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Flüssiger Englisch sprechen: 5 Füllwörter, die dich sofort wie einen Profi klingen lassen

Englisch mit Luca8:40 1.799 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 139 Zeilen
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  1. Fühlst du dich unsicher, wenn dir beim Englisch sprechen
  2. plötzlich die Worte fehlen? Dann brauchst du diese 5 strategischen
  3. Füllwörter. Diese Wörter geben deinem Gehirn Zeit zum
  4. Nachdenken und lassen dich gleichzeitig wie ein Muttersprachler klingen.
  5. Und das Beste? Du kannst sie sofort
  6. in deinem nächsten Gespräch benutzen. Legen wir also los
  7. und schauen uns das Ganze gemeinsam an. Starten wir direkt mit Wort Nummer 1 und
  8. zwar „well“. Das ist der absolute Allrounder,
  9. insbesondere am Anfang eines Satzes. Muttersprachler verwenden 'well' ständig,
  10. um eine Antwort einzuleiten oder sich etwas Zeit zum Nachdenken zu verschaffen.
  11. Statt: "ähhh...." sagst du also 'well'.
  12. Zum Beispiel: 'Well, that's a good question.'
  13. 'Nun, das ist eine gute Frage.' Wie du siehst, kann 'well' also mit 'nun'
  14. oder 'also' übersetzt werden. Hier mal noch ein paar weitere
  15. Beispielsätze: 'Well, I'm not sure.'
  16. Nun, ich bin mir nicht sicher. 'Well, I'm not sure.'
  17. 'Well, I think it depends on the situation.' Nun, ich denke es kommt auf die Situation an.
  18. 'Well, I think it depends on the situation.' Kleiner Tipp:
  19. Sag nicht einfach nur “well”, sondern dehne das "e" noch etwas länger,
  20. um dir noch mehr Zeit zum Nachdenken zu verschaffen.
  21. Weeeeell. Aber übertreib es nicht und benutze den
  22. Begriff auch nicht zu oft. Manche Muttersprachler verwenden “well”
  23. nämlich inflationär oft und das wirkt für viele eher unsicher oder störend.
  24. Ansonsten hilft es dir aber sehr, um natürlicher zu klingen und Denkpausen zu
  25. überbrücken. Ok, weiter geht es mit Wort bzw.
  26. Formulierung Nummer 2. Und zwar „You know“.
  27. Muttersprachler verwenden „You know“, um ihr Gegenüber mit einzubeziehen und eine
  28. lockere Atmosphäre zu schaffen. Es wird ähnlich verwendet wie „Weißt du“
  29. oder „Verstehst du“ im Deutschen. Zum Beispiel:
  30. "It was really stressful, you know“ „Es war wirklich stressig, weißt du“ / "verstehst du?.
  31. Wie du siehst, ist „you know“ dabei eher wie eine kurze Zwischenfrage wie
  32. „Verstehst du?“ oder „Weißt du?“ und steht daher eher am Ende des Satzes
  33. oder in der Mitte, aber nicht am Satzanfang. Hier mal noch ein paar weitere Beispiele:
  34. „It's not that easy, you know?“ „Es ist nicht so einfach, weißt du?“ bzw.
  35. „Es ist nicht so einfach, verstehst du?“ „It's not that easy, you know?“
  36. oder „He's a bit difficult, you know?“ Er ist ein bisschen schwierig, weißt du?
  37. „He's a bit difficult, you know.“ Achte auch hier wieder auf die Dosis und
  38. verwende es in Maßen. Dann hilft es dir dabei dein Englisch noch
  39. natürlicher klingen zu lassen. Sehr gut,
  40. bevor wir jetzt gleich mit Wort Nummer 3 weitermachen, hier ein kurzer Hinweis:
  41. Wenn du beim Sprachenlernen und Sprechen noch sicherer werden willst, dann schau mal in die Videobeschreibung.
  42. Denn dort findest du den Link zu meinem kostenlosen E-Book:
  43. „Erfolgreich Sprachen lernen“, in dem ich meine besten Tipps und Strategien
  44. zum Sprachenlernen mit dir teile. Falls dich das interessiert, den Link
  45. findest du unten in der Videobeschreibung. Machen wir nun aber weiter mit Wort Nummer 3:
  46. "like" „Like“ ist wohl das bekannteste Füllwort im
  47. Englischen, aber auch eins, das man nicht zu oft verwenden sollte.
  48. Muttersprachler verwenden es nämlich ständig, um Pausen zu füllen oder Dinge zu
  49. beschreiben, ohne sich auf eine exakte Zahl oder Aussage festlegen zu müssen.
