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Echo (Musik)

Echo bezeichnet in der technischen Terminologie der musikalischen Komposition (analog zum akustischen Echo) die Wiederholung einer kurzen Phrase in …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Verwendung des Echos
  2. 2. Echowirkungen in Werken und Besetzungen
  3. 3. Entwicklung der Dynamik

Bedeutung und Verwendung des Echos

In der technischen Terminologie der musikalischen Komposition bezeichnet ein Echo – entsprechend dem akustischen Echo – die Wiederholung einer kurzen Phrase in verminderter Tonstärke. Die Wiederholung liegt häufig eine Oktave höher oder tiefer.

Das Echo war besonders im 16. und 17. Jahrhundert in der Vokal- und Instrumentalmusik beliebt. Es diente dem symmetrischen Aufbau von Stücken, wurde dabei aber auch übermäßig als bequemes Gestaltungsmittel eingesetzt.

Echowirkungen in Werken und Besetzungen

„Echo“ kann bei Stücken mit Echowirkungen als Satzbezeichnung auftreten, etwa im letzten Satz der Französischen Ouvertüre in h-Moll aus der Clavierübung von Johann Sebastian Bach. Außerdem erscheint es als Titel oder Teil eines Titels von Instrumentalstücken des 17. und 18. Jahrhunderts, zum Beispiel „Echo en Marche“, „Rondeau en Echo“ und „Air en Echo“.

Im Orchester lässt sich eine Echowirkung leicht durch unterschiedliche Instrumentierung erzeugen. Große Orgeln besitzen dafür ein eigenes Manual, das Echowerk.

Entwicklung der Dynamik

Um 1750 veränderten die Mannheimer, insbesondere Johann Stamitz, den Umgang mit Wiederholungen: Statt dieselbe musikalische Idee lediglich mit wechselnder Lautstärke zu wiederholen, wurde Dynamik als kennzeichnendes Merkmal gegensätzlicher Ideen genutzt. Man unterschied dabei forte-Ideen und piano-Ideen.

Lernvideos zu Echo (Musik)

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