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Außertropische Zyklone

Tropische Wirbelstürme werden oft nach extratropischem Übergang ebenfalls zu außertropischen Zyklonen, meist hoher Intensität. Literatur.

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Was sind außertropische Zyklone?
  2. 2. Lebenszyklus einer außertropischen Zyklone

Was sind außertropische Zyklone?

Außertropische Zyklone (auch extra-tropische Zyklone, Polarfront-Zyklone, Mittelbreiten-Zyklone oder Frontal-Zyklone genannt) sind in der Meteorologie dynamische Tiefdruckgebiete, deren Entstehung an eine Front gebunden ist. Eine Front ist eine Grenzfläche zwischen unterschiedlichen Luftmassen.

Sie bilden sich im Bereich der Polarfront, einer Luftmassengrenze zwischen polarer (kalter) und gemäßigter Luftmasse. Voraussetzung ist, dass kritische meridionale Temperaturgradienten überschritten werden, die barokline Instabilität auslösen – das heißt, große Temperaturunterschiede über eine Strecke bringen die Atmosphäre ins Ungleichgewicht und lassen das Tief entstehen.

Diese Tiefdruckgebiete sind für das Wetter in den mittleren Breiten von großer Bedeutung, denn sie sind häufig die Ursache für wechselhaftes Wetter, Sturmsysteme und Niederschlagsereignisse.

Lebenszyklus einer außertropischen Zyklone

Der Lebenszyklus einer außertropischen Zyklone durchläuft mehrere Phasen:

• Zyklogenese: die initiale Bildung des Tiefdruckgebiets. • Reifephase: das Tiefdruckgebiet erreicht seine maximale Intensität. • Okklusion: die Auflösung der Zyklone.

Auch tropische Wirbelstürme können nach einem extratropischen Übergang zu außertropischen Zyklonen werden, meist dann von hoher Intensität.

Lernvideos zu Außertropische Zyklone

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