einschlägiger Fachgebiete und für allgemein …
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Aufgabe und Profil
Gesellschaft. Wirtschaft. Politik (GWP) ist eine Fachzeitschrift für Lehrerinnen und Lehrer sozialwissenschaftlicher Fächer, Studierende entsprechender Fachgebiete und allgemein sozialwissenschaftlich Interessierte. Inhaltlich konzentriert sie sich auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Ihr Ziel ist jedoch nicht eine enzyklopädische Darstellung von Wissen. Stattdessen werden aktuelle oder anstehende Themen durch geeignete Fragestellungen didaktisch erschlossen. Dadurch können Unterricht und Kurse zur politischen Bildung fundiert auf das aktuelle Geschehen eingehen.
Die Zeitschrift nutzt unterschiedliche Textsorten. Dazu gehören Fachaufsätze, Interviews und Unterrichtsbeispiele. Fachleute aus Wissenschaft und Fachpraxis verfassen die Beiträge.
Geschichte und Entwicklung
GWP erscheint 2026 im 75. Jahrgang und gilt als älteste Zeitschrift ihres Feldes. Bis 2001 trug sie den Titel Gegenwartskunde. Seit der Saarbrücker Rahmenvereinbarung von 1962 über die Einführung des Schulfaches Gemeinschaftskunde deckt sie den einschlägigen Themenkanon aller Bundesländer ab.
1973 wurde die überwiegend didaktisch-theoretisch ausgerichtete Zeitschrift Gesellschaft – Staat – Erziehung mit wichtigen Impulsen in die Zeitschrift integriert. Aus deren Herausgeberschaft wechselten Friedrich Minssen und Wolfgang Hilligen nacheinander in die Herausgeberschaft der Gegenwartskunde.
Nach dem Verkauf des Verlages Leske + Budrich an den Springer-Konzern im Jahr 2004 erschien GWP drei Jahre lang beim Springer-Konzern unter dem Verlagstitel „VS Verlag für Sozialwissenschaften“. Anschließend kaufte Edmund Budrich die Zeitschrift zurück. Seit 2006 erscheint sie im Verlag Barbara Budrich.
Herausgeber und wissenschaftlicher Beirat
In der Herausgeberschaft waren Sozialwissenschaftler wie Friedrich Wilhelm Dörge, Hans-Hermann Hartwich, Günter Hartfiel, Bernhard Schäfers, Stefan Hradil und Stefan Liebig sowie Didaktiker wie Walter Gagel, Friedrich Minssen, Tilman Grammes und Wolfgang Hilligen tätig. Die Herausgeber seit 1954 umfassen außerdem Edmund Budrich, Willy Walter Puls, Göttrik Wewer und Johannes Kopp; Hans-Hermann Hartwich war von 1968 bis 2006 Ehrenherausgeber. Die genannten Zeiträume reichen je nach Person von 1954 bis 2025.
Heute wird die Zeitschrift von Dirk Lange (Universität Wien und Leibniz Universität Hannover), Stefan Immerfall (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd), Sibylle Reinhardt (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Roland Sturm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) herausgegeben. Die Herausgabe erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Demokratie Hannover und dem Demokratiezentrum Wien.
Zum wissenschaftlichen Beirat gehören Heiner Adamski, Tim Engartner, Sven Bernhard Gareis, Reinhold Hedtke, Eckhard Jesse, Michèle Knodt, Johannes Kopp, Michael May, Monika Oberle, Armin Scherb, Josef Schmid, Andrea Szukala und Bettina Zurstrassen.
Begutachtung der Beiträge
GWP verwendet ein spezielles Peer-Review-Verfahren. Dabei begutachten die Herausgeberin und die Herausgeber jeden eingereichten Text. Die Stellungnahmen werden in vierteljährlichen Sitzungen gemeinsam diskutiert. Anschließend erhalten die Autorinnen und Autoren Rückmeldungen. Dieser Austausch wird bis zur endgültigen Annahme oder Ablehnung eines Textes fortgesetzt.
Erscheinungsweise
GWP erscheint vierteljährlich im Verlag Barbara Budrich und enthält mindestens 128 Seiten pro Ausgabe. Je nach Bedarf werden Open Access und Online first als Präsentationsformen genutzt. Auf der Startseite der Internetausgabe sind die Plattformen angegeben, auf denen die Zeitschrift dokumentiert wird.