Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Biologie im Team
Biologie im Team (BIT; Biology by team) ist der erste und bisher einzige österreichische Biologiewettbewerb für AHS (Allgemeinbildende höhere Schulen).
Inhalt5 Abschnitte
Kernidee und Bedeutung
Biologie im Team, abgekürzt BIT, ist ein österreichischer Biologiewettbewerb für AHS, also Allgemeinbildende höhere Schulen. Laut Artikel ist BIT der erste und bisher einzige österreichische Biologiewettbewerb dieser Art.
Der Wettbewerb richtet sich an Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler, die sich besonders für Biologie interessieren. Er soll ihnen ermöglichen, ihr biologisches Fachwissen zu vertiefen und ihre Methodenkompetenz zu erweitern. Methodenkompetenz bedeutet hier vor allem, biologische Arbeitsweisen praktisch anzuwenden, Aufgaben zu lösen und Ergebnisse verständlich zu präsentieren.
BIT hatte auch über Österreich hinaus Bedeutung: Der Wettbewerb wurde für den Deutschen Innovationspreis für Nachhaltige Bildung eingereicht und kam unter die 13 als „best of“ nominierten Projekte. Außerdem ermöglichte BIT im Jahr 2008 zum ersten Mal eine Teilnahme Österreichs an der Europäischen Naturwissenschaftsolympiade.
Ablauf und Arbeitsweise
Die Vorbereitung auf den Wettbewerb findet im Rahmen einer unverbindlichen Übung statt. Dabei arbeiten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in Modulen an biologischen Schwerpunktthemen. Diese Themen werden jedes Jahr von einem Lehrerteam ausgewählt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praktischer Arbeit. Seit dem Schuljahr 2004/05 wird außerdem besonders auf Teamarbeit Wert gelegt. Das bedeutet, dass nicht nur biologisches Wissen zählt, sondern auch die Fähigkeit, gemeinsam zu planen, zu untersuchen, Aufgaben zu bearbeiten und Ergebnisse darzustellen.
Im April findet ein zweitägiger Abschlussbewerb statt. Dort lösen Sechsergruppen verschiedene Aufgaben. Jede Gruppe besteht aus je einem Schüler oder einer Schülerin der teilnehmenden Schulen. Die Ergebnisse und ihre Präsentation werden von einer Jury bewertet. Diese Jury besteht aus Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie aus den Betreuungslehrern.
Organisation
Das Konzept von BIT wurde von einem Lehrerteam erarbeitet. Dabei arbeitete dieses Team mit der AHS-Abteilung des Pädagogischen Institutes in Kärnten zusammen.
Seit 2008 ist BIT eng mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten verbunden. Diese Verbindung zeigt, dass der Wettbewerb nicht nur als einzelner Schulwettbewerb organisiert ist, sondern auch mit Einrichtungen der Lehrerbildung und pädagogischen Arbeit in Kärnten zusammenhängt.
Themen und Mottos
Jeder Wettbewerb steht unter einem biologischen Motto oder Thema. Der erste Wettbewerb fand im Schuljahr 2002/03 unter dem Motto „Im Boden ist die Hölle los“ statt.
Weitere Themen waren unter anderem „Schön, aber gefährlich“, „www – world wide water 1 und 2“, „Expedition Wald“, „Beziehungskisten“, „Maulwurfsperspektiven“, „Biologische Zeitreisen“, „Biologie an der Universität“, „Ecce Homo“, „Biodiversität“, „Tod in Dosen“, „Sex sells“, „Spur(en)los - Without a trace“, „Biologen Seen Meer“, „Quo vadis? - Nit durthin, wo’s fad is“, „Grenzgenial - Biologie grenzenlos?“, „Vielfalt statt Einfalt“, „Planquadrat“, „Vielfalt statt Einfalt 0.2“, „www – world wide water 3“, „Ich hör etwas, das Du nicht siehst“ und „Ready to change?“.
Das Thema des Schuljahres 2025/26 lautet „Bio Heroes - Lebewesen als Superhelden und Superheldinnen“.
Teilnehmende Schulen
Am Wettbewerb waren bisher mehrere Schulen beteiligt. Genannt werden das Ingeborg-Bachmann-Gymnasium in Klagenfurt, das BG und BRG Mössingerstraße in Klagenfurt, das BG/BRG Villach St. Martin, das BG/BRG Peraustraße in Villach, die International school Carinthia in Velden, das BRG Viktring in Klagenfurt, das BORG Wolfsberg, das Stiftsgymnasium St. Paul im Lavanttal, das Europagymnasium Klagenfurt und das Österreichische Gymnasium Prag.
Die Liste zeigt, dass BIT vor allem mit Schulen aus Kärnten verbunden ist, aber auch das Österreichische Gymnasium Prag beteiligt war.