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Flüssiger Englisch sprechen: 5 Füllwörter, die dich sofort wie einen Profi klingen lassen
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 139 Zeilen
- Fühlst du dich unsicher, wenn dir beim Englisch sprechen
- plötzlich die Worte fehlen? Dann brauchst du diese 5 strategischen
- Füllwörter. Diese Wörter geben deinem Gehirn Zeit zum
- Nachdenken und lassen dich gleichzeitig wie ein Muttersprachler klingen.
- Und das Beste? Du kannst sie sofort
- in deinem nächsten Gespräch benutzen. Legen wir also los
- und schauen uns das Ganze gemeinsam an. Starten wir direkt mit Wort Nummer 1 und
- zwar „well“. Das ist der absolute Allrounder,
- insbesondere am Anfang eines Satzes. Muttersprachler verwenden 'well' ständig,
- um eine Antwort einzuleiten oder sich etwas Zeit zum Nachdenken zu verschaffen.
- Statt: "ähhh...." sagst du also 'well'.
- Zum Beispiel: 'Well, that's a good question.'
- 'Nun, das ist eine gute Frage.' Wie du siehst, kann 'well' also mit 'nun'
- oder 'also' übersetzt werden. Hier mal noch ein paar weitere
- Beispielsätze: 'Well, I'm not sure.'
- Nun, ich bin mir nicht sicher. 'Well, I'm not sure.'
- 'Well, I think it depends on the situation.' Nun, ich denke es kommt auf die Situation an.
- 'Well, I think it depends on the situation.' Kleiner Tipp:
- Sag nicht einfach nur “well”, sondern dehne das "e" noch etwas länger,
- um dir noch mehr Zeit zum Nachdenken zu verschaffen.
- Weeeeell. Aber übertreib es nicht und benutze den
- Begriff auch nicht zu oft. Manche Muttersprachler verwenden “well”
- nämlich inflationär oft und das wirkt für viele eher unsicher oder störend.
- Ansonsten hilft es dir aber sehr, um natürlicher zu klingen und Denkpausen zu
- überbrücken. Ok, weiter geht es mit Wort bzw.
- Formulierung Nummer 2. Und zwar „You know“.
- Muttersprachler verwenden „You know“, um ihr Gegenüber mit einzubeziehen und eine
- lockere Atmosphäre zu schaffen. Es wird ähnlich verwendet wie „Weißt du“
- oder „Verstehst du“ im Deutschen. Zum Beispiel:
- "It was really stressful, you know“ „Es war wirklich stressig, weißt du“ / "verstehst du?.
- Wie du siehst, ist „you know“ dabei eher wie eine kurze Zwischenfrage wie
- „Verstehst du?“ oder „Weißt du?“ und steht daher eher am Ende des Satzes
- oder in der Mitte, aber nicht am Satzanfang. Hier mal noch ein paar weitere Beispiele:
- „It's not that easy, you know?“ „Es ist nicht so einfach, weißt du?“ bzw.
- „Es ist nicht so einfach, verstehst du?“ „It's not that easy, you know?“
- oder „He's a bit difficult, you know?“ Er ist ein bisschen schwierig, weißt du?
- „He's a bit difficult, you know.“ Achte auch hier wieder auf die Dosis und
- verwende es in Maßen. Dann hilft es dir dabei dein Englisch noch
- natürlicher klingen zu lassen. Sehr gut,
- bevor wir jetzt gleich mit Wort Nummer 3 weitermachen, hier ein kurzer Hinweis:
- Wenn du beim Sprachenlernen und Sprechen noch sicherer werden willst, dann schau mal in die Videobeschreibung.
- Denn dort findest du den Link zu meinem kostenlosen E-Book:
- „Erfolgreich Sprachen lernen“, in dem ich meine besten Tipps und Strategien
- zum Sprachenlernen mit dir teile. Falls dich das interessiert, den Link
- findest du unten in der Videobeschreibung. Machen wir nun aber weiter mit Wort Nummer 3:
- "like" „Like“ ist wohl das bekannteste Füllwort im
- Englischen, aber auch eins, das man nicht zu oft verwenden sollte.