  50. Dadurch funktioniert es ähnlich wie die deutschen Füllwörter „halt“ und „quasi“.
  51. Zum Beispiel: "It was like 5 miles away“.
  52. Es war so etwa 5 Meilen entfernt. "It was like 5 miles away“.
  53. Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. „I was like really surprised.“
  54. „Ich war echt überrascht.“ oder: „Ich war quasi echt überrascht.“
  55. „I was like really surprised.“ oder „The house is like huge.“
  56. „Das Haus ist echt riesig.“ oder: „Das Haus ist halt riesig.“
  57. "The house is like huge.“ Oder im informellen Englisch kannst du es
  58. auch verwenden, um jemanden zu zitieren. Zum Beispiel „He was like no way.“
  59. Er hat gesagt „Auf keinen Fall.“ oder wörtlich so etwas wie
  60. Und er so: „Auf keinen Fall.“ „He was like no way.“
  61. Und er so: "auf keinen Fall". Kleiner Tipp:
  62. Like ist das ultimative Wort für lockere Gespräche mit Freunden.
  63. Aber Achtung, denn in einem seriösen Jobinterview oder in einer Präsentation hat
  64. es nichts verloren. Denn da lässt es dich eher inkompetent oder
  65. unsicher wirken. Nutze es daher gerne in deinem nächsten
  66. Urlaub oder beim Smalltalk, aber weniger auf der Arbeit.
  67. Und wenn du es nutzt, dann auch wieder mit Bedacht und nicht zu oft.
  68. Ok, weiter geht es mit Wort Nummer 4 und zwar "kind of".
  69. "Kind of" oder "kind of" ist ist dein Werkzeug, wenn du dich nicht sicher zu 100% festlegen
  70. möchtest. Es nimmt die Härte aus einer Aussage und
  71. lässt dich sehr natürlich klingen. Im Deutschen könnten wir dafür das Wort
  72. „irgendwie“ verwenden. Zum Beispiel:
  73. "It's kind of expensive, don't you think?“ Es ist irgendwie teuer, findest du nicht auch?
  74. „It's kind of expensive, don't you think?“ Wie du siehst, kann man „kind of“
  75. also mit „irgendwie“ übersetzen, im Sinne von „irgendwie so und so“.
  76. Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. Zum Beispiel:
  77. „I'm kind of tired today." „Ich bin heute irgendwie müde."
  78. "I'm kind of tired today.“ oder: „It was kind of a strange situation.“
  79. "Es war irgendwie eine komische Situation." „It was kind of a strange situation.“
  80. Oder du kannst es auch als kurze Antwort verwenden.
  81. Zum Beispiel: "Are you hungry?"
  82. "Kind of?“ „Hast du Hunger?“
  83. „Igendwie schon?“ oder „Geht so?“ „Are you hungry? Kind of?“
  84. Und wie du dabei schon siehst, wird „kind of“ dazu verwendet, um etwas abzuschwächen
  85. oder bewusst vage zu halten. Kleiner Pro-Tipp:
  86. Die meisten Muttersprachler sprechen „kind of“ übrigens „kindav“ oder sogar „kinda“ aus.
  87. Dieses Wort wird gerne zusammengezogen und wenn du es so aussprichst, klingst du
  88. sofort viel natürlicher und viel weniger nach Schulbuch.
  89. Aber genau wie eben schon bei „like“ gilt auch für „kind of“, dass es für den Alltag
  90. zwar super ist, aber in formellen Situationen eher nicht zu gebrauchen ist.
  91. Super! Kommen wir nun schon zu unserem fünften
  92. und letzten Wort. Und zwar "actually".
