Der Hochgebirgs-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi CHECKER WELT https://www.youtube.com/watch?v=uVeCbc5jObg Transkript (automatisch erstellt) 0:00 . * Titelsong: Checker Tobi * 0:03 ♪ Achtung! Hier kommt Checker Tobi. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. 0:10 ♪ Der, der immer fragt. Der die Action mag. ♪ Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. 0:15 ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. 0:23 ♪ Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! 0:45 Hi Leute! Ich bin auf 2700 Metern im Gebirge, 0:51 auf 3000 will ich hoch. 300 Meter muss ich noch klettern. 0:56 Es ist aufregend. Aber ich bin nicht allein. Ich hab meinen Bergführer dabei, Simon. 1:03 Sag mal Hallo. - Hallo. Ich hab Respekt vor dem, was ich mache. 1:08 Mir schlottern die Knie. Ob's klappt, seht ihr in der Sendung. 1:12 Heute geht's ums Hochgebirge. Oh Mann, oh Mann, wie soll ich da hochkommen? 1:19 Von Hochgebirge spricht man, wenn Berge mindestens 1500 Meter hoch sind. 1:24 In Europa gehören zu den gewaltigsten Hochgebirgen der Kaukasus im Osten, 1:31 die Sierra Nevada in Spanien und die Alpen in Mitteleuropa. 1:36 Dort befindet sich der höchste Berg Deutschlands: Die Zugspitze. 1:41 Die ist fast 3000 Meter hoch. Obwohl es im Hochgebirge ziemlich ungemütlich sein kann, 1:48 leben dort auch Menschen. Z.B. Bergbauern. Jeden Sommer treiben sie ihr Vieh hoch hinauf, 1:54 wo es gutes Futter gibt. Auf Almen verarbeiten sie die Milch zu Käse. 2:00 Manche Almen und Hütten sind so weit oben, dass Hubschrauber die Vorräte rauf fliegen müssen. 2:09 Für Sportler ist das Hochgebirge ein Paradies. Im Winter kann man Ski oder Snowboard fahren 2:19 und im Sommer z.B. wandern. Manche Extremsportler gehen sogar auf wochenlange Expedition 2:26 und erklimmen den höchsten Berg der Welt: den Mount Everest. Der befindet sich in Asien im Himalaya-Gebirge 2:34 und ist 8848 Meter hoch. Unfassbar, oder? Wie man auf einen Hochgebirgsgipfel rauf kommt, finde ich heute raus. 2:44 In einer der spektakulärsten Gebirgsregionen Europas: den Dolomiten in Südtirol. 2:50 Dort lerne ich, wie man mit Seil und Sicherheitshaken in einer Felswand klettert, 2:55 übernachte im Zelt mitten im Hochgebirge und erklimme einen Gipfel in 3000 Metern Höhe. 3:01 Also, alle schwindelfrei? Gut, dann kommt hier: 3:11 Und jetzt ... Ach ne, wartet mal, ich komm besser zu euch runter. So, jetzt seht ihr mich besser. Jetzt die Checkerfragen. 3:34 Das check ich für euch. Ich bin mitten im Gebirge. 3:41 In Südtirol, im Norden von Italien. Mit dabei: Simon. Den kennt ihr von vorhin. 3:48 Er ist Bergführer und wurde schon zum besten Alpinisten Italiens gewählt. 3:53 Guckt, was der für Sachen macht! Wie man in steilen Felswänden sicher klettert, zeigt er mir jetzt. 4:03 Was ist das für eine Stelle? - Das ist ein Klettergarten. Das ist natürlicher Fels, 4:09 wo die Touren schon vorbereitet sind. Siehst du die einzementierten Haken? 4:14 Da versuchen wir hochzuklettern. Das ist die Stelle, wo ich klettern lerne? - Genau. 