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Der Hochgebirgs-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 196 Zeilen
- . * Titelsong: Checker Tobi *
- ♪ Achtung! Hier kommt Checker Tobi. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- ♪ Der, der immer fragt. Der die Action mag. ♪ Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt.
- ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt.
- ♪ Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi!
- Hi Leute! Ich bin auf 2700 Metern im Gebirge,
- auf 3000 will ich hoch. 300 Meter muss ich noch klettern.
- Es ist aufregend. Aber ich bin nicht allein. Ich hab meinen Bergführer dabei, Simon.
- Sag mal Hallo. - Hallo. Ich hab Respekt vor dem, was ich mache.
- Mir schlottern die Knie. Ob's klappt, seht ihr in der Sendung.
- Heute geht's ums Hochgebirge. Oh Mann, oh Mann, wie soll ich da hochkommen?
- Von Hochgebirge spricht man, wenn Berge mindestens 1500 Meter hoch sind.
- In Europa gehören zu den gewaltigsten Hochgebirgen der Kaukasus im Osten,
- die Sierra Nevada in Spanien und die Alpen in Mitteleuropa.
- Dort befindet sich der höchste Berg Deutschlands: Die Zugspitze.
- Die ist fast 3000 Meter hoch. Obwohl es im Hochgebirge ziemlich ungemütlich sein kann,
- leben dort auch Menschen. Z.B. Bergbauern. Jeden Sommer treiben sie ihr Vieh hoch hinauf,
- wo es gutes Futter gibt. Auf Almen verarbeiten sie die Milch zu Käse.
- Manche Almen und Hütten sind so weit oben, dass Hubschrauber die Vorräte rauf fliegen müssen.
- Für Sportler ist das Hochgebirge ein Paradies. Im Winter kann man Ski oder Snowboard fahren
- und im Sommer z.B. wandern. Manche Extremsportler gehen sogar auf wochenlange Expedition
- und erklimmen den höchsten Berg der Welt: den Mount Everest. Der befindet sich in Asien im Himalaya-Gebirge
- und ist 8848 Meter hoch. Unfassbar, oder? Wie man auf einen Hochgebirgsgipfel rauf kommt, finde ich heute raus.
- In einer der spektakulärsten Gebirgsregionen Europas: den Dolomiten in Südtirol.
- Dort lerne ich, wie man mit Seil und Sicherheitshaken in einer Felswand klettert,
- übernachte im Zelt mitten im Hochgebirge und erklimme einen Gipfel in 3000 Metern Höhe.
- Also, alle schwindelfrei? Gut, dann kommt hier:
- Und jetzt ... Ach ne, wartet mal, ich komm besser zu euch runter. So, jetzt seht ihr mich besser. Jetzt die Checkerfragen.
- Das check ich für euch. Ich bin mitten im Gebirge.
- In Südtirol, im Norden von Italien. Mit dabei: Simon. Den kennt ihr von vorhin.
- Er ist Bergführer und wurde schon zum besten Alpinisten Italiens gewählt.
- Guckt, was der für Sachen macht! Wie man in steilen Felswänden sicher klettert, zeigt er mir jetzt.
- Was ist das für eine Stelle? - Das ist ein Klettergarten. Das ist natürlicher Fels,
- wo die Touren schon vorbereitet sind. Siehst du die einzementierten Haken?
- Da versuchen wir hochzuklettern. Das ist die Stelle, wo ich klettern lerne? - Genau.
- Ist das eine schwierige Stelle oder für einen Anfänger wie mich okay?
- Das ist genau richtig. Damit meine ersten Kletterversuche sicher sind,
- ziehen wir Gurte und rutschfeste Schuhe an. Muss man fit sein, um so eine Wand hochzukommen?
- Ein bisschen fit sollte man sein. - Zeig mal deine Muskeln. Alter! Was ist das denn? Das hab ich nicht.
- Bei mir ist da weniger. Komm ich da trotzdem hoch? Schauen wir mal. - Fass mal an.
- Das wird schwierig. Dieses lange Seil kommt an den Klettergurt.
- Das hält dich jetzt? - Ja. Ja, funktioniert wirklich. - Hält, oder?
- Simon klettert vor und befestigt das Sicherungsseil an den Haken im Felsen.
- So kann mir nichts passieren, wenn ich klettere. Damit ihm nichts passiert, sichere ich ihn von unten.
