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An die Musik

An die Musik ist ein Kunstlied von Franz Schubert in der Tonart D-Dur. Es ist ein Loblied auf die Kunst der Musik und eines der bekanntesten Lieder von …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Werk und Einordnung
  2. 2. Fassungen und Überlieferung
  3. 3. Aussage des Gedichts

Werk und Einordnung

„An die Musik“ ist ein Kunstlied von Franz Schubert in D-Dur. Ein Kunstlied ist ein komponiertes Lied für eine Singstimme mit Klavierbegleitung. Das Werk ist ein Loblied auf die Kunst der Musik und zählt zu Schuberts bekanntesten Liedern.

Schubert komponierte es im März 1817 für Solostimme und Klavier. Der Text stammt von seinem Freund Franz von Schober und entstand im selben Zeitraum. Im Deutsch-Verzeichnis, dem Verzeichnis von Schuberts Werken, trägt die Komposition die Nummer D 547.

Fassungen und Überlieferung

Es gibt zwei Fassungen des Liedes. Die erste entstand 1817 zusammen mit „Der Jüngling und der Tod“ (D 545) und „Trost im Liede“ (D 546). Ihr Manuskript war im Besitz von Alwin Cranz und gilt als verschollen. Die Erstfassung erschien 1895 in der Alten Gesamtausgabe (AGA).

Die zweite Fassung veröffentlichte Thadé Weigl 1827 als Opus 88 Nr. 4. Am 24. April 1827 widmete Schubert das Lied dem Wiener Klaviervirtuosen Albert Sowinsky. Das Manuskript dieser zweiten Fassung befindet sich heute in der British Library in London.

Aussage des Gedichts

Das lyrische Ich spricht die Musik direkt als „holde Kunst“ an und dankt ihr. In „grauen Stunden“, wenn der „wilde Kreis“ des Lebens es bedrängt, entzündet die Musik sein Herz zu „warmer Lieb’“ und entrückt es „in eine beßre Welt“.

Besonders ein aus der Harfe hervorgehender Seufzer und ein „süßer, heiliger Akkord“ öffnen dem Ich den „Himmel beßrer Zeiten“. Musik erscheint damit als tröstende und erhebende Kunst, die Hoffnung gibt und aus belastenden Lebenssituationen herausführt.

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