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Death Sentence – Todesurteil

Death Sentence – Todesurteil (Originaltitel: Death Sentence) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2007. Regie führte James Wan, das Drehbuch …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Handlung
  3. 3. Produktion und Veröffentlichung
  4. 4. Kritische Einschätzungen
  5. 5. Weitere Angaben

Überblick

Death Sentence – Todesurteil (Originaltitel: Death Sentence) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2007. Regie führte James Wan, das Drehbuch schrieb Ian Jeffers nach Brian Garfields Roman Death Sentence. Dieser Roman ist die Fortsetzung von Death Wish, das die Grundlage für die Filmreihe mit Charles Bronson bildete, die 1974 mit Ein Mann sieht rot begann.

Der 110 Minuten lange, englischsprachige Film spielt die Folgen von Selbstjustiz durch: Der Familienvater Nick Hume reagiert auf die Tötung seines Sohnes, weil ihm die erwartete strafrechtliche Strafe für den Täter zu gering erscheint. Kevin Bacon spielt Nick Hume; weitere wichtige Rollen haben Garrett Hedlund als Billy Darley, Kelly Preston als Helen Hume und Aisha Tyler als Detective Wallis.

Handlung

Nick Hume ist verheirateter Manager und Vater von zwei Söhnen. Sein älterer Sohn Brendan wird bei einem vorgetäuschten Überfall auf eine Tankstelle von Joe Darley getötet. Die Tat ist Teil eines Initiationsrituals einer Gang. Hume kämpft mit Joe Darley und reißt ihm die Maske vom Gesicht, während die übrigen Gangmitglieder fliehen.

Detective Wallis ermittelt und lässt Hume Joe Darley bei einer Gegenüberstellung identifizieren. Der Staatsanwalt will jedoch einen Deal über drei bis fünf Jahre Gefängnis schließen: Es gibt keine Videoüberwachung vom Tatort, kein Blut des Opfers konnte beim Täter nachgewiesen werden, und Hume ist der einzige Augenzeuge.

Hume hält die mögliche Strafe für zu gering. Vor Gericht behauptet er deshalb, den Täter nicht wiederzuerkennen, und tötet Joe Darley anschließend selbst. Daraufhin will die Gang unter ihrem Anführer Billy Darley Hume und seine Familie töten. Hume, seine Frau Helen und sein jüngerer Sohn Lucas werden überfallen und niedergeschossen. Im Krankenhaus erfährt Hume, dass nur er und Lucas, der im Koma liegt, noch leben.

Hume findet Billy Darley und den Großteil der Gang und tötet sie, wird dabei aber selbst angeschossen. Zuhause sieht er Videoaufnahmen seiner Familie. Die eintreffende Polizei teilt ihm mit, dass Lucas überleben wird. Ob Hume auf der Couch an seinen Verletzungen stirbt, bleibt in der gezeigten Fassung offen.

Produktion und Veröffentlichung

Gedreht wurde der Film in Columbia in South Carolina. Andrew Sugerman war ausführender Produzent. Die Weltpremiere fand am 20. Mai 2007 auf dem Cannes Film Market statt, der bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes angesiedelt ist. Im August 2007 wurde der Film beim Fantasy Filmfest gezeigt.

In Deutschland ist der Film ab FSK 18 freigegeben, in Österreich trägt er die JMK-Freigabe 16. Eine in Deutschland nicht erschienene erweiterte Unrated-Fassung ist etwa sechs Minuten länger und zeigt am Ende, wie Nick Hume auf der Couch verblutet.

Kritische Einschätzungen

Die Kritiken bewerteten Inszenierung und Actionszenen teils positiv, beanstandeten aber häufig den Umgang mit dem Thema Rache. Justin Chang von Variety nannte den Film „gut gemacht“ und oft „intensiv fesselnd“, sah die Action jedoch stärker im Vordergrund als die ethischen Erwägungen.

Roger Ebert verglich ihn am 31. August 2007 in der Chicago Sun-Times mit der Death-Wish-Reihe. Er hob unter anderem die Gerichtsszene hervor, beschrieb den Film aber überwiegend als effizient inszenierten Film über Menschen, die aufeinander schießen. Kevin Bacon biete dabei den benötigten Charakter.

Cinema zufolge beginnt der Film „stark“, fällt dann aber „stark“ ab: Aus einem „bitteren Familiendrama“ werde ein „ultrabrutaler Rachethriller“, dessen Actionszenen jedoch „virtuos inszeniert“ seien. Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete ihn als simplen und harten Actionfilm, dessen geringes Reflexionsniveau der Rache-Thematik nicht gerecht werde.

Weitere Angaben

Judith Roberts spielt im Gericht die Richterin. Ihr Namensschild lautet „Judge Shaw“ und verweist auf Mary Shaw aus Dead Silence, bei dem James Wan ebenfalls Regie führte. Außerdem ist in einer Lagerhausszene mehrfach das Puppengesicht aus der Saw-Reihe zu sehen, bei der Wan ebenfalls Regie führte.

Den Song zum Film, Alright, schrieb Pilot Speed.

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