- Der läuft hoch, als wär es nix. Hältst du mich? - Kommst du wieder runter?
- Alles klar. Ich hab dich. - Mit beiden Händen am Bremsseil. Beide Hände unten. - Okay.
- Dann geht's los. Du musst nur sagen, ob langsamer oder schneller.
- Noch ein bissel schneller. - Okay. Ja, genau. So ist es perfekt. - Okay.
- Super gemacht, Tobi. - Vielen Dank. So, Leute, jetzt wird's ernst: Ich muss den Felsen hoch.
- Dann testen wir einmal, wie das funktioniert. Dann steig ich hoch.
- Bis hier zum Beispiel, oder? - Ja. Wenn ich oben abstürze, wenn ich ausrutsche,
- lande ich in dieser Position, oder? - Genau. Dieses Seil kann nicht reißen? - Das reißt nicht.
- Also, drückt mir die Daumen. Tobi, mach nicht ganz so große Schritte.
- Lass dir schön Zeit, kein Stress. Bin oben. - Bravo. Gut gemacht.
- Ganz schön hoch hier. Aber hat Bock gemacht. Ich muss wieder runterkommen. - Wie wir es vorher geübt haben.
- Einfach rückwärts abseilen. - Perfekt. Lass dich mal rein. Dann lass ich dich langsam runter.
- Wenn es zu schnell geht, sagst du es. - So ist es okay. Tschüss. Geschafft. - Bravo.
- Das war mega-cool. Ich würd gern noch was Spektakuläreres klettern.
- Eine richtige Tour. - Da hätte ich was für dich. Okay, dann bin ich gespannt.
- Wäre das was, Tobi? - Was denn? Das wäre eine große Herausforderung für dich.
- Das Wahrzeichen der Dolomiten. - Diese Riesenfelsen? Ja, kennst du die? - Nein.
- Die Drei Zinnen. - Weil es drei Hubbel sind? Genau, die drei markanten Zipfel.
- Für dich wäre die Große Zinne ein schönes Ziel. Meinst du, ich schaff das?
- Das schaffst du schon. - Meinst du? Wart mal. Jetzt erst mal eine Frage an euch.
- Auf den mittleren ganz hoch? - Ja. Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt.
- Die Lösung gibt's zum Schluss. Zur Großen Zinne ist es noch ein weiter Weg.
- Aber unsere Tour gefällt mir bis jetzt super. Es ist so schön hier.
- Unfassbar, wie diese ganzen Felsen geformt sind. Das ist einzigartig, auch wie sich die geformt haben,
- die Dolomiten. Vor vielen Millionen Jahren
- ist das alles unterm Wasser gewesen, ein großes Meer. Was du jetzt siehst, sind abgestorbene Korallen.
- Vor vielen Hundert Millionen Jahren war da, wo die Dolomiten jetzt sind, ein riesiges Meer mit großen Felsen und rundherum Vulkane.
- Durch die vielen Vulkanausbrüche floss Lava ins Meer, wurde kalt und vergrößerte die Felsen.
- Auf denen wuchsen Korallen. Als das Meer nach Millionen Jahren verschwunden war,
- blieben Gestein und Korallenreste übrig. Die Dolomiten waren entstanden.
- Während wir langsam immer höher steigen, erklärt Simon mir ein paar wichtige Regeln fürs Hochgebirge:
- Immer gut aufs Wetter achten. Gewitter können hier oben schnell gefährlich werden.
- Und am Berg niemals übertreiben und Kräfte einteilen. Ich z.B. merk schon, dass mir langsam die Puste ausgeht.
- Simon, warte mal. Ich weiß, du bist fitter und du bist Bergführer,
- aber je höher wir kommen, hab ich das Gefühl, es wird anstrengender. - Die Luft wird dünner.
- Das hab ich schon mal gehört. Je höher wir raufkommen,
- umso weniger Sauerstoff ist in der Luft enthalten. Dementsprechend anstrengender ist das für uns.
- Klar, weil wir brauchen Sauerstoff zum Atmen. Wenn weniger Sauerstoff da ist, fällt es uns schwerer, zu atmen.
- Unsere Luft besteht aus vielen winzigen Teilchen, unter anderem aus Sauerstoff-Teilchen.
- Die brauchen wir zum Atmen. Ganz nah an der Erde sind die meisten Teilchen.
- Hier ist die Luft am dichtesten. Je höher man kommt, desto weniger Sauerstoff-Teilchen sind in der Luft.
