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Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte

Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte ; Fachgebiet, Historische Frauen- und Frauenbewegungsgeschichte ; Sprache, Deutsch ; Erstausgabe, 1985.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick und Zielsetzung
  2. 2. Erscheinungsweise und Geschichte
  3. 3. Beispiel einer Ausgabe: Weimarer Republik (2018)
  4. 4. Frühere Ausgaben

Überblick und Zielsetzung

„Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte“ ist eine deutschsprachige Zeitschrift. Sie wird seit 1985 von der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung mit Sitz in Kassel herausgegeben. Ihr Fachgebiet ist die Historische Frauen- und Frauenbewegungsgeschichte. Jede Ausgabe ist einem eigenen Schwerpunktthema aus diesem Bereich gewidmet. Ziel der Zeitschrift ist es, dieses Thema für ein breit gefächertes Publikum aufzubereiten. Das geschieht nicht nur durch wissenschaftliche Beiträge, die nach Möglichkeit reich bebildert werden, sondern auch durch Dokumentationen. Ariadne versteht sich als Sprachrohr für Fragestellungen aus den Geschichts- und Kulturwissenschaften. Die Adresse der Stiftung ist Gottschalkstraße 57, 34127 Kassel; Geschäftsführer ist Laura Schibbe.

Erscheinungsweise und Geschichte

Die Zeitschrift erscheint seit 1985. Bis zum Heft 37/38 (2000) trug sie den Untertitel „Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung“. Ursprünglich erschien sie dreimal jährlich, seit 1990 zweimal jährlich (im Mai und November). Jedes Heft hatte und hat weiterhin ein Themenschwerpunktthema.

Beispiel einer Ausgabe: Weimarer Republik (2018)

Die Ausgabe 73/74 von 2018 trägt den Titel „Die weibliche/n Geschichte/n der Weimarer Republik“. Sie widmet sich der Geschichte von Frauen, Geschlechterrollen und -bildern, Politik, Wahlrecht, Bildung und Frauenbewegung in der Weimarer Republik. Behandelte Fragen sind unter anderem: Was wurde aus dem politischen Auftrag und der Chance von Frauen, zum ersten Mal aktives und passives Wahlrecht auszuüben? Mit welchem Selbstverständnis agierten Frauen? Wie ließ sich Demokratie lernen, welche Plätze nahmen sich Frauen und welche wurden ihnen geboten? Wie gestalteten sich Frauenleben in den von Konservatismus, Sozialismus und Liberalismus geprägten Spannungsverhältnissen der Weimarer Republik? Die Ausgabe fragt, wie die Frauenbewegung bereits im deutschen Kaiserreich für das politische Wahlrecht stritt, welche Erwartungen die bürgerliche, proletarische und konfessionelle Frauenbewegung mit dem erworbenen Frauenwahlrecht verband, wie sie ihre Handlungsspielräume nutzte und wie sie im politischen System der ersten deutschen Demokratie ankam. Auch ablehnende, antirepublikanische weibliche Stimmen kommen vor. Die Autorinnen und Autoren analysieren dazu Positionen, Aktionen, Strategien, Lebensläufe und mediale Rollenbilder.

Frühere Ausgaben

Einige früher erschienene Themenausgaben (Heftnummer, Jahr, Titel): Ariadne 72 (2017) „Entwurzelungen. Flucht, Migration, Vertreibung, Exil“; Ariadne 69 (2016) „FrauenBewegung. Geschlechtergeschichte und Sport“; Ariadne 70 (2016) „Themenheft Zeitgeschichte“; Ariadne 67/68 (2015) „Die Geschichte der deutschen Frauenbewegung seit 150 Jahren. Ein Grund zu feiern, zu erinnern und Geschichte(n) zu erzählen“; Ariadne 66 (2014) „‚... da sagten die Frauen: Nein!‘ Gegen Militarisierung und Krieg – 100 Jahre Frauenfriedensbewegung“; Ariadne 65 (2014) „Generation F. Wie vererbt sich Frauenbewegung?“; Ariadne 64 (2013) „Umweltgeschichte und Geschlecht. Von Antiatomkraftbewegung bis Ökofeminismus“.

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