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Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung

Das Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung wurde von Carl Grünberg begründet und von 1911 bis 1930 herausgegeben.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Was war das Archiv?
  2. 2. Erscheinungsweise und spätere Jahre
  3. 3. Vorgängerzeitschrift und verwandte Projekte

Was war das Archiv?

Das Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung war eine wissenschaftliche Zeitschrift (ein regelmäßig erscheinendes Fachheft). Es wurde von Carl Grünberg begründet und von 1911 bis 1930 herausgegeben. Wegen seines Gründers wird es auch Grünberg-Archiv genannt. Sein Thema war die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung.

Erscheinungsweise und spätere Jahre

Das Grünberg-Archiv erschien zunächst dreimal im Jahr, später nur noch als Jahrbuch, also als ein Band pro Jahr. Ab 1923/24 war es zugleich die Zeitschrift des Instituts für Sozialforschung, einer Forschungseinrichtung, an der es nun eng angebunden war. Nachdem Grünberg im Januar 1928 einen Schlaganfall erlitten hatte, wurde das Archiv administrativ (in der Verwaltung) von Friedrich Pollock geleitet und wissenschaftlich von Max Horkheimer betreut. Ab 1931 setzte die Zeitschrift für Sozialforschung die Reihe fort, die nun von Max Horkheimer herausgegeben wurde.

Vorgängerzeitschrift und verwandte Projekte

Eine Vorgängerzeitschrift des Archivs war die Zeitschrift für Social- und Wirtschaftsgeschichte. Sie wurde von Carl Grünberg zusammen mit Stephan Bauer und Ludo Moritz Hartmann herausgegeben und erschien mit den Jahrgängen 1893 bis 1900 in Leipzig und Berlin. Bauer und Hartmann gründeten allerdings 1903 gemeinsam mit Georg von Below eine neue Zeitschrift, die Vierteljahrschrift für Social- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG). Auch sie widmete sich der Sozialgeschichte, erschien im Leipziger Verlag C. L. Hirschfeld und existiert noch heute. Stephan Bauer veröffentlichte trotzdem weiterhin auch im Grünberg-Archiv.

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