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Al-Mazyuna

Seit 1999 beherbergt die Ansiedlung eine Freihandelszone, die vor allem den Handel mit dem südlichen Nachbarn Jemen ankurbeln soll.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Al-Mazyuna: Ort, Verwaltungsbezirk und Freihandelszone
  2. 2. Lage und Verkehrsbedeutung
  3. 3. Sehenswürdigkeiten und Naturraum
  4. 4. Bevölkerung

Al-Mazyuna: Ort, Verwaltungsbezirk und Freihandelszone

Al-Mazyuna (arabisch المزيونة, DMG al-Mazyūna; auch al Mazuynah oder al-Mazyouna) ist ein Dorf und eine Wilaya, also ein Verwaltungsbezirk, im Gouvernement Dhofar im Südwesten Omans. Der Ort liegt bei 17° 51′ N und 52° 37′ O.

Al-Mazyuna war zunächst nur ein Niyaba, also ein Weiler. Durch die königliche Verordnung Nr. 13/2006 wurde es am 6. März 2006 zu einer Wilaya erhoben. Seit 1999 gibt es dort eine Freihandelszone. Sie soll besonders den Handel mit dem südlichen Nachbarland Jemen fördern.

Lage und Verkehrsbedeutung

Die Freihandelszone von al-Mazyuna liegt etwa 4 km von der jemenitischen Grenze und dem internationalen Grenzübergang entfernt. Bis zum Dorf Shahn im Jemen sind es 14 km.

Sehenswürdigkeiten und Naturraum

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die vorislamische Ruinenstadt Hanoun. Im Verwaltungsbezirk befinden sich außerdem alte Inschriften, die Oase von al-Schisr, Wadis bis in das Herz des Wüsten-Wadis Andhour sowie Spuren früher menschlicher Besiedlung.

Das Wadi-Dauka-Schutzgebiet gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Wadi war Teil der alten Weihrauchstraße; dort wachsen auch Nadschdi-Weihrauchbäume.

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Verwaltungsbezirks wurde 2007 erstmals im Bevölkerungsbericht des Statistischen Jahrbuchs ausgewiesen. Seit 2006 wuchs sie jährlich durchschnittlich um 3,9 %. Für 2006–2008 betrug der CAGR, also die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate, bei den Inländern 2,3 % und bei den Ausländern 13,8 %.

Die Gesamtbevölkerung stieg von 4.862 Personen im Jahr 2006 über 5.070 (2007), 5.244 (2008) und 5.595 (2009) auf 8.039 im Jahr 2010. 2010 waren davon 7.127 Inländer und 912 Ausländer; die Ausländerquote betrug 11,3 %. Zuvor lag sie bei 12,8 % (2006), 14,5 % (2007), 15,4 % (2008) und 18,5 % (2009).

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