  93. Anders als die meisten anderen Begriffe in dieser Liste kannst du “actually” sowohl in
  94. formellen als auch in informellen Situationen verwenden.
  95. Also das könntest du zum Beispiel auch in Business-Kommunikation verwenden.
  96. Muttersprachler verwenden “actually”, um etwas richtig zu stellen, zu relativieren
  97. oder eine etwas überraschende Information einzuleiten.
  98. Zum Beispiel: “Actually it was quite easy."
  99. "Eigentlich war es ziemlich einfach." “Actually it was quite easy.”
  100. oder: “Actually I don't agree”. "Tatsächlich bin ich nicht einverstanden."
  101. "Actually I don't agree." Wie du also siehst, bedeutet „actually“
  102. nicht „aktuell“, sondern es kann mit „tatsächlich“ oder „eigentlich“ übersetzt
  103. werden. Du kannst damit jemandem widersprechen und
  104. klingst viel diplomatischer und flüssiger, als wenn du einfach nur „no“ sagst.
  105. Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. Zum Beispiel: „Actually I've already seen it“.
  106. Tatsächlich habe ich es bereits gesehen. „Actually I've already seen it“
  107. oder: „Actually I think the meeting starts at 3pm.“ Eigentlich glaube ich, dass das Meeting um 15 Uhr beginnt.
  108. Oder ich glaube eigentlich, dass das Meeting um 15 Uhr beginnt.
  109. "Actually, I think the meeting starts at 3pm." Actually ist ein fantastisches Wort für den Beruf.
  110. Es hilft dir, höflich zu widersprechen und Fakten zu klären, ohne dass es konfrontativ wirkt.
  111. Und wenn du es am Ende deines Satzes benutzt, erhältst du außerdem wertvolle
  112. Sekunden, um dir bereits über den nächsten Satz Gedanken zu machen.
  113. Sehr gut, das waren sie. Well, like, actually, you know und kind of.
  114. 5 kleine Wörter mit einer riesigen Wirkung für deinen Redefluss.
  115. Jetzt kommt aber der eigentliche Profi-Trick.
  116. Denn du musst dich nicht unbedingt für eines dieser Wörter entscheiden.
  117. Man kann sie auch beliebig miteinander kombinieren.
  118. Manche Muttersprachler tendieren sogar dazu, viele von diesen Füllwörtern
  119. aneinanderzureihen, um noch mehr Zeit zum Nachdenken zu bekommen.
  120. Statt zum Beispiel einfach nur zu sagen: „I don't know“, „Ich weiß nicht“, sagen sie
  121. zum Beispiel: „Well, to be honest, I actually don't know.“
  122. Nun, um ehrlich zu sein, weiß ich es tatsächlich nicht.
  123. „Well, to be honest, I actually don't know.“ Und genauso könntest du zum Beispiel aus
  124. einem einfachen Satz wie: „It was hard“, „Es war hard“ oder „Es war schwer“
  125. so etwas machen wie: „Basically you know it was kind of hard“.
  126. Tatsächlich war es irgendwie schwer, weißt du? „Basically you know it was kind of hard“.
  127. Das lässt deinen Satz direkt viel weicher und natürlicher klingen.
  128. Natürlich aber immer nur in Maßen. Experimentiere also ruhig ein bisschen
  129. damit herum. Jetzt bist du aber an der Reihe.
  130. Welches dieser Wörter kanntest du bereits und fallen dir daneben auch noch weitere
  131. englische Füllwörter ein? Falls ja, dann schreib sie gerne unten in
  132. die Kommentare und lass sie uns gemeinsam sammeln.
  133. Vergiss nicht den Kanal zu abonnieren, wenn du dein Englisch Schritt für Schritt
  134. verbessern möchtest und schau wie bereits erwähnt auch gerne
  135. mal unten in der Videobeschreibung nach. Und falls du weiter lernen möchtest, dann
  136. schau dir unbedingt dieses Video als nächstes an.
  137. Denn darin zeige ich dir 5 Fehler, die fast jeder beim Englisch lernen macht und wie du
  138. sie erfolgreich vermeiden kannst. Dir auf jeden Fall vielen Dank fürs
  139. Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Dein Luca