4:20 Ist das eine schwierige Stelle oder für einen Anfänger wie mich okay? 4:24 Das ist genau richtig. Damit meine ersten Kletterversuche sicher sind, 4:29 ziehen wir Gurte und rutschfeste Schuhe an. Muss man fit sein, um so eine Wand hochzukommen? 4:36 Ein bisschen fit sollte man sein. - Zeig mal deine Muskeln. Alter! Was ist das denn? Das hab ich nicht. 4:42 Bei mir ist da weniger. Komm ich da trotzdem hoch? Schauen wir mal. - Fass mal an. 4:48 Das wird schwierig. Dieses lange Seil kommt an den Klettergurt. 4:56 Das hält dich jetzt? - Ja. Ja, funktioniert wirklich. - Hält, oder? 5:02 Simon klettert vor und befestigt das Sicherungsseil an den Haken im Felsen. 5:08 So kann mir nichts passieren, wenn ich klettere. Damit ihm nichts passiert, sichere ich ihn von unten. 5:14 Der läuft hoch, als wär es nix. Hältst du mich? - Kommst du wieder runter? 5:19 Alles klar. Ich hab dich. - Mit beiden Händen am Bremsseil. Beide Hände unten. - Okay. 5:25 Dann geht's los. Du musst nur sagen, ob langsamer oder schneller. 5:30 Noch ein bissel schneller. - Okay. Ja, genau. So ist es perfekt. - Okay. 5:34 Super gemacht, Tobi. - Vielen Dank. So, Leute, jetzt wird's ernst: Ich muss den Felsen hoch. 5:42 Dann testen wir einmal, wie das funktioniert. Dann steig ich hoch. 5:48 Bis hier zum Beispiel, oder? - Ja. Wenn ich oben abstürze, wenn ich ausrutsche, 5:55 lande ich in dieser Position, oder? - Genau. Dieses Seil kann nicht reißen? - Das reißt nicht. 6:05 Also, drückt mir die Daumen. Tobi, mach nicht ganz so große Schritte. 6:13 Lass dir schön Zeit, kein Stress. Bin oben. - Bravo. Gut gemacht. 6:29 Ganz schön hoch hier. Aber hat Bock gemacht. Ich muss wieder runterkommen. - Wie wir es vorher geübt haben. 6:36 Einfach rückwärts abseilen. - Perfekt. Lass dich mal rein. Dann lass ich dich langsam runter. 6:43 Wenn es zu schnell geht, sagst du es. - So ist es okay. Tschüss. Geschafft. - Bravo. 6:52 Das war mega-cool. Ich würd gern noch was Spektakuläreres klettern. 6:58 Eine richtige Tour. - Da hätte ich was für dich. Okay, dann bin ich gespannt. 7:11 Wäre das was, Tobi? - Was denn? Das wäre eine große Herausforderung für dich. 7:16 Das Wahrzeichen der Dolomiten. - Diese Riesenfelsen? Ja, kennst du die? - Nein. 7:21 Die Drei Zinnen. - Weil es drei Hubbel sind? Genau, die drei markanten Zipfel. 7:26 Für dich wäre die Große Zinne ein schönes Ziel. Meinst du, ich schaff das? 7:33 Das schaffst du schon. - Meinst du? Wart mal. Jetzt erst mal eine Frage an euch. 7:40 Auf den mittleren ganz hoch? - Ja. Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt. 7:56 Die Lösung gibt's zum Schluss. Zur Großen Zinne ist es noch ein weiter Weg. 8:03 Aber unsere Tour gefällt mir bis jetzt super. Es ist so schön hier. 8:12 Unfassbar, wie diese ganzen Felsen geformt sind. Das ist einzigartig, auch wie sich die geformt haben, 8:19 die Dolomiten. Vor vielen Millionen Jahren 8:22 ist das alles unterm Wasser gewesen, ein großes Meer. Was du jetzt siehst, sind abgestorbene Korallen. 