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Biologietechnik
Das Fach Biologietechnik vereint die klassischen Fächer Chemie, Biologie, Physik und Mathematik sowie die Fachrichtung Labor- und Prozesstechnik miteinander.
Inhalt3 Abschnitte
Biologietechnik: Bedeutung und Grundlagen
Biologietechnik, auch Biotechnik genannt, ist ein angewandtes Fachgebiet zwischen Biologie, Chemie und Ingenieurwissenschaften. Sie nutzt biologische Prozesse, Zellen, Enzyme und Mikroorganismen technisch. Als Teilbereich der Biotechnologie macht sie biologische Systeme für industrielle, medizinische, landwirtschaftliche und ökologische Anwendungen nutzbar. Dabei werden ingenieurwissenschaftliche Prinzipien und Techniken auf lebende Organismen angewendet.
Biologietechnik als Schulfach
Das Fach Biologietechnik verbindet Chemie, Biologie, Physik und Mathematik mit Labor- und Prozesstechnik. Prozesstechnik beschäftigt sich mit der Planung, Steuerung und Überwachung technischer Abläufe. In Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Saarland gibt es berufliche Gymnasien mit dem Schwerpunkt Biologietechnik beziehungsweise Biotechnologie. Diese heißen Biotechnologische Gymnasien.
Berufsbild und Aufgaben
Fachkräfte der Biologietechnik arbeiten als Biotechniker oder Bioverfahrenstechniker. Sie sind in Laboren, Forschungseinrichtungen und Produktionsbetrieben tätig. Zu ihren Aufgaben gehören die Planung und Überwachung biotechnologischer Prozesse, die Bedienung und Wartung von Anlagen wie Bioreaktoren, Qualitätskontrolle und Analytik sowie die Entwicklung neuer Verfahren und Produkte.