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Auflaufkrankheit
Auflaufkrankheit. Pflanzenkrankheiten, die den Keimling als Jungpflanze befallen und dadurch Keimung und Feldaufgang erschweren oder verhindern. Artikel …
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Definition und Bedeutung
Auflaufkrankheiten, auch Umfallkrankheiten genannt, sind Pflanzenkrankheiten in Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen. Sie befallen den Keimling während und nach der Keimung, also die junge Pflanze im frühen Stadium. Dadurch können Keimung und Feldaufgang – das Auflaufen der Pflanzen auf dem Feld – erschwert oder sogar verhindert werden.
Ursachen und Gegenmaßnahmen
Viele Auflaufkrankheiten werden durch pilzliche Erreger wie Pythium oder Fusarium verursacht.
Feuchte und kühle Bedingungen begünstigen die Ausbreitung. Als Ursachen gelten daher meist zu dicht stehende Keimlinge, zu ausgiebige Bewässerung, ein zu stark verdichteter Boden und schlechte Belüftung.
Es gibt drei verschiedene Infektionswege: bodenbürtige (im Boden vorhandene), samenbürtige (am oder im Saatgut befindliche) und luftbürtige Krankheitskeime.
Häufig befallen sind Gemüsepflanzen wie Kohl, Gurken und Salate sowie Zierpflanzen und Getreide.
Gegenmaßnahmen:
- Beizen des Saatgutes mit Fungiziden vor der Saat (Beizen = Behandeln des Saatgutes).
- Trockenhalten des Bodens.
- Vermeiden früher Aussaaten.
- Vermeiden enger Fruchtfolgen, besonders bei Getreide.
- Vor einer Verpflanzung von Tomaten soll ein Wurzelbad mit Schachtelhalmbrühe vorbeugend wirken.