8:31 Vor vielen Hundert Millionen Jahren war da, wo die Dolomiten jetzt sind, ein riesiges Meer mit großen Felsen und rundherum Vulkane. 8:40 Durch die vielen Vulkanausbrüche floss Lava ins Meer, wurde kalt und vergrößerte die Felsen. 8:46 Auf denen wuchsen Korallen. Als das Meer nach Millionen Jahren verschwunden war, 8:53 blieben Gestein und Korallenreste übrig. Die Dolomiten waren entstanden. 8:58 Während wir langsam immer höher steigen, erklärt Simon mir ein paar wichtige Regeln fürs Hochgebirge: 9:05 Immer gut aufs Wetter achten. Gewitter können hier oben schnell gefährlich werden. 9:10 Und am Berg niemals übertreiben und Kräfte einteilen. Ich z.B. merk schon, dass mir langsam die Puste ausgeht. 9:21 Simon, warte mal. Ich weiß, du bist fitter und du bist Bergführer, 9:25 aber je höher wir kommen, hab ich das Gefühl, es wird anstrengender. - Die Luft wird dünner. 9:31 Das hab ich schon mal gehört. Je höher wir raufkommen, 9:41 umso weniger Sauerstoff ist in der Luft enthalten. Dementsprechend anstrengender ist das für uns. 9:47 Klar, weil wir brauchen Sauerstoff zum Atmen. Wenn weniger Sauerstoff da ist, fällt es uns schwerer, zu atmen. 9:55 Unsere Luft besteht aus vielen winzigen Teilchen, unter anderem aus Sauerstoff-Teilchen. 10:01 Die brauchen wir zum Atmen. Ganz nah an der Erde sind die meisten Teilchen. 10:05 Hier ist die Luft am dichtesten. Je höher man kommt, desto weniger Sauerstoff-Teilchen sind in der Luft. 10:13 Einfach gesagt: Die Luft wird dünn. Schon ab 2500 Metern Höhe kann es passieren, 10:18 dass unser Körper so wenig Sauerstoff bekommt, dass wir schon nach wenigen Schritten aus der Puste kommen. 10:27 Was ist, wenn man noch höher ist? Du bist manchmal auf Bergen, die sind auf 5000 Meter. 10:33 Wir als Menschen haben eine super Funktion, dass sich der Körper auch an die Höhe anpassen kann. 10:39 Dementsprechend muss man sich Zeit nehmen, dass man nicht höhenkrank wird. - Höhenkrank? 10:45 Das heißt, man bekommt Kopfschmerzen oder Übelkeit. Was macht man bei solchen Anzeichen? 10:52 Wenn es schlimm ist, dann am besten absteigen, um mehr Sauerstoff in die Luft zu bekommen. 11:00 In 8000 Metern Höhe, wie auf dem Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt, ist die Luft sogar so dünn, 11:07 dass die meisten Bergsteiger eine Sauerstoffmaske brauchen. In der Luft sind Sauerstoffteilchen. 11:14 Die brauchen wir zum Atmen. In großer Höhe gibt's davon weniger, das Atmen fällt schwerer. 11:20 Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen, aber bis zu den Drei Zinnen schaffen wir's heute nicht mehr. 11:26 Deswegen schlagen wir unser Zelt auf einem Campingplatz auf. Weiter oben, im Naturpark der Drei Zinnen, 11:33 ist Zelten und offenes Feuer streng verboten. Die Stangen könnten gut passen. 11:42 Ein bisschen flach, oder? - Ist genau richtig. Willst du stehen beim Schlafen? 11:48 Ich will mir auch nicht den Kopf anstoßen, wenn ich liege. Okay, dann nehmen wir die lange Stange. 11:55 Also alles noch mal von vorn. So, Zelt steht. 