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Determinante (Informatik)

Eine Determinante ist ein Begriff der relationalen Entwurfstheorie, die sich mit dem konzeptuellen Entwurf der Schemata relationaler Datenbanken befasst.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung der Determinante
  2. 2. Funktionale Abhängigkeit
  3. 3. Superschlüssel und Kandidatenschlüssel

Bedeutung der Determinante

Eine Determinante ist ein Begriff der relationalen Entwurfstheorie. Sie beschreibt Abhängigkeiten zwischen Attributen einer Relation und legt fest, welche Attributmengen die Werte anderer Attribute bestimmen. Dadurch beschränkt sie, welche Daten in einer relationalen Datenbank zulässig sind.

Funktionale Abhängigkeit

Sind A und B Mengen von Attributen eines Relationenschemas R, dann ist A eine Determinante von B, wenn B funktional von A abhängt: A → B.

Das bedeutet: Haben zwei Tupel (Datensätze) für sämtliche Attribute aus A dieselben Werte, müssen sie auch für alle Attribute aus B übereinstimmende Werte besitzen.

Superschlüssel und Kandidatenschlüssel

Ist A eine Determinante von R, also werden innerhalb der Relation R alle anderen Attributwerte durch A bestimmt, heißt A Superschlüssel von R.

A ist ein Schlüsselkandidat oder Kandidatenschlüssel, wenn A eine Determinante von R und zugleich minimal ist. Minimal bedeutet: R hängt funktional von A ab, aber nicht von einer echten Teilmenge von A. Unter den Kandidatenschlüsseln kann einer als Primärschlüssel für R ausgewählt werden. Das Schema R ist dann voll funktional abhängig von A.

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