- Einfach gesagt: Die Luft wird dünn. Schon ab 2500 Metern Höhe kann es passieren,
- dass unser Körper so wenig Sauerstoff bekommt, dass wir schon nach wenigen Schritten aus der Puste kommen.
- Was ist, wenn man noch höher ist? Du bist manchmal auf Bergen, die sind auf 5000 Meter.
- Wir als Menschen haben eine super Funktion, dass sich der Körper auch an die Höhe anpassen kann.
- Dementsprechend muss man sich Zeit nehmen, dass man nicht höhenkrank wird. - Höhenkrank?
- Das heißt, man bekommt Kopfschmerzen oder Übelkeit. Was macht man bei solchen Anzeichen?
- Wenn es schlimm ist, dann am besten absteigen, um mehr Sauerstoff in die Luft zu bekommen.
- In 8000 Metern Höhe, wie auf dem Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt, ist die Luft sogar so dünn,
- dass die meisten Bergsteiger eine Sauerstoffmaske brauchen. In der Luft sind Sauerstoffteilchen.
- Die brauchen wir zum Atmen. In großer Höhe gibt's davon weniger, das Atmen fällt schwerer.
- Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen, aber bis zu den Drei Zinnen schaffen wir's heute nicht mehr.
- Deswegen schlagen wir unser Zelt auf einem Campingplatz auf. Weiter oben, im Naturpark der Drei Zinnen,
- ist Zelten und offenes Feuer streng verboten. Die Stangen könnten gut passen.
- Ein bisschen flach, oder? - Ist genau richtig. Willst du stehen beim Schlafen?
- Ich will mir auch nicht den Kopf anstoßen, wenn ich liege. Okay, dann nehmen wir die lange Stange.
- Also alles noch mal von vorn. So, Zelt steht.
- Jetzt suchen wir noch Feuerholz. Also zumindest einer von uns. Richtig viel Holz findet man hier oben nicht mehr, oder?
- Es wächst nicht so viel hier. Hier sind nur noch Latschenkiefern.
- Wir sind oberhalb der Waldgrenze. Wir sind über 2000 Meter. Die ganzen kleinen Sträucher wachsen hier oben.
- Aber Bäume nicht mehr so viel? Nein, weil da in dem Boden die Nährstoffe fehlen.
- Je höher die Berge sind, desto weniger Bäume wachsen. Das liegt daran, dass es in der Höhe immer kälter wird.
- Eisige Temperaturen mögen viele Pflanzen nicht. In den Alpen wachsen ab rund 2000 Metern kaum noch Bäume.
- Dort ist die Waldgrenze. Weiter oben wachsen nur noch kleinere Bäume und Büsche.
- Richtig große Bäume können auf dem steilen, felsigen Boden keine Wurzeln mehr schlagen.
- Wenn gar keine Bäume mehr wachsen, spricht man von der Baumgrenze. Die ist von Region zu Region unterschiedlich.
- Je nachdem, wie warm es in der Höhe ist. Wir haben zum Glück genug Holz gefunden und machen ein Feuer.
- Währenddessen klär ich mit Simon meine nächste Checker-Frage. Wo übernachtet man, wenn man an einer Steilwand unterwegs ist?
- Da kann man kein Zelt aufbauen. Da gibt's eigene Zelte,
- die man in der Steilwand montieren kann. Wie funktioniert das?
- Wie ein normales Zelt, wie wir da aufgestellt haben. Nur hat das auf der Rückseite einen 90-Grad-Winkel,
- wo es an die Wand kommt. Oberhalb ist ein Fixpunkt, wo du das Zelt befestigst,
- und da drin kannst du liegen wie auf einer Hängematte. Du baust dir quasi eine Hängematte an die Wand,
- schläfst ein paar Stunden und kletterst dann weiter? - Genau. So sieht das aus. Abgefahren, oder?
- Aber eine ganz bestimmte Frage hab ich schon noch. Wo gehst du morgens aufs Klo?
- Mehr oder weniger in der Luft. Du machst den Reißverschluss auf,
- hebst deinen Allerwertesten hinten raus und lässt es gehen. Schaust mal, ob jemand unten raufkommt.
- Dann musst du aufpassen, dass du nicht ins Zelt machst. Dann musst es halt wieder rausschöpfen.