12:01 Jetzt suchen wir noch Feuerholz. Also zumindest einer von uns. Richtig viel Holz findet man hier oben nicht mehr, oder? 12:13 Es wächst nicht so viel hier. Hier sind nur noch Latschenkiefern. 12:18 Wir sind oberhalb der Waldgrenze. Wir sind über 2000 Meter. Die ganzen kleinen Sträucher wachsen hier oben. 12:25 Aber Bäume nicht mehr so viel? Nein, weil da in dem Boden die Nährstoffe fehlen. 12:31 Je höher die Berge sind, desto weniger Bäume wachsen. Das liegt daran, dass es in der Höhe immer kälter wird. 12:39 Eisige Temperaturen mögen viele Pflanzen nicht. In den Alpen wachsen ab rund 2000 Metern kaum noch Bäume. 12:47 Dort ist die Waldgrenze. Weiter oben wachsen nur noch kleinere Bäume und Büsche. 12:53 Richtig große Bäume können auf dem steilen, felsigen Boden keine Wurzeln mehr schlagen. 12:59 Wenn gar keine Bäume mehr wachsen, spricht man von der Baumgrenze. Die ist von Region zu Region unterschiedlich. 13:06 Je nachdem, wie warm es in der Höhe ist. Wir haben zum Glück genug Holz gefunden und machen ein Feuer. 13:13 Währenddessen klär ich mit Simon meine nächste Checker-Frage. Wo übernachtet man, wenn man an einer Steilwand unterwegs ist? 13:24 Da kann man kein Zelt aufbauen. Da gibt's eigene Zelte, 13:28 die man in der Steilwand montieren kann. Wie funktioniert das? 13:33 Wie ein normales Zelt, wie wir da aufgestellt haben. Nur hat das auf der Rückseite einen 90-Grad-Winkel, 13:40 wo es an die Wand kommt. Oberhalb ist ein Fixpunkt, wo du das Zelt befestigst, 13:45 und da drin kannst du liegen wie auf einer Hängematte. Du baust dir quasi eine Hängematte an die Wand, 13:52 schläfst ein paar Stunden und kletterst dann weiter? - Genau. So sieht das aus. Abgefahren, oder? 14:01 Aber eine ganz bestimmte Frage hab ich schon noch. Wo gehst du morgens aufs Klo? 14:09 Mehr oder weniger in der Luft. Du machst den Reißverschluss auf, 14:14 hebst deinen Allerwertesten hinten raus und lässt es gehen. Schaust mal, ob jemand unten raufkommt. 14:21 Dann musst du aufpassen, dass du nicht ins Zelt machst. Dann musst es halt wieder rausschöpfen. 14:31 Ich stell mir das ungefähr so vor. In einer Steilwand hängen Bergsteiger ein Spezial-Zelt 14:43 an einem Haken auf und übernachten in luftiger Höhe. Jetzt hab ich echt Hunger. Zeit für Grillwürstchen! 14:55 Guten Appetit. - Guten Appetit. Perfekt. Simon, ich hab gehört, es gibt hier Bären. 15:04 Was ist, wenn heut Nacht ein Bär vorbeikommt und wir liegen im Zelt? - Keine Sorge. 15:10 Bären sind eigentlich weiter südlich. Da würde es mich richtig wundern, wenn da ein Bär raufkommt. 15:17 Okay. Also essen wir auf und gehen ins Bett. - Genau. Dass wir uns erholen für morgen. - Morgen wird anstrengend. 15:25 Wir haben es uns gemütlich gemacht und gehen schlafen, oder? Ich hoff, es wird nicht zu kalt. - Genau. Nein, da passiert nichts. 15:32 Hier im Zelt geht es? - Geht schon. Alles klar. Gute Nacht. 15:37 Gute Nacht, Tobi. - Schlaf gut, Simon. Alter, Simon, hast du gepupst? - Ich glaube, das sind deine Schuhe. 15:47 Mach die mal raus. - Ich schmeiße mal die Schuhe raus. Okay. - Gut. Aber nicht pupsen. 