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Die Walker-Zirkulation - El Nino und La Nina 1 (veraltet)

Geographie - simpleclub4:51 199.561 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 38 Zeilen
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  1. Moin Leute, in diesem Video geht's um die Walker Zirkulation. Wenn ihr die versteht, dann checkt ihr das Elnop Phänomen ganz easy.
  2. [Musik] Okay, erstmal gucken wir uns mal den Pazifikbereich zwischen Südamerika und
  3. Australien bzw. Südostasien an. Ja, wenn die Weltkarte links zu Ende ist, dann geht rechten Rand wieder mit Asien weiter. Voll crazy. Okay, wichtig ist
  4. der Ozean zwischen Südamerika und Südostasien, der Pazifik. Schauen wir uns da mal den Bereich nahe des Äquators an. In der Nähe des Äquators ist die
  5. Sonneneinstrahlung derbroß. Die Sonne sorgt dafür, dass ich das mehr Wasser an der Oberfläche aufwärmt. Hier seht ihr das Ganze mal von der Seite. Okay, die
  6. Sonne erwärmt das Oberflächenwasser, also bulle. Alles klar. Das warme Wasser bleibt aber nicht, wo es ist. Das liegt an den Winden, die zum Äquator wählen.
  7. Wie heißen die noch mal? Passatwinder heißen die Dinger. In diesem Fall haben wir den Südostpassat. Der weht wegen der Corioluskraft von
  8. Südosten nach Nordwesten. Der Südostpassat sorgt dann auch für eine Meeresströmung nach Westen. Nah am Äquator wirkt die Corioluskraft dann
  9. kaum noch. Deshalb weht der Südostpass dort fast in einer Linie von Osten nach Westen. Deshalb fließt das ganze schön warme Wasser von der Westküste
  10. Südamerikas in Richtung Westen. Also vor die Küste von Nordaustralien und die Küste von Indonesien läuft. Der Südostpassat ist also wie eine große
  11. Suppenkelle, die das warme Wasser von Osten nach Westen schöpft. Da, wo das Wasser dann weggeschöpft wurde, fließt dann kaltes Wasser nach und zwar vom
  12. Humbolstrom. Der Humbolstrom schnappt sich eise kaltes Wasser aus den Polarregionen. Das fließt dann am Meeresgrund in Richtung Norden. So wie
  13. hier eingezeichnet. Vor der Küste Südamerikas steigt das kalte Wasser des Humboldstroms dann nach oben. Es ersetzt quasi das vorher mit
  14. der Suppenkelle weggeschöpfte Wasser. Das Aufsteigen des Wassers heißt übrigens Upwing. Die Ursache dafür ist eben, dass der Südostpassat an der
  15. Oberfläche Wasser wegzieht. Okay, der Humpoldstrom führt dann dazu, dass sich vor der Westküste Südamerikas ganz viel kaltes Wasser sammelt. Umgekehrt bildet
  16. sich dann vor Südostasien ein warm Wasserbereich. Okay. Und warum ist das so wichtig? Die Temperaturunterschiede im Wasser sind die Ursache für die
  17. Walker Zirkulation. Die schauen wir uns jetzt mal genauer an. Weil das Wasser vor der indonesischen Küste so arg warm ist, erwärmt sich dort die Luft über der
  18. Meeresoberfläche auch stärker. Warme Luft steigt auf und es bildet sich deshalb ein Tiefdruckgebiet. Die aufsteigende Luft enthält eine Menge
  19. Wasser. Wenn die Luft dann aufsteigt und langsam kälter wird, bilden sich Wolken und es gibt derbe Regenschauer. Deshalb regnet es im Norden von Australien und
  20. in Indonesien auch so viel. Gut, die aufsteigende warme Luft strömt dann in höheren Lagen der Atmosphäre wieder in Richtung Südamerika. Da oben kühlt sich
  21. die Luft dann wieder ab. Weil kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt die Luft dann vor der Küste Südamerikas wieder nach unten. Hier bildet sich dann ein
  22. Hochdruckgebiet über der Meeresoberfläche. Bei der Bildung des Hochdruckgebiets spielt nicht nur die absinkende kalte Luft eine Rolle. Die
  23. Luft vor der Küste ist auch so schon kälter, weil das Meer hier ja auch kälter ist. Und kalte Luft ist schwerer als warme. Deshalb steigt der Luftdruck
  24. hier vor der Küste Südamerikas. Weil die kalte Luft, die aus Richtung Westen heranströmt, kaum Wasser aufnehmen kann, regnet es an der südamerikanischen
  25. Westküste auch nur ganz selten. Deshalb ist dort auch die Atakama Wüste entstanden. Okay, es bildet sich also ein Tiefdruckgebiet vor Südostasien und
  26. ein Hochdruckgebiet vor der südamerikanischen Küste. Luft zwischen Hochdruck und Tiefdruckgebieten gleicht sich aus. Die Luft weht immer vom
  27. Hochdruck zum Tiefdruckgebiet. Über dem Meer entsteht so ein warmer Wind, der von Osten nach Westen weht. Weil der Wind so nah am Äator entlang weht, wird
  28. er kaum von der Corioluskraft abgelenkt. Auf der Karte sieht das dann so aus. Auf dem Weg von Osten nach Westen kann die warme Luft dann die großen Wassermengen
  29. aufnehmen, die hinterher in Südostasien oder Nordustralien abgeregnet werden. Okay, cool. Soweit jetzt noch mal kurz zwei Dinge zur Walker Zirkulation. Der
  30. Begriff Walker Zirkulation beschreibt die Luftbewegung, die wir hier dargestellt haben, also oben und unten in der Atmosphäre. Der Begriff meint
  31. nicht die Bewegungen von dem Meerwasser, also nicht verwechseln. Jetzt noch das zweite Ding. Ihr denkt euch vielleicht, was soll das Ganze eigentlich? Warum
  32. braucht man die Walker Zirkulation in der Pazifikregion? Der Südostpassat weht doch sowieso von Osten nach Westen. Ja, das stimmt. Aber die Walker Zirkulation
  33. verstärkt den Südostpassat in der dargestellten Zone noch mal. Außerdem haben wir ja besprochen, dass der Südostpassat die Walker Zirkulation
  34. durch die Meeresströmung mitversacht. Merkt euch also, der Passatwind und die Walker Zirkulation sind in diesem Bereich krass miteinander verzahlt.
  35. Okay, noch mal kurz, was solltet ihr euch merken? Die Walker Zirkulation ist ein Windsystem im Pazifik zwischen Südostasien und Südamerika. Der Wind
  36. weht von Osten nach Westen. Der Wind entsteht, weil der Südostpass warmes Wasser nach Westen befördert und kaltes Wasser nachströmt. Das solltet ihr grob
  37. behalten. Wenn ihr mehr zu dem Thema wissen wollt, dann kommt einfach auf der simpelclub.de und ladet euch unsere App runter. Bis gleich.
  38. Ja.

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