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Carroll-Gletscher

Der Carroll-Gletscher ist ein 34 km langer Gletscher auf der Grenze zwischen dem US-Bundesstaat Alaska und der kanadischen Provinz British Columbia.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick und Lage
  2. 2. Verlauf und Entwässerung
  3. 3. Entwicklung des Gletschers
  4. 4. Name

Überblick und Lage

Der Carroll-Gletscher ist ein 34 km langer Talgletscher an der Grenze zwischen dem US-Bundesstaat Alaska und der kanadischen Provinz British Columbia. Er liegt in den Alsek Ranges, die zur Eliaskette gehören. Seine mittlere Breite beträgt 3,8 km, sein Höhenbereich reicht von 1100 m bis 180 m.

Verlauf und Entwässerung

Das Nährgebiet, also der Bereich, in dem sich Schnee und Eis ansammeln, liegt auf 1100 m Höhe im Tatshenshini-Alsek Provincial Park in British Columbia. Von dort fließt der Gletscher zunächst nach Süden und später nach Südosten, wobei er die Grenze nach Alaska überquert.

Die unteren zwei Drittel befinden sich im Glacier-Bay-Nationalpark im Panhandle von Alaska. Der Gletscher endet auf 180 m Höhe, etwa 5–6 km vom Meer entfernt, oberhalb von Queen Inlet und Wachusett Inlet. Diese beiden Seitenbuchten gehören zur Glacier Bay, in deren Richtung das Gebiet entwässert.

Entwicklung des Gletschers

Zwischen Juni 1987 und August 1988 wuchs der Carroll-Gletscher um 1100 m. Danach kam sein Vorstoß zum Stillstand. Die Dicke der Eisschicht nimmt jedoch weiterhin stetig ab.

Während der Wachstumsphase wurde Gesteinsschutt angehoben. Dieser bedeckt heute einen großen Teil des unteren Gletscherendes und des Gletscherrandes.

Name

Der Gletscher wurde nach James Carroll (1840–1912) benannt, dem Kapitän der S.S. Queen.

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