15:58 * Pups * Oh nein, Mann! Ich will ein eigenes Zelt. 16:04 Na toll, jetzt schläft Simon tief und fest. Und ich bin total aufgeregt. 16:11 Auf diesen riesigen Berg soll ich morgen rauf. Ich krieg das schon hin, oder? 16:18 Die Leute haben das vor über 100 Jahren auch geschafft. Und die hatten noch viel schlechtere Ausrüstung. 16:27 Wer nicht zu Fuß auf den Berg will, kann seit etwa 100 Jahren mit der Seilbahn fahren. 16:34 Heute werden Seilbahnen gebaut, die 120 Leute in einer Kabine transportieren können. 16:40 Wie hier, auf der Zugspitze. Allerdings ist der Bergtourismus nicht besonders gut für die Umwelt. 16:46 Für neue Skipisten und Seilbahnen müssen oft viele Bäume und ganze Felsen weichen. 16:52 So, ich versuch jetzt auch zu schlafen. Morgen ist mein großer Tag. Gute Nacht. 17:07 So, Leute, es ist saufrüh morgens. Und jetzt wollen wir wohin? - Da rauf. 17:13 Da hoch. Oh Gott. - Hast du schon die Hosen voll? Langsam aber sicher schon. - Dann gehen wir, oder? 17:25 Sehr weit haben wir es bis zur Großen Zinne nicht mehr. Aber guckt mal, wer sind denn die? 17:38 Simon, wieso sind hier Ponys? Im Gebirge? Was geht denn ab? Die sind in Sommerfrische, die haben da sozusagen ihre Alm. 17:46 Die bleiben oben, bis Herbst ist, dann holen sie sie wieder. Das heißt, die sind hochgebracht worden 17:53 und wohnen normalerweise nicht am Berg? - Genau. Hier wohnen nur Gämsen und Murmeltiere. 17:58 Murmeltiere sind diese kleinen braunen Nager, oder? Die leben in Höhlen hier. 18:04 Murmeltiere sind vor allem in den Alpen verbreitet. Sie leben im Gebirge auf einer Höhe von 800 bis 3000 Metern. 18:11 Da ist es deutlich kälter als im Tal, und das gefällt den Nagern besonders gut. 18:16 Murmeltiere leben in Höhlen, die sie in den Berg graben. Ihr Bau ist nicht nur zum Schlafen da, sondern auch zum Schutz. 18:23 Erblickt ein Murmeltier einen Feind, z.B. einen Adler, fängt es sofort an, die anderen mit lauten Pfiffen zu warnen. 18:32 Und dann verschwinden alle schnell im Bau. Ganz gut, oder? Ihn mag ich sehr gern. Können wir ihn mit hoch nehmen? 18:40 Hast du Platz im Rucksack? - Da passt der dann doch nicht rein. Der Kopf kann ja rausschauen. 18:46 Ich glaube, der fühlt sich bei seinen Kumpels ganz wohl. Tschüssi. Schön, dich kennengelernt zu haben. 18:53 Gehen wir weiter. - Gehen wir weiter. Bisher war der Weg nach oben noch einigermaßen bequem. 19:01 Aber damit wir auf die Große Zinne raufkommen, heißt es gleich: Klettern. 19:12 So, Tobi, jetzt sind wir hier. - Krass, sind wir da? Es ist jetzt schon so hoch. - Da oben ist der Einstieg. 19:20 Helm aufsetzen, dann binden wir uns zu einer Seilschaft zusammen. Seilschaft? Das hab ich schon mal gehört. 19:27 Das ist auch eine Checker-Frage. Eine Seilschaft ist dann, 19:36 wenn man sich mit einem Seil verbindet und so hochsteigt. Also eine Sicherung zwischen zwei Kletterern 19:42 oder in unserem Fall einem Bergführer und einem absoluten Anfänger? - Genau. 