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IFDO03 Was ist die Von-Neumann Architektur?

JavaWebAndMore7:34 82.352 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 59 Zeilen
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  1. Hallo zu dieser dritten Folge von Informatik für die Oberstufe oder IFD und diesmal geht's um die von Neumann Architektur. Wir hatten ja letzte mal
  2. erstmal so ganz grob überhaupt geguckt, was ist unserem PC ungefähr so drin und diesmal wird's jetzt ein bisschen konkreter, indem wir uns anschauen, was
  3. ist auch das Konzept von diesem Berechnen. Wie berechnen wir Dinge, wie laufen Dinge technisch auf einer sehr tiefen Ebene im Computer ab. Da müssen
  4. wir jetzt auch ein bisschen zurückgreifen zeitlich. Und zwar sind wir jetzt quasi 1945 und da kommt eben der John von
  5. Neumann auf die Idee, dass man vielleicht Computerprogramme und die zu verarbeitenden Daten imselben Speicher ablegen kann. Das ist jetzt nicht ganz
  6. korrekt dahingehend, dass einige Ideen steht das auch im nächsten Abschnitt noch schon vorher durch Konrad Zuse beschrieben wurden. Stichwort Z1, falls
  7. jemandem was sagt, aber trotzdem richtig umgesetzt wurde es dann von John von Neumann. Das Revolutionäre an der Stelle ist, dass die üblichen Rechenmaschinen,
  8. das was man vorher hatte, musste konkret für ein Objekt gebaut werden. Man musste Rechenmaschinen für einen bestimmten Zweck bauen und sie vielleicht dann noch
  9. mit Lochkarten programmieren. Das Neue ist jetzt, dass wir sowas wie wie Programme haben, dass wir Programme in einen Speicher laden können, um sie
  10. abzuarbeiten. Mit anderen Worten, es ist jetzt möglich verschiedene Programme unter derselben Hardware Architektur ablaufen zu lassen, dass wir also, was
  11. wir heute so verständlich tun, wir fahren ein Rechner hoch und starten dann an diesem PC verschiedene Programme. Das wäre vor diesem Schritt 1945 in den Fall
  12. oder eben Z1, das war dann 1934 oder sowas in den Dreh gar nicht denkbar gewesen und deswegen ist das wirklich ein ganz ganz wichtiger Schritt
  13. dieses Konzept für die heutige Technologie und das schauen wir uns mal ein bisschen vereinfacht allerdings auf einer tiefenebene an. Und zwar haben wir
  14. ein Eingabewerk, da kommen wir jetzt eben Daten an, die werden dort eingeführt in das System. Dann haben wir ein Speicherwerk hier. Ganz wichtig, was
  15. ich gerade gesagt habe, die die Hauptneuerung oder eine der Hauptneuerungen in diesem Speicherwerk befinden sich Daten und das zu
  16. bearbeitende Programm. Das heißt, hier steht jetzt auch gleicher gleichermaßen drin, was überhaupt passieren soll. Das ist ganz wichtig und ganz neu gewesen zu
  17. dem Zeitpunkt. Und dann kommen wir zu dem Ausgabewerk. Das heißt, Daten werden jetzt hier, die irgendwie bearbeitet wurden
  18. zwischendurch, wurden ausgegeben oder werden jetzt ausgegeben. Aber jetzt haben wir ja so eine Art Pipeline, die jetzt so abläuft, aber wie soll das
  19. überhaupt passieren? Da wird da jetzt nichts dran geregelt. Genau, fehlt noch was. Da fehlt nämlich das, was wir heutzutage gemeinhin als CPU kennen,
  20. also als Central Processing Unit. So ein kleiner häufig viereckiger Kasten, der auf dem Motherboard sitzt und der hat im Prinzip zwei wichtige Komponenten. Heute
  21. viel viel mehr, aber es geht ja gerade um die grundlegende Theorie. Wir haben ein Steuerwerk und ein Rechenwerk. Das Rechenwerk oder auch Alu genannt oder
  22. davon gibt's mittlerweile sehr sehr viele auf Prozessoren, aber wie gesagt hier vereinfacht dargestellt können wir sagen, ist das Objekt was rechnet. Jetzt
  23. habe ich hier ein Taschenrechner neben abgebildet. Der Taschenrechner ist im Vergleich zu dem ein zu einer einzelnen Alu schon unglaublich komplex. Also,
  24. wenn man das jetzt sich mal konkret vorstellen wollte, hätten vielleicht bei dem Rechenwerk, wenn überhaupt nur Blockhütte oder ich würde eher sagen
  25. eine Kiste in einer Blockhütte und der Taschenrechner ist das Empire State Building. Von der Komplexität her das Rechenwerk ist ganz ganz simpel, viel
  26. viel simpler als einfacher Taschenrechner. Das ist das, was in den Prozessor oder einem Rechner rechnet. Dann haben wir das Steuerwerk. Das
  27. Steuerwerk ist wie ein kleiner General, der jetzt das alles überwacht und dafür zuständig ist, die einzelnen Objekte zu steuern. der sagt jetzt, was passieren
  28. soll, ob was geladen werden soll, ob was berechnet werden soll und so weiter. Und deswegen haben wir auch viele Steuerleitungen vom Steuerwerk zu den