- Muttersprachler verwenden es nämlich ständig, um Pausen zu füllen oder Dinge zu
- beschreiben, ohne sich auf eine exakte Zahl oder Aussage festlegen zu müssen.
- Dadurch funktioniert es ähnlich wie die deutschen Füllwörter „halt“ und „quasi“.
- Zum Beispiel: "It was like 5 miles away“.
- Es war so etwa 5 Meilen entfernt. "It was like 5 miles away“.
- Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. „I was like really surprised.“
- „Ich war echt überrascht.“ oder: „Ich war quasi echt überrascht.“
- „I was like really surprised.“ oder „The house is like huge.“
- „Das Haus ist echt riesig.“ oder: „Das Haus ist halt riesig.“
- "The house is like huge.“ Oder im informellen Englisch kannst du es
- auch verwenden, um jemanden zu zitieren. Zum Beispiel „He was like no way.“
- Er hat gesagt „Auf keinen Fall.“ oder wörtlich so etwas wie
- Und er so: „Auf keinen Fall.“ „He was like no way.“
- Und er so: "auf keinen Fall". Kleiner Tipp:
- Like ist das ultimative Wort für lockere Gespräche mit Freunden.
- Aber Achtung, denn in einem seriösen Jobinterview oder in einer Präsentation hat
- es nichts verloren. Denn da lässt es dich eher inkompetent oder
- unsicher wirken. Nutze es daher gerne in deinem nächsten
- Urlaub oder beim Smalltalk, aber weniger auf der Arbeit.
- Und wenn du es nutzt, dann auch wieder mit Bedacht und nicht zu oft.
- Ok, weiter geht es mit Wort Nummer 4 und zwar "kind of".
- "Kind of" oder "kind of" ist ist dein Werkzeug, wenn du dich nicht sicher zu 100% festlegen
- möchtest. Es nimmt die Härte aus einer Aussage und
- lässt dich sehr natürlich klingen. Im Deutschen könnten wir dafür das Wort
- „irgendwie“ verwenden. Zum Beispiel:
- "It's kind of expensive, don't you think?“ Es ist irgendwie teuer, findest du nicht auch?
- „It's kind of expensive, don't you think?“ Wie du siehst, kann man „kind of“
- also mit „irgendwie“ übersetzen, im Sinne von „irgendwie so und so“.
- Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. Zum Beispiel:
- „I'm kind of tired today." „Ich bin heute irgendwie müde."
- "I'm kind of tired today.“ oder: „It was kind of a strange situation.“
- "Es war irgendwie eine komische Situation." „It was kind of a strange situation.“
- Oder du kannst es auch als kurze Antwort verwenden.
- Zum Beispiel: "Are you hungry?"
- "Kind of?“ „Hast du Hunger?“
- „Igendwie schon?“ oder „Geht so?“ „Are you hungry? Kind of?“
- Und wie du dabei schon siehst, wird „kind of“ dazu verwendet, um etwas abzuschwächen
- oder bewusst vage zu halten. Kleiner Pro-Tipp:
- Die meisten Muttersprachler sprechen „kind of“ übrigens „kindav“ oder sogar „kinda“ aus.
- Dieses Wort wird gerne zusammengezogen und wenn du es so aussprichst, klingst du
- sofort viel natürlicher und viel weniger nach Schulbuch.
- Aber genau wie eben schon bei „like“ gilt auch für „kind of“, dass es für den Alltag
- zwar super ist, aber in formellen Situationen eher nicht zu gebrauchen ist.
- Super! Kommen wir nun schon zu unserem fünften
- und letzten Wort. Und zwar "actually".