- Ich stell mir das ungefähr so vor. In einer Steilwand hängen Bergsteiger ein Spezial-Zelt
- an einem Haken auf und übernachten in luftiger Höhe. Jetzt hab ich echt Hunger. Zeit für Grillwürstchen!
- Guten Appetit. - Guten Appetit. Perfekt. Simon, ich hab gehört, es gibt hier Bären.
- Was ist, wenn heut Nacht ein Bär vorbeikommt und wir liegen im Zelt? - Keine Sorge.
- Bären sind eigentlich weiter südlich. Da würde es mich richtig wundern, wenn da ein Bär raufkommt.
- Okay. Also essen wir auf und gehen ins Bett. - Genau. Dass wir uns erholen für morgen. - Morgen wird anstrengend.
- Wir haben es uns gemütlich gemacht und gehen schlafen, oder? Ich hoff, es wird nicht zu kalt. - Genau. Nein, da passiert nichts.
- Hier im Zelt geht es? - Geht schon. Alles klar. Gute Nacht.
- Gute Nacht, Tobi. - Schlaf gut, Simon. Alter, Simon, hast du gepupst? - Ich glaube, das sind deine Schuhe.
- Mach die mal raus. - Ich schmeiße mal die Schuhe raus. Okay. - Gut. Aber nicht pupsen.
- * Pups * Oh nein, Mann! Ich will ein eigenes Zelt.
- Na toll, jetzt schläft Simon tief und fest. Und ich bin total aufgeregt.
- Auf diesen riesigen Berg soll ich morgen rauf. Ich krieg das schon hin, oder?
- Die Leute haben das vor über 100 Jahren auch geschafft. Und die hatten noch viel schlechtere Ausrüstung.
- Wer nicht zu Fuß auf den Berg will, kann seit etwa 100 Jahren mit der Seilbahn fahren.
- Heute werden Seilbahnen gebaut, die 120 Leute in einer Kabine transportieren können.
- Wie hier, auf der Zugspitze. Allerdings ist der Bergtourismus nicht besonders gut für die Umwelt.
- Für neue Skipisten und Seilbahnen müssen oft viele Bäume und ganze Felsen weichen.
- So, ich versuch jetzt auch zu schlafen. Morgen ist mein großer Tag. Gute Nacht.
- So, Leute, es ist saufrüh morgens. Und jetzt wollen wir wohin? - Da rauf.
- Da hoch. Oh Gott. - Hast du schon die Hosen voll? Langsam aber sicher schon. - Dann gehen wir, oder?
- Sehr weit haben wir es bis zur Großen Zinne nicht mehr. Aber guckt mal, wer sind denn die?
- Simon, wieso sind hier Ponys? Im Gebirge? Was geht denn ab? Die sind in Sommerfrische, die haben da sozusagen ihre Alm.
- Die bleiben oben, bis Herbst ist, dann holen sie sie wieder. Das heißt, die sind hochgebracht worden
- und wohnen normalerweise nicht am Berg? - Genau. Hier wohnen nur Gämsen und Murmeltiere.
- Murmeltiere sind diese kleinen braunen Nager, oder? Die leben in Höhlen hier.
- Murmeltiere sind vor allem in den Alpen verbreitet. Sie leben im Gebirge auf einer Höhe von 800 bis 3000 Metern.
- Da ist es deutlich kälter als im Tal, und das gefällt den Nagern besonders gut.
- Murmeltiere leben in Höhlen, die sie in den Berg graben. Ihr Bau ist nicht nur zum Schlafen da, sondern auch zum Schutz.
- Erblickt ein Murmeltier einen Feind, z.B. einen Adler, fängt es sofort an, die anderen mit lauten Pfiffen zu warnen.
- Und dann verschwinden alle schnell im Bau. Ganz gut, oder? Ihn mag ich sehr gern. Können wir ihn mit hoch nehmen?
- Hast du Platz im Rucksack? - Da passt der dann doch nicht rein. Der Kopf kann ja rausschauen.
- Ich glaube, der fühlt sich bei seinen Kumpels ganz wohl. Tschüssi. Schön, dich kennengelernt zu haben.
- Gehen wir weiter. - Gehen wir weiter. Bisher war der Weg nach oben noch einigermaßen bequem.
- Aber damit wir auf die Große Zinne raufkommen, heißt es gleich: Klettern.
- So, Tobi, jetzt sind wir hier. - Krass, sind wir da? Es ist jetzt schon so hoch. - Da oben ist der Einstieg.
