Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Die Kuba-Krise 1962
Die Kuba-Krise 1962 ist ein dokumentarischer Fernsehfilm mit Spielhandlung, in dem die Kubakrise von 1962 aus der Perspektive der US-amerikanischen …
Inhalt3 Abschnitte
Überblick
Die Kuba-Krise 1962 ist ein deutscher dokumentarischer Fernsehfilm mit Spielhandlung aus dem Jahr 1969. Er behandelt die Kubakrise von 1962 aus der Perspektive der US-amerikanischen Regierung. Der 91 Minuten lange, deutschsprachige Film hat keine Altersbeschränkung und ist als Infoprogramm eingestuft. Regie führte Rudolf Nussgruber; Drehbuch, Produktion und Kommentar stammen von Peter von Zahn.
Dargestellte Ereignisse
Der Film zeigt den Zeitraum von Montag, dem 15. Oktober, bis Sonntag, dem 28. Oktober 1962. Er beginnt mit CIA-Luftaufnahmen, auf denen sowjetische Raketenstützpunkte auf Kuba entdeckt werden. Danach wird durch Präsident John F. Kennedy das Executive Committee einberufen. Dieses Beratungsgremium der US-Regierung bespricht die Krise; gezeigt werden seine Sitzungen und einzelne Vier-Augen-Gespräche zwischen Mitgliedern.
Kennedy nimmt im Film nicht an den Beratungen teil und wird nicht selbst gezeigt. Das Ende bildet die Bekanntgabe von Nikita Chruschtschows Entscheidung, die Raketen wieder abzuziehen.
Daneben zeigt der Film Treffen des Journalisten John A. Scali mit Alexander Fomin, einem KGB-Agenten und Mitglied der sowjetischen Botschaft. Scali war Kontaktmann der US-Regierung zur sowjetischen Botschaft und konnte dadurch helfen, eine Eskalierung der Krise abzuwenden. Spielszenen werden durch Archivmaterial verbunden, etwa zur Mobilmachung der US-Streitkräfte und zu Schiffen im Karibischen Meer.
Herstellung und Einordnung
Gedreht wurde der Film in Hamburg. Windrose Dumont Time produzierte ihn im Auftrag des ZDF. Die Erstausstrahlung erfolgte in Deutschland am 24. Oktober 1969, in Österreich am 27. Januar 1971. Pidax Film veröffentlichte Die Kuba-Krise 1962 am 17. Juli 2020 auf DVD.
Die im Artikel wiedergegebenen Kritiken fallen unterschiedlich aus: Mehrere heben die verständliche, spannende Vermittlung von Geschichte sowie die Verbindung von dokumentarischen Aufnahmen und Spielhandlung hervor. Eine Kritik aus der Arbeiter-Zeitung beanstandete dagegen die aus ihrer Sicht naive Darstellung der Konflikte zwischen „Tauben“ und „Falken“ sowie die Besetzung.