- Anders als die meisten anderen Begriffe in dieser Liste kannst du “actually” sowohl in
- formellen als auch in informellen Situationen verwenden.
- Also das könntest du zum Beispiel auch in Business-Kommunikation verwenden.
- Muttersprachler verwenden “actually”, um etwas richtig zu stellen, zu relativieren
- oder eine etwas überraschende Information einzuleiten.
- Zum Beispiel: “Actually it was quite easy."
- "Eigentlich war es ziemlich einfach." “Actually it was quite easy.”
- oder: “Actually I don't agree”. "Tatsächlich bin ich nicht einverstanden."
- "Actually I don't agree." Wie du also siehst, bedeutet „actually“
- nicht „aktuell“, sondern es kann mit „tatsächlich“ oder „eigentlich“ übersetzt
- werden. Du kannst damit jemandem widersprechen und
- klingst viel diplomatischer und flüssiger, als wenn du einfach nur „no“ sagst.
- Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. Zum Beispiel: „Actually I've already seen it“.
- Tatsächlich habe ich es bereits gesehen. „Actually I've already seen it“
- oder: „Actually I think the meeting starts at 3pm.“ Eigentlich glaube ich, dass das Meeting um 15 Uhr beginnt.
- Oder ich glaube eigentlich, dass das Meeting um 15 Uhr beginnt.
- "Actually, I think the meeting starts at 3pm." Actually ist ein fantastisches Wort für den Beruf.
- Es hilft dir, höflich zu widersprechen und Fakten zu klären, ohne dass es konfrontativ wirkt.
- Und wenn du es am Ende deines Satzes benutzt, erhältst du außerdem wertvolle
- Sekunden, um dir bereits über den nächsten Satz Gedanken zu machen.
- Sehr gut, das waren sie. Well, like, actually, you know und kind of.
- 5 kleine Wörter mit einer riesigen Wirkung für deinen Redefluss.
- Jetzt kommt aber der eigentliche Profi-Trick.
- Denn du musst dich nicht unbedingt für eines dieser Wörter entscheiden.
- Man kann sie auch beliebig miteinander kombinieren.
- Manche Muttersprachler tendieren sogar dazu, viele von diesen Füllwörtern
- aneinanderzureihen, um noch mehr Zeit zum Nachdenken zu bekommen.
- Statt zum Beispiel einfach nur zu sagen: „I don't know“, „Ich weiß nicht“, sagen sie
- zum Beispiel: „Well, to be honest, I actually don't know.“
- Nun, um ehrlich zu sein, weiß ich es tatsächlich nicht.
- „Well, to be honest, I actually don't know.“ Und genauso könntest du zum Beispiel aus
- einem einfachen Satz wie: „It was hard“, „Es war hard“ oder „Es war schwer“
- so etwas machen wie: „Basically you know it was kind of hard“.
- Tatsächlich war es irgendwie schwer, weißt du? „Basically you know it was kind of hard“.
- Das lässt deinen Satz direkt viel weicher und natürlicher klingen.
- Natürlich aber immer nur in Maßen. Experimentiere also ruhig ein bisschen
- damit herum. Jetzt bist du aber an der Reihe.
- Welches dieser Wörter kanntest du bereits und fallen dir daneben auch noch weitere
- englische Füllwörter ein? Falls ja, dann schreib sie gerne unten in
- die Kommentare und lass sie uns gemeinsam sammeln.
- Vergiss nicht den Kanal zu abonnieren, wenn du dein Englisch Schritt für Schritt
- verbessern möchtest und schau wie bereits erwähnt auch gerne
- mal unten in der Videobeschreibung nach. Und falls du weiter lernen möchtest, dann
- schau dir unbedingt dieses Video als nächstes an.
- Denn darin zeige ich dir 5 Fehler, die fast jeder beim Englisch lernen macht und wie du
- sie erfolgreich vermeiden kannst. Dir auf jeden Fall vielen Dank fürs
- Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Dein Luca