- Helm aufsetzen, dann binden wir uns zu einer Seilschaft zusammen. Seilschaft? Das hab ich schon mal gehört.
- Das ist auch eine Checker-Frage. Eine Seilschaft ist dann,
- wenn man sich mit einem Seil verbindet und so hochsteigt. Also eine Sicherung zwischen zwei Kletterern
- oder in unserem Fall einem Bergführer und einem absoluten Anfänger? - Genau.
- Ich bin krass aufgeregt. - Das schaffst du schon. Wie am Klettergarten müssen wir jetzt unseren Gurt anziehen
- und das Seil daran befestigen. Jetzt sind wir eine Seilschaft? - Genau.
- Verbunden durch ein Seil. - Mitgehangen, mitgefangen. Machen wir es jetzt, oder? - Auf eine gute Tour.
- Wünsch ich uns auch. Durch das Seil sind Simon und ich ab jetzt verbunden.
- An den schwierigen Stellen steigt er vor und befestigt das Seil an einem Haken oder Felsvorsprung.
- Sollte ich abrutschen, kann er mich so über das Seil abfangen. Leute, es ist unfassbar hoch hier.
- Eine Seilschaft ist die Verbindung zwischen mehreren Bergsteigern durch ein Seil.
- Damit sichern sie sich gegenseitig. Alter. - Bravo, Tobi.
- Mach mal langsam. Oh Gott.
- Ich hab es mir nicht so schwierig vorgestellt. Jetzt wird's leichter. - Wird's nicht, oder?
- Ein bisschen wird's schwieriger. Aber das schaffst du. Echt? Man muss die ganze Zeit gucken,
- dass man einen Griff findet, dass man irgendwie weiterkommt. Ich hab echt wackelige Knie. - Da sind wir schon zu zweit.
- Aber trotz wackliger Knie muss es weitergehen. Gleich kommt auch noch die schwierigste Stelle:
- Der sogenannte Kamin. Oh Mann, ich hab echt Schiss.
- Aber bevor es da rauf geht, für euch erst noch die Antwort auf die Mitmach-Frage.
- Na, habt ihr die Antwort in der Sendung entdeckt? Guckt mal. Erblickt ein Murmeltier einen Feind, z.B. Beispiel einen Adler,
- warnt es die anderen mit lauten Pfiffen. Richtig ist also A.
- Die Pfiffe der Murmeltiere sind wie eine Art Alarmanlage. Jetzt wird's ernst.
- Simon klettert den Kamin hoch und sichert mich mit dem Seil. Und jetzt bin ich dran.
- Warum mach ich eigentlich solche Sachen immer wieder? Geschafft!
- Jetzt sind's nur noch wenige Meter bis zum Gipfel. Wir haben es geschafft. - Bravo! Super gemacht.
- Das hätt ich nicht gedacht, dass ich es hoch schaffe. Du kannst stolz sein. - Das bin ich.
- Jetzt sind wir auf 3000 Metern, oder? Der Kopf ist auf 3000. Der Gipfel ist 2999.
- Okay. Hier haben wir 3000 Meter. - Ja. Was macht man, wenn man auf so einem richtigen Gipfel ist?
- Gibt's irgendwelche Rituale? - Berg Heil. "Berg Heil" sagt man? - Das ist das Wichtigste.
- Schau mal, ob ein Buch drin ist. Wie, ein Buch? - Ein Gipfelbuch.
- Ja, da ist ein Buch. - Du kannst dich eintragen. Und sagen, dass ich da war? - Genau. Schau mal.
- Krass, ganz viele Einträge. Jetzt kann ich da was reinschreiben? Ja, und etwas zeichnen, wenn du Lust hast.
- Kannst du was zeichnen? - Ich hab eine super Idee. Ich hab was dabei. - Das ist eine coole Idee.
- Kleben wir da rein, oder? - Da. Jetzt schreib ich noch einen Text dazu.
- "Danke für das tolle Abenteuer. Dein Tobi." Vielen Dank, Mann! Vielen Dank, Simon. - Gerne. Hat Spaß gemacht.
- Ey, wie krass. Ist das toll hier oben! Gewaltig, oder, die Aussicht? - Unglaublich.
- Mit diesem tollen Ausblick sag ich Tschau, Leute. Macht's gut, bis zum nächsten Mal.
- Untertitelung: BR 2017