19:47 Ich bin krass aufgeregt. - Das schaffst du schon. Wie am Klettergarten müssen wir jetzt unseren Gurt anziehen 19:58 und das Seil daran befestigen. Jetzt sind wir eine Seilschaft? - Genau. 20:06 Verbunden durch ein Seil. - Mitgehangen, mitgefangen. Machen wir es jetzt, oder? - Auf eine gute Tour. 20:13 Wünsch ich uns auch. Durch das Seil sind Simon und ich ab jetzt verbunden. 20:19 An den schwierigen Stellen steigt er vor und befestigt das Seil an einem Haken oder Felsvorsprung. 20:25 Sollte ich abrutschen, kann er mich so über das Seil abfangen. Leute, es ist unfassbar hoch hier. 20:42 Eine Seilschaft ist die Verbindung zwischen mehreren Bergsteigern durch ein Seil. 20:47 Damit sichern sie sich gegenseitig. Alter. - Bravo, Tobi. 20:52 Mach mal langsam. Oh Gott. 20:56 Ich hab es mir nicht so schwierig vorgestellt. Jetzt wird's leichter. - Wird's nicht, oder? 21:02 Ein bisschen wird's schwieriger. Aber das schaffst du. Echt? Man muss die ganze Zeit gucken, 21:07 dass man einen Griff findet, dass man irgendwie weiterkommt. Ich hab echt wackelige Knie. - Da sind wir schon zu zweit. 21:17 Aber trotz wackliger Knie muss es weitergehen. Gleich kommt auch noch die schwierigste Stelle: 21:24 Der sogenannte Kamin. Oh Mann, ich hab echt Schiss. 21:30 Aber bevor es da rauf geht, für euch erst noch die Antwort auf die Mitmach-Frage. 21:45 Na, habt ihr die Antwort in der Sendung entdeckt? Guckt mal. Erblickt ein Murmeltier einen Feind, z.B. Beispiel einen Adler, 21:53 warnt es die anderen mit lauten Pfiffen. Richtig ist also A. 21:57 Die Pfiffe der Murmeltiere sind wie eine Art Alarmanlage. Jetzt wird's ernst. 22:06 Simon klettert den Kamin hoch und sichert mich mit dem Seil. Und jetzt bin ich dran. 22:17 Warum mach ich eigentlich solche Sachen immer wieder? Geschafft! 22:24 Jetzt sind's nur noch wenige Meter bis zum Gipfel. Wir haben es geschafft. - Bravo! Super gemacht. 22:35 Das hätt ich nicht gedacht, dass ich es hoch schaffe. Du kannst stolz sein. - Das bin ich. 22:41 Jetzt sind wir auf 3000 Metern, oder? Der Kopf ist auf 3000. Der Gipfel ist 2999. 22:47 Okay. Hier haben wir 3000 Meter. - Ja. Was macht man, wenn man auf so einem richtigen Gipfel ist? 22:53 Gibt's irgendwelche Rituale? - Berg Heil. "Berg Heil" sagt man? - Das ist das Wichtigste. 22:59 Schau mal, ob ein Buch drin ist. Wie, ein Buch? - Ein Gipfelbuch. 23:03 Ja, da ist ein Buch. - Du kannst dich eintragen. Und sagen, dass ich da war? - Genau. Schau mal. 23:11 Krass, ganz viele Einträge. Jetzt kann ich da was reinschreiben? Ja, und etwas zeichnen, wenn du Lust hast. 23:18 Kannst du was zeichnen? - Ich hab eine super Idee. Ich hab was dabei. - Das ist eine coole Idee. 23:25 Kleben wir da rein, oder? - Da. Jetzt schreib ich noch einen Text dazu. 23:31 "Danke für das tolle Abenteuer. Dein Tobi." Vielen Dank, Mann! Vielen Dank, Simon. - Gerne. Hat Spaß gemacht. 23:40 Ey, wie krass. Ist das toll hier oben! Gewaltig, oder, die Aussicht? - Unglaublich. 23:45 Mit diesem tollen Ausblick sag ich Tschau, Leute. Macht's gut, bis zum nächsten Mal. 23:55 Untertitelung: BR 2017