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Gaspésie
Die kanadische Gaspésie-Halbinsel (französisch Gaspésie, auch la péninsule gaspésienne) wird vom nördlichen Ausläufer der Appalachen gebildet und ragt in …
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Lage und Bedeutung
Die Gaspésie ist eine kanadische Halbinsel im Osten der Provinz Québec. Sie wird vom nördlichen Ausläufer der Appalachen gebildet und ragt in den Sankt-Lorenz-Golf. Im Süden liegt die Chaleur-Bucht. Die Region ist französischsprachig und bildet zusammen mit den ebenfalls französischsprachigen Magdalenen-Inseln im Atlantik die Verwaltungsprovinz Gaspésie–Îles-de-la-Madeleine. Hauptort ist die Stadt Gaspé.
Die Koordinaten sind 48° 39′ 29″ N und 65° 45′ 10″ W. Wegen der kargen Landschaft ist der Tourismus eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle. Die touristische Infrastruktur wurde deshalb gut ausgebaut; dazu gehört auch der Percé UNESCO Global Geopark bei Percé.
Landschaft
Die höchste Erhebung der Halbinsel ist der Mont Jacques-Cartier mit 1268 m. Im Norden fällt das Land meist als schroffe Felsenküste zum Sankt-Lorenz-Strom, französisch Fleuve Saint-Laurent, ab. Der Süden ist zur Chaleur-Bucht hin flacher und stärker von Landwirtschaft geprägt.
Regionen
Die Gaspésie ist in fünf Regionen unterteilt:
- La Côte
- La Haute-Gaspésie
- La Pointe
- La Baie-des-Chaleurs
- La Vallée
Geschichtlicher Hinweis
Der Name geht auf die dort lebende Mi'kmaq-Stammesgruppe der Kespek zurück, auch Gespegeoag oder Gespegiag genannt. Er bedeutet „Ende der Welt“. Im Jahr 1534 betrat der Seefahrer Jacques Cartier die Halbinsel bei Gaspé und nahm das Land für die französische Krone in Besitz.
Wichtige Orte und Naturparks
Zu den genannten Städten und Orten gehören Gaspé, Percé, Rimouski, Rivière-du-Loup und Trois-Pistoles.
Genannte Naturparks sind der Parc de la Gaspésie, der Forillon-Nationalpark sowie der Parc national de l’Île-Bonaventure-et-du-Rocher-Percé.