  29. ganzen einzelnen Werken wie dem Eingabewerk, Speicherwerk, Ausgabe. Das ist im Prinzip schon die ganze von Neuman Architektur, die wir jetzt
  30. durchgesprochen haben. Und jetzt werde ich einfach mal das Ganze durchspielen und sagen, hier dieses kleine Objekt von meinem Kanal, das Logo sind jetzt Daten,
  31. die wir jetzt in der Eingabe haben. Genau genommen ist das jetzt ein bisschen unkon, weil eigentlich haben wir natürlich einen Datenstrom mit 001
  32. Einsen, der jetzt irgendwie verarbeitet wird, aber da wir auch noch gar nicht übers Binärsystem gesprochen haben, vereinfachen wir das Ganze jetzt. Wir
  33. haben jetzt irgendwie Daten, die kommen jetzt an und diese Daten sind jetzt dieses Kanallogo. Die werden jetzt ins Eingabewerk oder sind jetzt im
  34. Eingabewerk und jetzt sagt unser General im Steuerwerk, das wollen wir laden. Also ab ins Speicherwerk damit. Jetzt werden die Sachen ins Speicherwerk
  35. verschoben. Nun sorgt eben der General dafür, dass diese Objekte vom Rechenwerk weiter bearbeitet werden. Dafür werden die jetzt eigentlich nicht direkt
  36. kopiert, aber ich habe es jetzt mal äh zur Visualisierung aufs Rechenwerk geschoben. Jetzt arbeitet das Rechenwerk damit und kann z.B. die Daten irgendwie
  37. modifizieren. Und am Fall drehen wir da unser Slog 90°. Soll jetzt heißen Daten sind modifiziert und Speicherwerk kümmert sich wieder um den Rest. Die
  38. liegen jetzt modifiziert im Speicherwerk. Nun werden die Daten aufs Ausgabewerk verschoben, also sie werden quasi aus dem Speicher geladen und
  39. befinden sich im Ausgabewerk und befinden sich im Ausgabewerk, womit unser Zyklus quasi jetzt durchlaufen ist. Wir haben also
  40. die Daten jetzt geladen, damit was gemacht und sie wieder ausgegeben. Vorschrift, die von dem General ausgeführt wurde, lag jetzt
  41. gleichermaßen Auspeicher, quasi das Programm. Das Programm hat jetzt gesagt, dass wir dieses Datenobjekt um 90° drehen sollen in dem Beispiel. Aber wie
  42. gesagt, da wir uns noch gar nicht so konkret mit Binär Daten beschäftigt haben, soll das erstmal auf dieser Abstraktionsebene reichen und ich denke,
  43. es ist auch noch relativ eingängig, was hier überhaupt passiert ist und wie die einzelnen Komponenten überhaupt zusammenarbeiten. Das ist das Wichtige
  44. an der Stelle. Speicherwerk, Rechenwerk, Steuerwerk, wenn man die Sachen drauf hat, hat man das Wichtiges schon verstanden. Zusammenfassend können wir
  45. sagen, es gibt ein paar wichtige Eigenschaften und zwar, dass die Struktur des Rechners nicht mehr abhängig vom zu lösenden Problem ist.
  46. Wir können beliebige Probleme oder fast beliebige Probleme auf einem solchen Rechner lösen. Dann haben wir schon gesagt, für
  47. Daten, Programme und Resultate, also auch das, was nachher rauskommt, wird derbe Speicher benutzt. Heute, ich habe schon mal angesprochen im letzten Video,
  48. wir haben diesen RAM, das Kurzzeitgedächtnis, alles was wir im Computer machen, muss in den RAM geladen werden. Jetzt kann man sich schon mal
  49. überlegen, was passiert. Manchmal hört man das. Ich musste meinen RAM aufrüsten, weil der war immer voll. Das ist gar nicht gut, wenn man sich mal
  50. bei so überlegt, weil wenn Daten, Programme und Resultate alle im RAM liegen müssen, damit wir damit arbeiten und jetzt stellen wir uns vor, das ist
  51. voll, dann ist es überhaupt nicht gut. Trotzdem können wir dann weiterarbeiten. Da muss eigentlich ein bisschen getrix werden, was wir vielleicht noch mal
  52. später sehen werden. Und von der ursprünglichen Programmfolge kann durch Sprungbefehle abgewichen werden. Das auch eine wichtige Eigenschaft. Das
  53. heißt, wir können uns im Programm bewegen und wir können eben mit Sprungbefehlfehlen in dem Code hin und her springen. In den einzelnen
  54. Ausführungen können wir uns bewegen und schlussendlich Daten werden binär codiert. Das heißt, dass sie eben in binärer Reibweise vorliegen. Sehen wir
  55. im, ich glaube sechsten Video, was das eigentlich heißt. So viel erstmal zur von Neumannchektur. Ich hoffe, ich habe euch nicht direkt verloren und ihr
  56. konntet noch ein bisschen folgen. Wenn nicht, könnt ihr auch gerne natürlich Fragen stellen in den Kommentaren. Ich werde dann versuchen drauf zu antworten.
  57. Ansonsten geht's im nächsten Video weiter mit was sind Wahrheitstafeln. Brauchen wir jetzt demnächst, wenn wir ein bisschen Digitaltechnik anschneiden
  58. durch Gatter. Da muss man vorher wissen, was eine Wahrheitstafel ist. Das machen wir im nächsten Video. Ist eine ganz kurze Geschichte, aber wird schon
  59. werden.

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