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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Clementine d’Orléans

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Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Wer sie war
  2. 2. Herkunft und Bildung
  3. 3. Ehe und Familie
  4. 4. Einfluss auf Bulgarien
  5. 5. Kinder
  6. 6. Tod und Abstammung

Wer sie war

Marie Clémentine Léopoldine Caroline Clotilde d’Orléans wurde am 3. Juni 1817 in Neuilly-sur-Seine geboren und starb am 16. Februar 1907 in Wien. Sie war eine Prinzessin von Frankreich. Wichtig ist sie in diesem Artikel vor allem durch ihre Rolle in europäischen Fürstenfamilien und durch ihren Einfluss auf die politische Laufbahn ihres Sohnes Ferdinand, der Fürst und später Zar von Bulgarien wurde.

Herkunft und Bildung

Clementine war die Tochter von Louis Philippe I. d’Orléans, dem König der Franzosen, und Maria Amalia von Bourbon. Sie wurde im Schloss von Neuilly-sur-Seine geboren. Nachdem ihr Vater 1830 König geworden war, erhielt sie den Titel Prinzessin von Orléans.

Sie bekam Geschichtsunterricht von Jules Michelet. Der Artikel erwähnt, dass Michelet die Französische Revolution verherrlichte.

Ehe und Familie

Am 20. April 1843 heiratete Clementine auf Schloss Saint-Cloud August, den Herzog von Sachsen-Coburg-Koháry. Er war der Bruder des portugiesischen Königs Ferdinand II. Das Paar lebte im Wiener Palais Coburg.

Einfluss auf Bulgarien

Clementine wusste laut Artikel, dass sie selbst niemals Königin werden würde. Deshalb versuchte sie, ihre Kinder in einflussreiche Positionen zu bringen. Besonders förderte sie ihren Lieblingssohn Ferdinand. Sie sorgte dafür, dass er mehrere Sprachen fließend sprechen konnte. Ferdinand entwickelte außerdem Interesse an Wissenschaft und Natur.

Nach dem Putsch von 1886 setzte Clementine sich aktiv dafür ein, dass Ferdinand Fürst von Bulgarien wurde. Später folgte sie ihm nach Bulgarien. Dort wurde sie als Mutter des Regenten ähnlich wie die „Queen Mum“ wahrgenommen und als „Fürst Mutter“ bezeichnet. Sie machte sich beim Volk beliebt, indem sie ihren Reichtum zugunsten Bulgariens einsetzte. Als Beispiel nennt der Artikel eine Spende von vier Millionen Franc, mit der Bulgarien an das europäische Eisenbahnnetz angeschlossen werden sollte.

Kinder

Clementine und August hatten mehrere Kinder: Philipp (1844–1921), verheiratet mit Louise von Belgien; Ludwig August (1845–1907), verheiratet mit Leopoldina von Brasilien; Clotilde (1846–1927), verheiratet mit Erzherzog Joseph Karl Ludwig von Österreich; Amalie (1848–1894), verheiratet mit Max Emanuel in Bayern; sowie Ferdinand I. (1861–1948), der Zar von Bulgarien wurde.

Tod und Abstammung

Clementine starb am 16. Februar 1907 im Alter von 89 Jahren. Sie wurde in der Koháry-Gruft der katholischen Pfarrkirche St. Augustin in Coburg begraben, neben ihrem Mann.

Die Ahnentafel im Artikel ordnet Clementine in mehrere europäische Herrscherhäuser ein. Zu ihren Eltern gehörten König Louis-Philippe I. von Frankreich und Maria Amalia von Bourbon-Sizilien. In ihrer weiteren Abstammung erscheinen unter anderem Angehörige der Häuser Orléans, Bourbon, Bourbon-Sizilien, Sachsen, Lothringen und Österreich.

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