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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Friedrich I. (Berchtesgaden)

Während seiner Regentschaft ist laut Weinfurter die „Goldene Bulle“ im Jahr 1180 um die Schürffreiheit auf Salz und Metall erweitert bzw. verunechtet worden …

Friedrich I. als Propst von Berchtesgaden

Friedrich I. war Augustiner-Chorherr und von 1178 bis 1188 Propst des Klosterstifts Berchtesgaden. In seiner Amtszeit entwickelte sich der bereits unter seinem Vorgänger Dietrich begonnene Salzhandel laut der Darstellung „reich empor“.

Friedrich übernahm von seinem Vorvorgänger Heinrich I. eine durch Privilegien abgesicherte Propstei. Kaiser Friedrich Barbarossa hatte dem Berchtesgadener Klosterstift 1156 einen „Freiheitsbrief“ ausgestellt. Diese als „Goldene Bulle“ bezeichnete Urkunde sicherte dem Klosterstift den kaiserlichen Schutz, erkannte seinen damaligen und zukünftigen Besitzstand an und verlieh ihm außerdem die Forsthoheit, also die Herrschafts- und Nutzungsrechte über die Wälder.

Nach Weinfurter wurde die „Goldene Bulle“ während Friedrichs Amtszeit im Jahr 1180 um die Schürffreiheit auf Salz und Metall erweitert beziehungsweise verunechtet. Damit sollte dem Klosterstift neben der Forsthoheit auch das Salzregal gesichert werden, also das ausschließliche Recht zur Gewinnung und Nutzung von Salz.

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